Hitler kam aus Indien

Während der Verein Regenbogen e.V. in Deutschland eindringlich vor ungeschütztem Sex mit Adolf Hitler warnt, hat Indien, in dem rechtsradikale Propagandadelikte, wie Hakenkreuze, nicht einmal verfolgt werden, ein Problem mit 2,5 Millionen HIV-Positiv Erkrankten, die nicht verraten wollen, ob Stalin oder Saddam Hussein die Täter waren. Nun gibt es auch dort erste Schritte, das Laptopvolk, das seine Toten in denselben Fluß wirft, aus dem es trinkt oder in dem es sich wäscht oder Pestratten verehrt, mit dem Wort Kondom vertraut zu machen. Freuen wir uns auf die weitere Bevölkerungsexplosion als ein Ergebnis dieser Bemühungen, die zweifellos ein Segen für Indien sein wird.

Anti-AIDS-Kampagne in Indien

4 Antworten to “Hitler kam aus Indien”


  1. 1 Prosemit 7. September 2009 um 05:44

    Kondome ….


    … Er will etwas sagen, doch Casanova läßt ihn nicht ausreden.

    Eifrig sprudelt es aus ihm hervor: »Sagt Kanzler, was ist Euer
    vordringlichstes Sittlichkeitsproblem zur Zeit…?«

    Kaunitz braucht nicht nachzudenken: »Das Ansteigen der Geschlechtskrankheiten und das Überhandnehmen der Hurerei in den Vororten. Besonders die gefährliche Syphilis macht uns zu schaffen. Wir werden dieser Sache nicht Herr…!«

    »Was unternehmt ihr dagegen?« fragt Casanova.

    Kaunitz ist erstaunt: »Was sollten wir dagegen unternehmen, außer, daß wir die Kranken versorgen, soweit es geht…?«

    »Ihr müßt die Leute aufklären!«

    Kaunitz ist aufgestanden: »Wie stellen Sie sich das vor? Sollen wir die Leute aufrufen, mit keiner Hure mehr ins Bett zu
    steigen und auch die eigene Frau zu meiden, wenn sie einen anderen Mann hatte?«

    Casanova wehrt ab: »Das würde nichts fruchten. Niemand will aufhören, es zu treiben. Aber jeder Mann, der zu einer Frau geht, sollte angehalten werden, sich vor Ansteckung zu schützen.
    Das sollten die Männer der Sittenkommission verbreiten und unterrichten. Die Lustseuche würde dann schlagartig zurückgehen. Es gibt Kondome. Sie sind ein prächtiger Schutz gegen Ansteckung. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.«

    Kaunitz ist sprachlos über so offene Worte: »So etwas können wir doch den Leuten nicht so einfach sagen. Das würden die Kaiserin und der Kaiser nie zulassen…!«

    Da meint Casanova: »Dann werde ich es eben den Leuten unverblümt sagen. Ich werde sie alle aufklären und damit Wien vor der Syphilis retten. Und ihr werdet mit alle noch dankbar sein dafür, trotz eurer bürgerlichen Verlogenheit…!«

    Unter der Mitregentschaft Kaiser Josephs II., der die Sittengebote seiner Mutter nach und nach lockert, blüht die Prostitution in Wien. Im Zusammenhang damit nimmt die Lustseuche
    Syphilis überhand. In St. Marx wird ein eigenes Syphilisspital eingerichtet, das für die Wiener bald ein makabrer Belustigungsort ist. Kaiser Joseph II. ordnet an, daß die Säle
    mit den kranken Mädchen für die Öffentlichkeit als Abschreckung frei zugänglich sind. Der Pöbel drängt an manchen Tagen johlend durch die Zimmer und verspottet die Patientinnen.

    Aus einer Statistik des Jahres 1786 ist zu entnehmen, daß bei
    einer Razzia unter den Winkeldirnen des Spittelberges von 67
    Mädchen 65 syphiliskrank waren. Man kennt zu dieser Zeit gegen die Seuche kein Heilmittel.

    Was tut also zur josephinischen Zeit der Wiener, der mit einem Mädchen schläft, um sich vor der Syphilis zu schützen? Er kennt ein volkstümliches Mittel, das schon sein Großvater angewandt hat: Es ist damals allgemein üblich, daß jeder liebesbereite
    Kavalier stets eine kleine Speckschwarte bei sich trägt, mit der er sich vor jedem Geschlechtsakt einreibt. Durch das Fett werden jene kleinen Risse der Haut verschlossen, durch die die Syphiliserreger eindringen können. Ganz bestimmt wurde durch diesen Vorgang ein – wenn auch nur geringer – Schutz gewonnen.

    Casanova schreibt darüber aus Wien an einen Freund in Venedig: »Wenn ich so höre, wie sich die Wiener mit einer Speckschwarte einreiben, dann muß ich immer daran denken, daß hier ein Schwein das andere einreibt. Ich verstehe nicht, warum die Sittenpolizei nicht Reklame für die Kondome machen will!«

    Jawohl, es gab sie damals schon, die Präservative, wenn man
    es auch nicht für möglich hält. Dr. Lo Duca, der für sein Lexikon der Erotik genaue wissenschaftliche Forschungen auf diesem Gebiet durchführte, kommt zu dem Schluß, daß diese
    Kondome – die Verhütungsmittel der Männer – bereits im frühesten
    Altertum bekannt waren. Damals hatten sie nur die Aufgabe, vor Krankheiten zu schützen.

    In den Straßen der Wiener Innenstadt herrscht im August 1766
    große Aufregung. Der Name Casanova geht von Mund zu Mund. Gaffend steht das Volk am Graben, auf dem Stephansplatz und in der Kärntner Straße vor Hauswänden, an denen große Plakate kleben. Mit großer Handschrift steht darauf zu lesen: »Wiener! Hört auf einen erfahrenen Mann wie mich, der ich schon viele schöne Frauen besitzen durfte. Die Zeiten sind gefährlich. Wie leicht kann uns nach einer wunderbaren Liebesnacht die Syphilis dahinraffen. Werft eure Speckschwarte weg! Sie ist nichts wert. Hört auf mich. Eure Adeligen verwenden Tierhäute. Diese wehren jede Krankheit ab. Und mancher Frau tut es sogar wohl. Die Dinger sind nicht teuer. Ihr bekommt sie in Arzneihandlungen. Wagt euch hinein. Schämt euch nicht, auch ich verwende diese Dinger seit Jahren mit größtem Erfolg. Und eure Adeligen tun’s auch schon lange. Sie haben nur nicht den Mut, es euch zu sagen. Wiener, seid vernünftig und setzt der Lustseuche endlich ein Ende, das sagt euch euer Freund Casanova!«

    Einer alten Chronik aus dem Bezirk Landstraße ist zu entnehmen,
    daß in den Wochen darauf die kuriosen Präservative ausverkauft und aus Paris nachgeschickt werden mußten. So sehr hörten die Wiener auf den berühmten Frauenhelden. Und im Syphilisspital von St. Marx waren die Zimmer nach einigen Monaten nicht mehr so überbelegt….

    Zitiert aus Lilo von Sterneck „Alt Wien Frivol“.

    Obwohl diese Nachricht bei Hof Zufriedenheit

  2. 2 Prosemit 7. September 2009 um 05:51

    Unnötig auf Casanovas Werk hinzuweisen.

    Es ist in der vollständigen Ausgabe aus dem Brockhausverlag Pflichtlektüre für jeden Geschichtsinteressierten.

    Wer aber Französisch lesen kann, dem sein zwingend die Originalausgabe „Histoire de ma Vie“ Édition Intégrale, Brockhaus, Librairie Plon 1960 in 6 Bänden (nur aniquarisch erhältlich) empfohlen. Sein venezianisches Französisch des 18. Jahrhunderts kann schwerlich in die Deutsche Sprache übersetzt werden.

    Erst 1960 kam eine völlständige Übersetzung, oder überhaupt die erste vollständige Ausgabe seiner Autobiographie auf den Markt.

  3. 3 Prosemit 7. September 2009 um 09:02

    Längerer, zeitgenössischer und guter Text zum ersten Weltkrieg :


    17 Thesen zur Kriegsschuldfrage.

    Graf Max Montgelas fasst in seinem soeben erschienenen
    Buch „Leitfaden zur Kriegsschuldfnage“ seine Schlussfolgerungen
    in 17 Thesen zusammen, welche wir hier zum Abdruck bringen.

    1.
    Deutschland verfolgte weder in Europa noch anderswo ein nur durch
    Krieg zu erreichendes politisches Ziel. Österreich-Ungarn dachte nur an Erhaltung des Bestehenden, Die anfängliche Absicht von Grenzberichtigungen auf Kosten Serbiens wurde auf deutsches Drängen sofort aufgegeben durch bestimmte Erklärungen über territoriales Desinteressement, Frankreioh strebte die Wiedergewinnung von Elass-Lothringen, manche führenden französische Politiker auch die Annexion des Saargebietes,
    Russland den Besitz von Konstantinopel und den Meerengen an, beide Mächte wohl wissend, dass sie diese Bestrebungen nur im Rahmen eines europäischen Krieges verwirklichen könnten.

    2.
    Die Rüstungen Deutschlands zu Lande waren nach der politischen
    Konstellation, nach geographischer Lage nach Länge der ungeschützten Grenzen und nach Bevölkerungsziffer wesentlich geringer als die Frankreichs, ab 1913 sogar hinsichtlich der absoluten Zahl der Friedensstärke der weissen Truppen, ganz abgesehen von einer ständig wachsenden farbigen französischen Armee.

    Die Rüstungen Österreich-Ungarns waren gegenüber denen Russlands
    völlig unzulänglich. Wie an Zahl der Streiter, so war der russisch-französische Zweibund auch an Menge des Kriegsmaterials den Mittelmächten weit überlegen.

    3.
    Der Bau einer deutschen Schlachtflotte an Stelle der Vervollkommnung des defensiven maritimen Schutzes war politisch unklug, aber das schliesslich von Deutschland angebotene Verhältnis von 10 zu 16 Grosskampfschiffen wurde auch in London nicht als eine Bedrohung angesehen.

    4.
    Das Deutsche Reich hat auch in der Zeit nach Bismarck wiederholt
    günstige Gelegenheiten zu einem Präventivkriege nicht benützt.

    5.
    Die russische Anregung zur ersten Haager Konferenz beruhte nicht
    auf reiner Friedensliebe. Der Rüstungsminderung standen alle Grossmächte ohne Ausnahme mit der grössten Skepsis gegenüber, der russische Antrag von 1899 wurde allerseits abgelehnt, der Anregung Campbell Bannermanns von 1907 trat die öffentliche Meinung Frankreichs in der denkbar schärfsten Weise entgegen.
    Ein Vorschlag zur Regelung ernster internationaler Konflikte, welche die Ehre und die Lebensinteressen einer Nation berühren, ist weder auf der ersten noch auf der zweiten Haager Konferenz von irgendeiner Grossmacht angeregt oder unterstützt worden.

    6.
    Am 5. Juli 1914 wurde in Potsdam nicht der Weltkrieg beschlossen,
    sondern die deutsche Zustimmung zu einem Kriege Österreichs gegen
    Serbien erteilt.

    Die Möglichkeit, dass der österreichisch-serbische Krieg wie jeder andere — Burenkrieg, Marokkokrieg, Tripoliskrieg, Balkankrieg — weitere Verwicklungen nach sich ziehen könne, wurde dabei wohl erwogen, aber, die Gefahr in Anbetracht des besonderen Anlasses als sehr gering eingeschätzt.

    7.
    Nach dem Bekanntwerden der serbischen Antwortnote wollte Deutschland auch den Krieg gegen Serbien nicht mehr, sondern nur eine sehr eng umgrenzte militärische Aktion, deren Berechtigung auch in London anerkannt wurde.Deutschland hat zwar die Fristverlängerung nicht unterstützt und den Konferenzgedanken abgelehnt, aber nicht nur alle übrigen von London mitgeteilten Vermittlungsvorschläge angenommen, sondern aus eigener Initiative die beiden geeignetsten Verhandlungsmethoden vorgeschlagen, nämlich die direkten Besprechungen Wien-Petersburg und das von Grey aufgegriffene „Halt in Belgrad“.
    Die erste Formel Sasonows erachtete auch London für unannehmbar, die zweite war sogar eine wesentliche Verschlechterung der ersten.

    9.
    Auf den beiden, zuerst von Deutschland angeregten Wegen der direkten Besprechungen Wien-Petersburg und der Beschränkung der militärischen Aktion gegen Serbien war man einer Verständigung nahe gekommen, als die russische allgemeine Mobilmachung jäh die Fäden zerriss.

    10.
    Dass diese Mobilmachung unfehlbar den Krieg nach sich ziehen müsste, darüber waren sich die führenden Männer in Paris und Petersburg ebenso klar wie in Berlin.
    Dass derjenige der Angreifer ist, der zuerst zu einer allgemeinen
    Mobilmachung schreitet, hat Viviani noch am 1. August nach London
    gedrahtet, wobei er wider besseres Wissen die Priorität der Mobilisierung Deutschland zuschob.

    Frankreich hat in Petersburg während der Krise nicht zur Mässigung geraten. Nachdem der erste Versuch den Unwillen Sasonows erregt hatte, verzichtete das Pariser Kabinett auf weitere Schritte in dieser Richtung.

    12.
    Frankreich hat Russland von der allgemeinen Mobilmachung nicht nur nicht abgeraten, sondern ihm listige Ratschläge erteilt, wie es seine Vorbereitungen insgeheim fortsetzen könne, ohne Deutschland zu rechtzeitigen Gegenmassnahmen herauszufordern.

    13.
    Russland war die erste Macht, die zu einer allgemeinen Mobilmachung geschritten ist.
    Frankreich war die erste Macht, die den Entschluss zum europäischen Kriege einer anderen Macht amtlich mitgeteilt hat.

    14.
    England hat in Petersburg niemals mit der gleichen Entschiedenheit wie Deutschland in Wien zum Einlenken geraten.
    Grey hat im Gegensatz zu anderen englischen Diplomaten die Bedeutung der russischen Mobilmachung erst erkannt, als es zu spät war, und Petersburg nicht mehr damit einhalten wollte.

    15.
    Die frühzeitige deutsche Kriegserklärung an Russland war ein durch die ungeheuere Gefahr der Zweifrontenlage erklärlicher politischer Fehler, die an Frankreich ein rein formaler Akt.
    Weder die eine noch die andere war das entscheidende Ereignis.
    Nicht auf die Erklärung des Krieges kam es an, sondern auf die Handlung,die ihn unvermeidlich machte, und diese Handlung war die allgemeine Mobilmnohung in Russland.

    England hat Deutschland den Krieg erklärt, weil es eine zweite
    Niederlage Frankreichs mit seinen Interessen nicht für vereinbar erachtete.

    Die Interessen Belgiens und der Vertrag von 1839», den Salisbury 1887 preiszugeben bereit war, bieten dafür den populären Grund.
    Das Marineabkommen mit Frankreich von 11912 zwang England obendrein, aus seiner Neutralität herauszutreten, bevor die Belgiens verletzt war.

    17.
    Das grossere diplomatische Geschick war während der Krise auf
    Seite der Entente.

    Durch die unwahren Angaben über deutsche Kriegsvorbereitungen,
    Insbesondere über die angebliche Priorität der deutschen Mobilmachung, durch Aufbauschung unbedeutender Grenzzwischenfälle zu Angriffen auf französisches Gebiet, und durch die Zurücknahme des Grenzschutzes um 10 Kilometer schuf Frankreich in London die Vorbedingung, die Benckendorff
    schon Ende 1912 als nötig für ein Eingreifen Englands bezeichnet
    hatte: es erzeugte in London den Eindruck, dass „die Verantwortung für den Angriff auf die Gegner der Entente falle“.

  4. 4 Prosemit 7. September 2009 um 14:42

    Noch etwas Nettes zum Lesen und ein Lehrstück über Google…

    http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kla1888/0454

    Das berühmte Gedicht von Trojan über den 1888er Wein


    Wenn Du einmal kommst
    in diesen Winter nach B O M S T*),
    Deine Erfahrung zu mehren,
    und man setzt – um Dich zu ehren –
    Dir heurigen Bomster Wein vor,
    dann bitt‘ ich Dich, sieh Dich fein vor,
    dass Du nichts davon verschüttest
    und Dein Gewand nicht zerrüttest,
    weil er Löcher frisst in die Kleider
    und auch in das Schuhwerk, leider.
    Denn dieses Weines Säure
    ist eine so ungeheure,
    dass gegen ihn Schwefelsäure
    der Milch gleich ist, der süßen,
    die zarte Kindlein genießen.
    Fällt ein Tropfen davon auf den Tisch,
    so fährt er mit lautem Gezisch
    gleich hindurch, durch die Platte,
    Eisen zerstört er wie Watte,
    durch Stahl geht er wie durch Butter,
    er ist aller Sauerkeit Mutter.
    Standhalten vor diesem Sauern
    weder Schlösser noch Mauern.
    Es löst in dem scharfen Bomster Wein
    sich Granit auf und Ziegelstein.
    Diamanten werden sogleich,
    in ihn hineingelegt, pflaumenweich.
    Aus Platin macht er Mürbeteig.
    Dieses vergiss nicht, falls Du kommst
    in diesem Winter einmal nach Bomst.

    ———–
    Und nun zu Google. Google indiziert alles, was es lesen kann. Aber, fast die gesamte Deutsche Literatur vor 1914 ist in Fraktur gedruckt und existiert in aller Regel nur als Bild und nicht als maschinenlesbarer Text. Ergo ist bei google, was deutschsprachige Bücher und Veröffentlichungen angeht, fast nichts über den Suchindex zu finden. Über die beiden Stichworte „Bombst Kladderadatsch“ findet man nichts zu diesem Gedicht, einem der bekannteren von Trojan.


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