Archiv für 25. Juli 2009

Selbstanzeige

wegen Beherbergung schlimmer, schlimmer, krankhafter, unbegründeter, völlig irrationaler Abneigung. Zum Glück sitzt die Frau nicht in der Übergabekonferenz, die der Schäuble veranstaltet. Das wäre eine schwere Beleidigung der Würde seiner Gäste und Grund genug für die Partei und Staatsführung, die immer noch aufgescheuerte Knie hat und eine zerschrammte Nase, erneut vor dieser wunderbaren Friedensreligion herumzurutschen und mit weissen Rosen zu werfen.

Stell Dir vor, es ist Krieg

Und Du hast nur Blumen zum Schmeissen.

China und Russland. Beide Staaten, Ersterer hat gerade Probleme mit friedlichen Uiguren, wie Russland in Dagestan oder Tschetschenien, trainieren gemeinsam  die Niederschlagung von separatistischen Aufständen. Die, wie der grossherzige Uigurische Weltkongress, oder Georgien von Amerika gesponsert werden. Was an sich schon unerhört ist, setzen sie doch immer noch auf Gewalt, die bekanntlich nur für Terroristen; Linkssozialisten oder Verbündete Amerikas eine Lösung darstellt, nicht aber für friedensbewegte Europäer, die lassen sich lieber in die Luft sprengen, ausrauben oder ins Koma prügeln und fragen sich anschliessend, welch soziale Ungerechtigkeit sie verschuldet haben, um so auf dem Strassenpflaster zu enden. Was läuft mit Russland und China schief, die nicht merken, dass die Welt viel friedlicher geworden ist, so friedlich, dass die SPD die Wehrpflicht abschaffen wird, sollte sie Wahlsieger werden. Ist es nicht vernünftiger, sich wie Bundesinnenminister Schäuble mit Terroristenunterstützern an einen Tisch zu setzen und Stück für Stück zu kapitulieren? Ich meine ja.

Krieg ist eine Lösung

Friedensmission wird verfälschend die Übung genannt, die doch nur der Bekämpfung derer dient, die Russland und China als Terroristen bezeichnen und Deutschland als Opposition, Befreiungsbewegung, unterdrückte Minderheit oder Regimekritiker. Und, muss man sich fragen, bedrohen diese Antiterrorübungen auch Deutschland, wo wir doch einen touristischen Ruf zu verlieren haben, bei der Beherbergung internationaler Terroristen, die sich bei uns vom üblen Handwerk, woanders Zivilisten umzubringen, eine Ruhepause verdient haben? Uns, die wir doch stolz darauf sind, die Flugzeugbombenattentäter beherbergt zu haben, die auf einen Schlag mehrere tausend Menschen umbrachten und wo uns nichts so sehr am Herzen liegt, wie die PKK, die Hamas, die Hezbollah, die Muslimbruderschaft, die gemässigten Taliban hier in Ruhe ihre Stellvertreterbürgerkriege ausfechten zu lassen?

Gemeinsame Übung 2005

Schon 2005 war das Hauptaugenmerk dieser Übung nicht darauf gerichtet, Seeräubern besonders schmackhafte Menüs und abwechslungsreiche Speisepläne aufzustellen. Ein Skandal!

Das Tal der Wölfe

Hat der Film „Das Tal der Wölfe* doch Recht? Wo ein geldgieriger, schmieriger Jude mit Organen handelt? Der wohl bizarrste Vorwurf trifft einen Mann aus Brooklyn namens Levy Izhak Rosenbaum, der über diverse Ecken mit dem Rabbi-Network verbandelt sein soll. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete ihn als einen „Organhändler“: Er habe versucht, einem Undercover-Agenten für 10.000 Dollar eine Niere abzukaufen und diese dann unwissentlich einem anderen FBI-Spion angedient – für erst 150.000, später 160.000 Dollar. Rosenbaum habe sich gerühmt, schon „recht viele“ Nieren vermittelt zu haben. „Ich bin ein Matchmaker“, zitiert die Anklage ihn. Ist das eine Bestätigung der antisemitischen Propagandafilme der arabischen Fimstudios, wo einem kleinen Mädchen die Augen ausgestochen werden, damit ein reicher Jude sich ungehindert weiter an seinen Reichtümern erfreuen kann, an denen das Blut Unschuldiger klebt?

Nun, erst einmal sollte man relativierend eingestehen, auch Juden und Rabbis sind keine Engel, im Gegensatz zu den Uiguren, um die sich Deutschland so reisst. Aber das wissen wir ja schon. Wenn wir uns unsere eigenen Juden so anschauen, jedenfalls die, die vorgeben, für die deutschen Juden zu sprechen, wer möchte sich nicht andauernd übergeben? Um ein wenig Körpergewicht zu verlieren? Trotzdem sollte man aus dem Organhandel nicht so ein Drama machen und aus der Korruption.  Schliesslich unterstützt Deutschland einen ganzen Staat, dessen Entstehung mit Organhandel finanziert wurde. Carla Del Ponte, die Haager Chefanklägerin hat mehrmals darauf hingewiesen.

In «La caccia» (Die Jagd) bringt sie Hashim Thaçi (39), den Regierungschef der Republik Kosovo, mit einem fürchterlichen Verbrechen in Verbindung. Thaçi, der den Kosovo eben erst in die Unabhängigkeit geführt hat, soll an Mord und Organhandel beteiligt gewesen sein. Es liest sich wie ein Horror-Roman, was Del Ponte über die Entführung von 300 Serben 1999 schreibt: Im albanischen Ort Burrel seien die Menschen von der Kosovo-Befreiungsarmee UCK ermordet und ausgeweidet worden. Ihre Organe habe man nach Westeuropa verkauft. Das Haager Kriegsverbrechertribunal erhielt zahlreiche Hinweise auf das Massaker. In den Dokumenten und Berichten verschiedener Quellen steht: «Vorgesetzte der UCK haben von dem Organhandel gewusst und waren sogar daran beteiligt.» Namentlich genannt wird der damalige politische UCK-Führer und heutige Premier Thaçi. Zur Anklage kam es nie. Die Beweise hätten nicht ausgereicht, schreibt Del Ponte.

Und, hat es Deutschland  irritiert, Leuten einen Staat anzuerkennen, die sich solcher Scheußlichkeiten befleissigten? Ach was, vergeben und vergessen. Immerhin sind wir das der Organ-Mafia schuldig, wir, die wir in der Welt herumwuseln und unsere dreckigen Regierungspfoten auf jede Menschenrechtsverletzung legen, wenn es uns passt. Aber nur dann. Und wer wäre nicht froh, über eine neue Leber, jetzt, wo die Bierpreise so purzeln?

Verhaftung von Leute mit Bärten

* Filmtip: Komischer türkischer Film mit einem absurden Pathos.

Harry Potter und die Augen der Nacht

Wer sich schon immer beim Masturbieren, Popeln oder Abschlecken anderer Leute beobachten lassen wollte, muss künftig nicht mehr ins Dschungelcamp, ins Big-Brother-Haus oder sich von Heidi Klum zur Schnecke machen lassen. Nein, Narzismus zu verwirklichen kann, künftig so simpel sein. Einfach eine Kinokarte kaufen und nicht nur der Anspannung vor der Leinwand erliegen, sondern auch der Gewissheit, dass Nachtsichtgeräte all die Emotionen und Handlungen einfangen, die man zeigt oder begeht, weil es dunkel ist und man sich unbeobachtet glaubt.

Die Filmverleihfirma Warner Bros erklärte gestern auf Nachfrage, die “ Maßnahmen “ hätten in der Vorwoche an “ weniger als zehn ausgewählten Kinos “ in Deutschland stattgefunden. Man wolle damit verhindern, dass Besucher den Film “ Harry Potter und der Halbblutprinz “ heimlich mitschneiden und im Internet veröffentlichen. … Cine-Star-Geschäftsführer Oliver Fock : “ Wir stehen mit ganzem Herzen hinter der Aktion. “

Und das ist ja wohl auch das Mindeste, dass der Überwacher eine Observation nicht halbherzig durchführt, während er das Leben der Anderen beobachtet. Was Brigitte Zypries allerdings dazu sagt, zum Missbrauch von Nachtsichtgeräten in deutschen Kinos, das ist zur Stunde noch nicht bekannt.


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