Archiv für 18. September 2009

Im Lafontainschen Geist

…Staatssekretär Reinhardt behandelte dann die verschiedenen bevölkerungspolitischen Maßnahmen, deren Ausgangspunkt ebenfalls der Gedanke der Verminderung der  Arbeitslosigkeit durch Erhöhung der Kaufkraft kleinerer Einkommensempfänger gewesen sei: Gewährung von 735 000 Ehestandsdarlehen im Durchschnittsbetrage von 600 RM, von 400 000 einmaligen Kinderbeihilfen im Durchschnittsbetrag von 350 RM und von laufenden Kinderbeihilfen an 240 000 Familien mit 300 000 Kindern. …

TREMONIA, Westdeutsche Volkszeitung, Dortmund, Freitag den 7. Mai 1937

Kindergeld

Ossis brauchen keine Dolmetscher

Ein hochgeschätzter Malte Lehming sinniert im Tagesspiegel, ob Türken nicht die besser integrierten Deutschen sind.

Wer ist eigentlich besser in Deutschland integriert, die Ostdeutschen oder die Migranten? … Nimmt man die Migranten allerdings insgesamt, so weicht deren Wahlverhalten kaum noch relevant vom statistischen Mittelwert ab. Außerdem macht sich in allen Migrantengruppen eine kontinuierliche Angleichung an das Wahlverhalten der übrigen deutschen Bevölkerung bemerkbar. Ein Beleg für eine funktionierende Integration.

Auf so viel Dummheit muß man erst einmal kommen! Nun, sei es drum. Ja, es gibt No-Go-Areas in Ostdeutschland, so wie es No-Go-Areas in Westdeutschland gibt, aus denen aber Deutsche fliehen, weil die besser Integrierten ihren Kindern das Leben zu Hölle machen. Natürlich, wenn gebildete Deutsche aus westdeutschen Parallelgesellschaften fliehen, dann ist das ein Beleg für gelungene Türkenintegration. Heißa!

Ja, es werden Parteien gewählt, die nicht CDU oder CSU heißen, was anscheinend aber Voraussetzung ist, um als integriert zu gelten. Ist das nicht furchtbar, was alles in einer Demokratie möglich ist?

Und Überraschung:

…Ihr zufolge identifizieren sich die rund 3,5 Millionen Muslime in Deutschland sogar stärker mit ihrer Wahlheimat als die Gesamtbevölkerung. 40 Prozent der deutschen Muslime spüren eine enge Bindung zur Bundesrepublik…

Ja, meine Fresse, wo gibt es im muslimischen Raum sonst noch so üppige Sozial- und Krankenversicherungsleistungen? Keine gibt es. Überhaupt keine! Wo gibt es eine Regierung und Journalisten, die ihnen so um den Bart gehen und vom Pantoffellecken schon ganz aufgesprungene Zungen haben? Wo?

Ist es da ein Wunder, daß sie rufen, das ist unser Land, hier fließen Milch, Honig und wenn wir wollen auch Blut? Keinesfalls ist es das und nur Leuten wie Herrn Lehming völlig unbegreiflich.

Die besseren Lehminge

Das Surren der Fliegen

Schwere Kritik am Amokläufer am Ansbachgymnasium, der nur durch beherztes Eingreifen kompetenter Chirugen vorm frühen Polizeitode gerettet werden konnte und so etlichen journalistischen Heulsusen, Töpfchen- und anderen Psychologen erspart, auf die Dauertränendrüsen zu drücken und zu barmen, „was hätte noch alles aus ihm werden können, dem lieben Jungen“, äußerten seine Mitschülerinnen.

Wir waren total ahnungslos.

Kritisierte ein schwer geschocktes Mädchen, deren Freundin darüber klagt, daß der Amoklauf weder im Stundenplan, noch am Schwarzen Brett angekündigt wurde. So geht das nicht!

Das Positive am Amoklauf sei aber, daß der Amokläufer noch lebe, so der bekannte Psychologe Pfeiffer, der sich insbesondere durch Untersuchungen zum Stuhlgang in ostdeutschen Kinder-KZs und als Orakel von Sebnitz einen Namen gemacht hat, was ihn immer wieder qualifiziert, als Experte zu jedem Dreck seine ungebetene aber sicher höchst wissenschaftliche Meinung zu äußern.

Das ist der erste überlebende Amokläufer, an den ich mich überhaupt erinnern kann“, sagte der Wissenschaftler im Fernsehsender n-tv. „Er hat die Chance, uns Auskunft zu geben, was in ihm vorgegangen ist.

Was uns auch ungeheuer und brennend interessiert. Wie weit reicht das Gedächtnis von diesem Pfeiffer? Bis zum Auftauchen der Mammuts oder nur bis zur letzten Tagesschau? Vor allem, was ist im Amokläuferkopf vorgegangen? Nicht in seinen Opfern!

Hat er Computerspiele gespielt, die man nun verbieten könnte? Wurden rechtsextremistische Symbole bei ihm gefunden, die nach neuem NPD-Verbot schreien oder einem neuen Geldsegen für die Drohnenvereine? War er gar im Internet und wenn ja, ist das nicht der letzte Beweis, daß das Internet Amokläufer gebiert und nicht die Äußerungen solcher Wissenschaftler? Müssen Schulen jetzt verboten werden, da Amokläufer immer wieder von ihnen angezogen werden, statt von Bundestagssitzungen? Sollten Schüler vermehrt im Plenarsaal lernen und Abgeordnete in Schulen tagen, auch, um die Folgen ihrer Haushaltspolitik zu studieren?

Aber es gibt auch andere Experten, die sich ganz der Einführung der Ehrenmordkultur in das deutsche Gemeinwesen verschrieben haben.

Amokläufer werden häufig von einer „Mischung aus kalter Wut und Verzweiflung“ getrieben, sagte der Kriminalpsychologe Jens Hoffmann. „Wir sehen in solchen Fällen immer wieder Zurückweisungen von Mädchen und persönliche Krisen.“

Was eine eindeutige Warnung an das weibliche Geschlecht ist, nicht herumzuzicken, wenn der Mann ruft.  Sonst gibt es mit dem Hackebeil auf das blonde Haupt oder die Brandflasche vor die Brust. Von fremden Kulturen lernen, heißt schließlich, die holde Maid schwer verbrannt und mit blutverkrustetem Schädel, doch glücklich, auf weißem Rosse in das Märchenschloß zu geleiten.

Und so steht, wie immer, auch hier nur der  Täter im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der guten Menschen in Deutschland, derselben guten Menschen, die  eben noch an ein zivilcouragiertes Opfer das Eiserne Kreuz auszugeben dachten, das andere Menschen vor abscheulichen Tätern, wie dem Amokläufer von Ansbach, in Schutz nahm und dabei auf dem Felde der Ehre totgeschlagen und totgetrampelt wurde. Die, also die Ehre,  kommt nun aber wieder dem Täter zu, nicht den Lehrern, die ihre Schüler ins Freie trieben, im Gegenteil, die müssen sich nun anhören, was sie alles falsch machten und das von denselben Leuten, die auch sonst über die Opfer von Gewalt und Totschlag nur Hohn und Spott ausgießen. Wohlfeile Lumpenhunde. Fernab vom Schuß und von der Gefahr. Aber das ist nun wirklich nichts Neues.

Prinz ohne Hackebeil

Polizei nimmt Sportgeräte fest

Wo andernorts das organisierte Verbrechen, gewandet in Imamtrachten, mit der Polizei auf Streife geht, weil Politiker ihre Ausgabenprioritäten bei  Nachzug- und Nachzucht kriminellen ausländischen Milieus angesiedelt haben oder beim Kampf gegen den rechten Flügel der CDU, wo Polizisten nur noch in getarnten Streifenwagen durch ihre Reviere zu brausen pflegen, um ja nicht erkannt zu werden, weil sie zu zweit nicht auf bewaffnete Auseinandersetzungen mit 60 köpfigen libanesischen Familienclans vorbereitetet sind und die israelische Luftwaffe Unterstützung bisher strikt ablehnte, aus Angst vor  der DIE LINKE, da herrscht in Brandenburg ein völlig anderes Klima.

Völlig überraschend führten dort die heldenhaften Polizeioberen eine Razzia gegen Rocker durch und nahmen etliche Baseballschläger fest, neben Hanteln, Tischtennisschlägern, Jojos, Springseilen, Bällen und weiteren Sportgeräten, wie Surfbrettern oder Bodenmatten. Seit der letzten Verschärfung der Sportgeräteverordnung sind die Bestimmungen zum Besitz von Sportgeräten weiterhin verschärft worden, Fußballer, zum Beispiel, dürfen ohne einen Stollenschein keine armierten Schuhe mehr tragen, Mädchen ohne Hüpfschein nicht mehr Seilspringen und die allseits geschätzte Eiskönigin Katarina Witt entging jüngst nur knapp ihrer Verhaftung, bei der Einreise nach Brandenburg, weil sie für das Mitführen ihrer Schlittschuhe keine Kufenberechtigung vorlegen konnte. Eine aufgebrachte Menschenmenge, die immer wieder den Namen eines bekannten Backwarenherstellers rief, und, sie ist das schönste Gesicht des Sozialismus, ließ schließlich die Ordnungshüter einlenken.

Ein schöner Erfolg unseres Rechtsstaates, der anschließend vor einer erstaunten Reportermenge die Sportgeräte ausstellte, wie im Kampf erbeutete Viet-Cong-Kalschnikows und zur Vermehrung des eigenen Ansehens noch Säbel, Streitäxte und Morgensterne sowie zwei ganze Pistolen dazulegte, die die Wände der geplünderten Rockerclubs zierten, sowie das Orginal-Henkersbeil, mit dem einst Störtebecker der wirre Kopf vom schmutzigen Hals getrennt wurde, worauf er an seinen Spießgesellen vorüberschritt, „wir lagen vor Madagaskar“ sang und somit vielen Tausenden Piraten das Leben rettete, die heute deshalb in der Lage sind, eine eigene Partei in den Bundestagswahlkampf zu führen, um die fetten Diäten und Privilegienweidegründe im Deutschen Reichs- ähm Bundestag.

Heil Dir, mein Brandenburger Land.

Mit Schlittschuhen kein Zutritt!

Hab die Piraten gewählt

Briefwahlmäßig. So, jetzt ist es raus.

Und warum nun die Piraten? Weil ich mir erhoffe, die treten diesen Allmachtsverbotsphantasien von Schäuble, Zypries, von der Leyen oder Wiefelspütz entgegen. Ja, es sind auch nur junge doofe Nüsse, die mit sozialistischen Ideen kontaminiert worden sind, seit sie Mama rufen konnten. Aber das Internet als Plattform, seine Meinung frei äußern zu dürfen, scheint ihnen doch am Herzen zu liegen und das ist mir wichtig, wo die Printmedien, Rundfunk- und Fernsehanstalten alle gleichgeschaltet sind und die Meinung der Genossen wiedergeben und die Masse die Lügen ahnungslos schluckt. So wie einst ich auch. Und das war mein Hauptmotiv. Die zu wählen. Ich hoffe, es hilft.

Piratenspot


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