Neonazis doch älter als angenommen

Aufsehenerregende Funde in Mecklenburg-Vorpommern belegen die lange belachte Theorie, daß Neonazis in Mecklenburg Vorpommern weit älter sind als die deutsche parlamentarische Demoskopie, der erste Arbeiter und Bauernstaat auf deutschem Boden oder Ulla Jelpke. Schon bevor überhaupt an den größten Volksschauspieler aller Zeiten oder demokratische Sozialisten zu denken war, trieben sich mit Holzknüppeln bewaffnete Jugendliche an den schmutzigen Wassern der Tollense herum, um über Fremde herzufallen oder sich nach Fußballspielen mit den gegnerischen Fans zu prügeln.

2000 Knochen fand man bisher an der Tollense. Mehrere zeigen Spuren von Gewalteinwirkung, darunter ein brutal eingeschlagener Schädel. Zwei Drittel der Toten waren junge Männer, meist unter 30 Jahre alt wie auch die beteiligten Frauen. Jugendliche und Männer über 40 gibt es deutlich weniger….Es sieht so aus, als sei man hier mit einfachsten, aber hocheffektiven Waffen aufeinander losgegangen.“ … Die dazugehörigen Holzkeulen wurden jetzt zum ersten Mal entdeckt. Sie sehen aus wie Baseball- oder Kricketschläger.

Womit eindeutig nachgewiesen sein dürfte, daß das Volk der kahlköpfigen Thor Steinaraner, gegen die seit Jahren unerbittlich in unseren Medien polemisiert wird, tiefer in unserer Kultur verwurzelt ist, als sich das jemals ein, sagen wir mal, Feuilletonchef der Zeit vorzustellen vermag, der eben noch das ins Koma treten eines Rentners laushals feierte.

Den Nazi, der seit der Bronzezeit in uns allen lauert, sollten wir fortan nicht verbergen, sondern stolz sein, auf unsere Knüppelkultur, die sich hinter der Steinigerkultur, die seit Jahrzehnten Achtung und Anerkennung genießt und Teil Deutschlands geworden ist, mit Halsdurchschneiden und Zwangsverheiratung und all den liebenswerten Erscheinungen, nicht zu verstecken braucht.

Beobachtungen in freier Wildbahn

5 Antworten to “Neonazis doch älter als angenommen”


  1. 1 Prosemit 3. September 2009 um 05:54

    Ich bin ein absoluter Fan von Theorien…

    „Der Pfeil“, erklärt Jantzen, „hat den Oberarm von hinten und schräg unten getroffen. Der Getroffene war womöglich ein Reiter.“

    oder einfach jemand, der gerade die Holzkeule zum Schlag erhoben hat, als ihn der Pfeil von vorne traf…

    Und Holzknüppel für den Nahkampf. Es sieht so aus, als sei man hier mit einfachsten, aber hocheffektiven Waffen aufeinander losgegangen.

    … eine immer noch höchst beliebte Waffe. Vorzugsweise in den Gegenden, in denen die Bronzezeit immer noch aktuell ist, in den Townships, Nigeria oder Kongo. Oder bei den Bronzezeitlichen Migrantenauseinandersetzungen, wo sich der Knüppel bereits zum Baseballschläger weiterentwickelte.

  2. 2 pippin 3. September 2009 um 06:44

    Auch die drahtlose Telegraphie war zu jener Zeit bereits in Gebrauch: man fand bei den Ausgrabungen nämlich keinen Kupferdraht.

  3. 3 Karl Eduard 3. September 2009 um 07:35

    Das ist möglich.

  4. 4 Schwarzmaler 3. September 2009 um 16:15

    Konrad Adenauer wußte schon, daß jenseits der Elbe die Zivilisation aufhört.

  5. 5 ostseestadion 3. September 2009 um 16:34

    ich würd da nich hinfahrn . lasst die mal mit ihrem elend allein . is ja wieso „nogoäria“ … 😉

    ausserdem prügeln die sich nicht mit gegnerischen fans sondern ermahnen höflich, aus gründen der toleranz fremdfarbige , ihre gefühle verletzende , fahnen , schals und mützen nicht zu tragen .
    sowie gefühle verletzende gesänge zu unterlassen .

    insbesondere wenn sie auswärts zu gast sind . das sollte der gastgeber lernen . dass der gast gern mal fordert und fordert und fordert ….. 😉


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