Archiv für 21. September 2009

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann?

Was Israel auch anstellt, inklusive kollektiven Selbstmordes, nichts wird ausreichen, die Gemüter friedensbewegter Deutscher zu besänftigen, die wissen, wo ein Jude ist, bis auf die wenigen, wegen antisemitischer Verdienste Ausgezeichneten, herrschen Folter, Verzweiflung, Terror und Tod. So hat die UNO auch schon vorbeugend jeden Hamas-Soldaten zum Befreiungskämpfer erklärt, der nur durch widrige Umstände gezwungen war, unbewaffnete, Kalschnikow tragende Zivilisten in Gefahr zu bringen, der israelische Soldat aber ein Terrorist ist, weil er nun mal ein Terrorist ist. Hier präsentiert die israelische Besatzungsarmee das Video wohl einer Militärdrohne, in der ein schwarzer Mann Haschen mit weißen Leuten spielt, als Beweis, Hamasbefreiungskämpfer versteckten sich hinter Frauen und Kindern. Dabei wissen wir doch, so etwas tun nur deutsche Soldaten zur Unterdrückung des Warschauer Aufstandes und die Erben derer, die einst diesen Aufstand anzettelten. Dieser Film wird den Juden auch nicht helfen, ist er doch einfach als Propagandafilm zu durchschauen. Und ist das etwa fair, ahnungslose unschuldige Leute von Hochtechnologie jagen zu lassen? Nein!

Counterstrike in Gaza

Märchenstunde mit Philippa Ebene

Philippa Ebene, die wunderbare buntgefärbte Frau, die durch die ganze Welt reisen mußte, um uns in einer Ausstellung einige schwarze Antifaschisten zu präsentieren, fiel mir letztens beim Surfen im Internet wieder ein. Da gab es doch tatsächlich eine vergleichbare Situation. Wie hier, in Deutschland, und Philippa Ebene ist bereit, das zu bezeugen, wurden Menschen wie Philippa Ebene als Sklaven gehalten, durften nicht zur Schule gehen, keinen Beruf ergreifen, als den, des Baumwoll-,  Spreewaldgurkenpflückers oder als Kulturwerkstättenleiterin, kurz, es war ein ganz übler Staat, der seine Polizisten anwies, farbige Menschen abzuknallen, nur, weil sie einige Hauttöne dunkler waren.

Eben wie heute. Hier in Deutschland. Weshalb wir solche kultutwerkstättigen Ausstellungen benötigen, die natürlich jeden Tag aufs neue von weißen Rassisten abgebrannt werden, wie durch ein Wunder aber immer wieder über Nacht nachwachsen.

Und was haben diese bunten Leute getan, in diesem anderen Staat? Haben sie angefangen, Fabeln zu erfinden oder Märchen, daß die Gründerväter alle dem Volk der Colorierten angehörten oder daß schwarze Befreiungsarmeen Amerika vom englischen Steuerjoch befreiten, so, wie uns das Philippa Ebene aufbindet? Daß ägyptische, dunkelhäutige Gelehrte die Menschenrechtsdeklaration verfassten und die Amerikaner ihnen, den Colored People nun auf ewig die Teetassen hinterherräumen müssen?

Mitnichten!  Diese bunten Leute haben sich aufgemacht, ihren Wert zu beweisen und zwar durch Taten, nicht durch Lügenmärchen und seit dem haben sie in Amerika ihren Ruf weg als tapfere und brave Leute und können heute sogar Professoren werden oder Präsident, wenn sie sich anstrengen. Das ist der Unterschied, den Philippa Ebene hoffentlich auch noch begreifen wird. Zwischen tatsächlichen Verdiensten

Am 18. Juli 1863 starteten die Unionstruppen einen erneuten Versuch Fort Wagner zu erobern. Nach einer fehlgeschlagenen Artillerievorbereitung von Land und auch von See her (die Verteidiger schützten sich in den vorhandenen Unterständen und hatten nur minimale Verluste) attackierte eine 5000 Mann starke Brigade – angeführt von dem aus nahezu ausschließlich afro-amerikanischen Soldaten bestehenden Regiment der 54th Massachusetts Volunteer Infantry, eines der ersten aus Farbigen gebildeten Regimenter überhaupt – Fort Wagner erneut. Kommandeur des Regiments war Colonel Robert Gould Shaw, der diesen Angriff zu Fuß führte und dabei getötet wurde. … Obwohl eine taktische Niederlage, wurde die Schlacht von Fort Wagner zu einem politischen Sieg für die Union umgedeutet. Man hatte nunmehr den Wert der farbigen Soldaten erkannt, verstärkte die Rekrutierung dieser und erhielt dadurch eine nicht unerhebliche Verstärkung des Mannschaftsbestandes.

und herbeiphantasierten.

Nun verlange ich ja nicht, Philippa Ebene solle sich nach Afghanistan melden, weil das den Taliban nicht zuzumuten wäre, schließlich sind das auch nur Menschen,  auch wenn Philippa Ebene fabulierte, schwarze Menschen hätten, wie in Darfur, keine Grund sich vor Islamanhängern zu fürchten, weil die eben auch bunt sind. Nein, das würde ich wirklich nicht verlangen.

Glory

Auf der Flucht erschossen

Wo ist Berlin hinverkommen, da der mustergültige Autofahrer nicht mehr unbehelligt mit dem Funktelefon am Ohr, seiner Geliebten „Schweinesau“ zusäuseln kann und über mehrere rote Ampeln brausen, ohne sein Leben dabei zu verlieren? Wobei der gute Mensch aus Berlin sich fragt,

Es ist soweit. Demnächst gehe ich bei rot über die Ampel und pfeife auf die Aufforderung eines Polizisten stehen zu bleiben. Der Uniformierte will in mein Bein schießen, muß beim Abdrücken husten und verreißt die Waffe. Die Kugel geht durch meinen Kopf, saust weiter und tötet den Familienvater, der brav darauf gewartet hat, dass die Ampel grün wird. Wo leben wir hier eigentlich. In Kabul ??

Das mag wohl sein, daß Berlin inzwischen Kabul geworden ist, schließlich gibt es im ehemaligen Spreeathen bereits  mehr gemäßigte Taliban als in Kabul selbst und auch das Deeskalationsverhalten ist inzwischen dasselbe geworden, wo ein Mann namens Körting zu den feindlichen Stämmen geht, Brot mit ihnen ißt und Tee schlürft, damit sie versichern, auch in Zukunft würden sie seinen Dienstsitz nicht mit Raketen angreifen. Klar, wenn ich zu wählen hätte zwischen antifaschistischen Angreifern, die inzwischen ganze Polizeiwachen zu stürmen versuchen und moderaten Taliban, ich würde auch mit den moderaten Taliban verhandeln und vielleicht könnte man im Kampf gegen die ausufernden kommunistischen Wirrköpfe zusammen vorgehen, so lange, bis man seine zugedachte Rolle erfüllt hat.

Allerdings für die Nichtregierungsorganisationen ist das dann doch ein schwerer Schlag. Jahrelang versuchen sie Berlin zu alphabetisieren  und seine Bürger über, zum Beispiel das Funktionieren von Ampeln aufzuklären, „Bei ROT bleibe stehn, bei GRÜN kannst Du gehn oder was der Unterschied zwischen einem Aufprall eines menschlichen Körpers mit 3 km/h und einem Auto mit 50 km/h ist, es will einfach nichts fruchten. Forscher vertreten die einleuchtende Theorie, jahrelange strenge Isolierung und die daraus resultierende Inzucht hätten in Berlin zu einer Art geistigen Rückbildung geführt, wie sie sich immer wieder im TAGESSPIEGEL äußert und die Zufuhr frischen Blutes durch Bonner Beamte hätte das Problem nachgerade verschlimmert. Hoffen wir, daß der Polizist seiner gerechten Strafe zugeführt wird, wobei wir dessen ganz sicher sein können und es der Hoffnung eigentlich nicht bedarf.

Als nächstes steht der intelligente Fahrer auf dem Plan


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