Archiv für 20. September 2009

Christliche Hassgesänge

Nicht uns o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen sei Ehre

Von wegen, wo man singt und so, da soll man sich ruhig niederlassen. Wer sich hier von den lieblichen Maiden einlullen läßt, der findet sich bald geteert und gefedert auf Leiterwagen wieder, die das Christenvolk, gleich nach der sogenannten Predigt, durch die Stadttore schieben wird, um Ungläubige und hosentragende Frauen zu verbrennen. Kassandras, wie Claudia Roth, mahnen vergeblich vor deutschen Bischöfen, die die Maske Pol Pots im Herzen tragen, wir vermögen einfach ihre Botschaften nicht zu begreifen. Und bald werden auch die Glocken wieder läuten und christliche Fanatiker in die Kirche treiben, aus der sie sich dann zu neuen Selbstmordattentaten aufmachen werden oder zum Kuchenverkauf für Afrika. Ich weiß wirklich nicht, was schlimmer ist. Oh, wie lieblich klingt dagegen das Muezzingebell, das uns auffordert  zum Schwanzvergleich mit Allah. Der hiermit gepriesen sei.

Tolleranz und andere Tollheiten

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Verwerfliche Motive

Gute Nachricht für die politischen Parteien so kurz vor der Wahl. Im Kampf für eine weitere polnische Besiedelung entvölkerter deutscher Ostgebiete hat jetzt ein Gericht entschieden, Wahlplakate, die aus verwerflichen Motiven an den Masten baumeln, müssen wieder abgehängt werden. Ein verwerfliches Motiv sei zum Beispiel Ausländerfeindlichkeit. Ein anderes verwerfliches Motiv wäre, Wähler dazu zu bringen, am Wahltag das Kreuz bei ebendieser Partei zu machen, für die das Wahlplakat hänge.

Damit mischt sich erstmals(?) die Justiz in die Willensbildung des deutschen Volkes ein und bestimmt die  Themen, über die sich der Souverän zur Wahl Gedanken machen darf. Über Zuwanderung keinesfalls!  Jetzt weiß ich nicht, ob Polen invasionsmäßig über die Ostmecklenburger herfallen, kann mir aber denken, daß sich Ostmecklenburger, die ja für ihre Herzlichkeit, Aufgeschlossenheit und ihr loses Plappermaul  bekannt sind und überhaupt sehr schnell mit allen und jedem Freundschaft schließen und gemeinsam das Fasten brechen oder ähnliches, sich so ihre Gedanken machen, bei der vermehrten Ansiedlung von polnischen Bürgern. Sie machen sich ja schließlich auch Gedanken über die Ansiedlung von Kern- oder Kohlekraftwerken, Gasverdichtern, Truppenübungsplätzen und allem, was dem modernen Menschen als verabscheuungswürdig  gilt oder verwerflich.

Das wiederum ist nun nicht verwerflich, Leuten einzureden, ohne Elektrizität geht es auch und ohne konventionelle Kraftwerke. Obwohl selbst die Justiz in Ostmecklenburg im Dunkeln sitzen würde, sollte der Strom nur von den Windrädchen kommen.  Nicht verwerflich ist es auch, das Abschlachten von Frauen und Lehrern in Afghanistan zu fordern oder das Volk zum Narren zu halten, wie es DIE LINKE tut. Denn deren Plakate hängen genauso wie das der Kanzlerin, die uns glauben machen will, sie habe die Kraft, wäre die Zukunft und was sonst auch immer. Nicht verwerflich ist auch, gegen Industrie zu wettern, ohne die und die Arbeiter, die ihre Steuern vom Arbeitslohn abgeben, die Richter ohne einen Groschen in der Tasche da sitzen würden, die kleinen Erben der Hilde Benjamin.

Ob demnächst das oberste bundesdeutsche  Gericht vor den Wahlen die Wahlthemen herausgeben wird, wie einst das NEUE DEUTSCHLAND die abgesegneten Parolen und Losungen zum ersten Mai oder dem 7. Oktober, diese Entwicklung bleibt abzuwarten, gewiss wird sie aber so sicher kommen, wie Ochs- und Esel nicht imstande sein werden, ostmecklenburgischen Richtern ansatzweise den Sinn von Demokratie und Wahlen in einer solchen beizubringen. Denn wenn einer gewählt wird, in Ostmecklenburg, dann sind es die Kandidaten der Nationalen Front, also der umfirmierten Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und ihrer verbündeten Blockparteien. So war es, so ist es und so wird es weiterhin sein. Freundschaft!

Polen – in  Herzlichkeit verbunden

The turkish Gambit

Der Russisch-Osmanische Krieg von 1877–1878, auch Russisch-Türkischer Krieg (Auf Türkisch 93 Harbi (Krieg von 93)), fand zwischen zwei der europäischen Großmächte, dem Russischen Reich und dem Osmanischen Reich, statt. Er hatte seine Ursachen im russischen Bestreben, einen Zugang zum Mittelmeer zu erlangen und die orthodoxen slawischen Völker des Balkans (Serben, Bulgaren) von der Herrschaft des islamischen Osmanischen Reiches zu befreien (Panslawismus). Diese Nationen, die im Zuge des Krieges zum ersten Mal seit Jahrhunderten ihre Unabhängigkeit wiedererlangten, betrachten dieses Ereignis heute als die zweite Geburt ihrer nationalen Geschichte. In der bulgarischen Geschichtsschreibung spricht man offiziell vom Russisch-Türkischen Befreiungskrieg und dem Ende der Periode der Bulgarischen Wiedergeburt. Der Krieg bot auch Rumänien die Gelegenheit, seine volle Unabhängigkeit zu erklären. Obwohl es im Gegensatz zu anderen Gebieten des Balkans nie unmittelbarer Teil des Osmanischen Reiches war, stand es offiziell unter dessen Suzeränität. In der rumänischen Geschichte wird der Krieg daher als Rumänischer Unabhängigkeitskrieg bezeichnet. In der westeuropäischen Geschichtswahrnehmung ist dieser Krieg weit weniger bekannt als der vorhergehende Krimkrieg.

Diese slawischen Völker hatten das große unfassbare Glück, 400 Jahre unterm Islam zu leben und unter osmanischer Herrschaft. Die Kraft zum Widerstand fanden sie in ihrer Kultur, weswegen die unsere auch so eilends abgeschafft wird.

Spielfilm


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