Schni schna Schnappi

Bevor die weiße Frau ihr letztes bischen Verstand verlor, trug sie Schuhe, gefertigt aus der Haut exotischer Geschöpfe, ohne sich die Nacht mit Gewissensbissen wegen der Strauße oder Krokodile um die Ohren zu schlagen. Das freilich zwang die Afrikaner dazu, weiter in völliger Stumpfsinnigkeit zu verharren, die nur unterbrochen wird, wenn sie ein Nachbardorf überfallen, um die Bewohner sämtlichst niederzumachen. Seither tragen weiße Frauen solche Schuhe nicht mehr und die Afrikaner kommen auf Flößen zu uns, weil wir Bedarf an Facharbeitern haben, die wissen, wie man mit einer Machete kunstgerecht Arme und Beine amputiert oder Frauen zu Frühgeburten verhilft. Wofür wir wirklich dankbar sind.

Schuhe

TREMONIA, WESTDEUTSCHE VOLKSZEITUNG, Dortmund, Freitag den 7. Mai 1937

2 Antworten to “Schni schna Schnappi”


  1. 1 pippin 19. September 2009 um 09:55

    Ich weis nicht wieso ich bei diesem Lied immer an Axtmord denken muss…

  2. 2 Karl Eduard 19. September 2009 um 10:24

    Für diesen Lachanfall mache ich Dich ganz alleine verantwortlich. 🙂


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