Archiv für 5. September 2009

Unfassbar

Es kann ja wohl nicht wahr sein, welches Ausmaß die grassierende Verblödung unter dem journalistischen Volk  angenommen hat, wenn die Zeitungen titeln, Bundeswehroffizier befahl den Angriff, Bundeswehr richtet Massaker an oder  ähnliche Überschriften, die einen heute aus der geordneten Presse  anspringen und in denen heiße Tränen um „Aufständische“ vergossen werden, wohl, weil die Bundeswehr den geklauten Tanklastern nicht noch freiwillige Benzinspenden folgen ließ.

Dabei sind die Taliban doch eine Wohltätigkeitsorganisation, die den Wählern den Finger abschneiden läßt, Mädchen und Frauen, die Schulen besuchen, mit Säure die Gesichter entstellt, Schulen verbrennt und auch Helfer sogenannter  humanitärer Organisationen verschleppt,  foltert oder werbewirksam enthaupten läßt, vor laufenden Kameras.

Denen, diesen Schlächtern, die sich nur weniger moderat von der Regierung in Kabul unterscheiden, muß natürlich das Benzin überlassen werden, mit dem sie erst ihre Vorräte auffüllten, zur Ermordung anderer Menschen geht der Taliban nämlich nicht gerne zu Fuß, fährt mit dem Fahrrad oder reitet auf dem Esel, und dann in caritativer Weise, den Rest des Treibstoffes an die Dorfbevölkerung verschenkten – so gewinnt man die Herzen der einfachen Menschen, der Deppen-Journalisten und der UNO –  davon sollte sich die Regierung Merkel mal eine Scheibe abschneiden. Obwohl sie das ja mit den Steurgeldern schon so handhabt. Erst klaut sie den Menschen den Arbeitslohn, was sie Steuern nennt, dann verteilt sie es an die, die nicht arbeiten, Terrorstaaten, die chinesische Solarindustrie oder antidemokratische Organisationen und Vereine.

Was keiner dieser Heuchler und Terrorsympatisanten in den Redaktionsräumen schreibt, die herzzerreißende Klagen über die toten Zivilisten hervorstoßen, die eben noch bewaffnete Taliban waren, ist, daß mit der Zerstörung der Tankwagen diesen Taliban die Möglichkeit genommen wurde, weitere  Anschläge auszuführen, auf Zivilisten, Schulen, Infrastruktur, afghanische Politiker und nicht zuletzt auf die Bundeswehr, also auf deutschen Soldaten.

Aber das ist ja auch nicht die Aufgabe von deutscher Presse. So etwas zu schreiben. Oder?

Unterstützt von deutscher Presse

Hitlers willige Wirte

DEHOGAGetreu seiner Satzung, parteipolitisch neutral zu sein, marschiert der Deutsche Hotel und Gaststättenverband DEHOGA Westfalen mit ruhig festem Tritt und  Seit an Seit mit den Linkssozialisten der Gewerkschaft VER.DI, an der Spitze der Bewegung, wenn es darum geht, Menschen wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe oder politischen Einstellung zu benachteiligen, also ihnen so lange Beherbergung, Essen oder Trinken zu verweigern, bis sie  die,  der DEHOGA genehme politische Einstellung vorweisen können. Welche das ist, kann aber, parteipolitisch neutral, nicht einmal der DEHOGA wissen.

Schon in Mecklenburg Vorpommern ist der Deutsche Hotel und Gaststättenverband löblicherweise dadurch in Erscheinung getreten, daß er seinen Mitgliedern angeboten hat, unerwünschte Gäste, deren Einquartierung auf arglistiger Täuschung durch die Gäste beruhte, durch DEHOGA-Sicherheitsbedienstete überwältigen und in den dunklen, finsteren Tannenwald schaffen zu lassen. Wie einst John Scheer und Genossen oder die polnischen Offiziere in Katyn. Was in Deutschland gute Tradition hat. Nur waren es in Katyn die damaligen ver.di-Mitglieder, die sich damals noch NKWD nannten.

Aktuell ist der  Deutsche Hotel und Gaststättenverband, also ein Verband, dessen Mitglieder sich verpflichtet haben, parteipolitisch neutral zu sein, aufgerufen, in Dortmund Leute auszuhungern und auszudörren, die als Nazi klassifiziert werden. Nazi ist, wer Nazi ist und wer Nazi ist, kann man in Publikationen nachlesen, die mit Unterstützung der geliebten Terrorregierung auf den Markt geworfen werden. Die tragen dann Thor Steinar oder nicht, haben schütteres Haar oder volles, Glatze oder keine, sehen gepflegt aus oder ungepflegt und tragen verbotene Buchstaben oder Zahlenkombinationen an den Autokennzeichen oder auch nicht, was besonders heimtückisch ist, weshalb die abgefackelt werden müssen. Die Autos.

Natürlich kann es im Eifer, Frauen, Juden, Schwarze, Homos oder anderes unerwünschte Leben vom  deutschen01-Judenverfolgung-dpa-grStammtisch fernzuhalten, Verzeihung, Nazis,  auch mal zu Versehen kommen, so wie nach dem Diebstahl zweier Tanklastzüge in Afghanistan, wo irrtümlicherweise Benzindiebe weggebomt wurden oder wenn antifaschistische Fußballfans Bundeswehrsoldaten verprügeln, weil sie deren Uniformteile nicht kennen. Das sind aber Kollateralschäden, die der gute deutsche Gastwirt auf sich nimmt, gilt es doch eine Gesellschaft von Intoleranz zu verhindern, in der das NETZ gegen NAZIS  nicht die Listen der Leute veröffentlichen darf, die zum Verprügeln freigegeben werden.

So wird Dortmund auch an diesem Wochenende wieder zu einem letzten Bollwerk unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die zwar zusichert, Menschen dürfen friedlich ihre Meinung äussern und auch, sich versammeln,  daß es aber da sein muß, wo sie von anderen  Menschen gehört und gesehen werden, das sichert dieser Staat nicht zu, in dem die Anfänge bereits wieder weit hinter uns liegen. Enttäuschter Aufschrei  von Hartmut Anders-Hoepgen vom Bündnis für Toleranz, Vielfalt und Demokratie am Rande:

„Jetzt müssen wir umso mehr friedlich gegen diese Feinde der Demokratie demonstrieren.”

(Statt sie gleich zu verprügeln.) Was wesentlich demokratischer gewesen wäre.

Eine Enttäuschung, die gut nachzuvollziehen ist, bei denen, die sich den totalitären Ungeist auf die Fahnen geschrieben haben.  Mittenmang die DEHOGA, eine Vereinigung aus Unternehmen, die davon lebt, Menschen zu beköstigen oder ihnen ein Bett für die Nacht zu vermieten und die offen plakatiert, Menschen wegen ihrer politischen Ansichten nicht zu bedienen, ihnen nichts zu verkaufen oder sie ihrer Gaststube zu verweisen. Derselbe Geist in neuen Flaschen. Nur daß auf dem Schild kein Davidstern prangt.


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