Neues aus 1000 und einer Nacht

Autofahrer haben einen jungen Mann im Salzlandkreis per Anhalter mitgenommen und ihn auf der Fahrt dann aus fremdenfeindlichen Motiven schwer verletzt. Zwischen Cochstedt und Schneidlingen schlugen und traten die zwei Männer plötzlich auf ihr Opfer ein, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Bernburg. Die Täter hätten den 22-Jährigen am Samstagmorgen wegen seines südländischen Aussehens beschimpft. Er konnte flüchten und die Polizei alarmieren. Mit schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen kam der Anhalter in ein Krankenhaus in Aschersleben. Von den beiden Beschuldigten fehlt bislang jede Spur. Die Polizei sucht auch noch Zeugen.

Der Botschafter von Südland hat inzwischen eine scharfe diplomatische Note an die Bundesregierung gerichtet und mit dem Abzug aller Südländer gedroht, sollten sich derartige südländerfeindliche Vorfälle wiederholen. Gewarnt wird auch vor Autofahrern, die gezielt nach Trampern aus Südland suchen, um sie dann wegen ihres südländischen Aussehens schwer zu mißhandeln. Seit diesem südländerfeindlichen Akt ist die Anzahl junger Südländer, die von Autos mitgenommen werden wollen, in denen Personen sitzen, die südländerablehnende Haltungen aufweisen, stark zurückgegangen.

Für die Wirtschaft im Salzlandkreis werden daher schwere materielle Einbußen befürchtet, stellen doch hier die Südländer, wie allgemein in Deutschland, das Rückgrat der deutschen Industrie. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz hat aus diesem Anlaß angekündigt, den „Rebekka K.-Preis“ für Zivilcourage zu vergeben.

Südländer brauchen unsere Hilfe

17 Responses to “Neues aus 1000 und einer Nacht”


  1. 1 Wilhelm Entenmann 28. September 2009 um 13:35

    Passender zum Thema:

    …und außerdem belibts in der (besagten) Familie (O.).

  2. 2 ostseestadion 28. September 2009 um 17:21

    zeit für einen neuen grundgesetzparagraphInnen.
    neben allen menschen , sollten auch schwule ,frauen , behinderte , blogger und kommentatoren durch einen jeweils eigenen § unter den besonderen schutz des staates gestellt werden.
    hab ich wen vergessen?
    oder ein komma zuviel?

  3. 3 Prosemit 28. September 2009 um 17:43

    Dem Südländer liegt der Märchenerzähler in den Genen…

    War zwar nicht ganz korrekt, die blumige Ausschmückung von einfachen Ereignissen unter Zuhilfenahme von Ifrits, Ghuls und Abkommlingen des Sheitan, den sogenannten Nazis, ist eher beim Südländer als beim nüchternen Nordländer zu Hause.

  4. 4 stalker 28. September 2009 um 18:57

    hat sich A. Merkel schon beim Südland für den Überfall entschuldigt? Hat das Südland im gerührten Bundestag schon einen Entwurf veröffentlicht, für das Denkmal überfallener Südlandtramper? Ist das Denkmal in seiner Gestalt eines aus einem Naziauto mit Nazistern und Nazibenzinmotor stürzenden Bronzesüdländers schon gegenüber dem Brandenburger Tor aufgestellt oder ist dort schon alles zugedenkmalt?

    Wo bleibt eigentlich die Südlandsteuer?

    Die nächsten Tage werden hoffentlich Antworten bringen…

  5. 5 ostseestadion 28. September 2009 um 19:50

    goldsüdländer.
    sonst , vollste politkorrekte zustimmung aus dem ostseestadion..
    welches betroffen und auch ein stück weit traurig , den blick zu boden senkt , die strassenseite wechselt und jetzt besser aufhört 🙂

  6. 6 vitzliputzli 29. September 2009 um 02:14

    ich habe von orientalischen südländern schon einiges an lügen gehört, aber das schärfste war, als mir einer (ladenbesitzer) erzählte, meine seit vielen jahren gerauchte zigarettenmarke gäbe es gar nicht und ein anderer (ladenbesitzer) das Erscheinungsdatum einer wochenzeitschrift verlegte.

    ok, deutsche lügen auch dauernd.

    aber niemals so dreist 😦

    (ich könnte da noch einiges anfügen ….)

    Gutmenschen glauben vermutlich, wenn man ihnen erzählt, es gäbe ihre langjährig gerauchte Marke garnicht …loool

  7. 7 Karl Eduard 29. September 2009 um 02:53

    Bisher hat das Außenministerium, selbst mit Hilfe der ESA, das legendäre Südland nicht aufspüren können. irgendwo da draußen muß es aber sein, schließlich hat es doch Bewohner! Die Südländer geheißen werden. Wobei es sich um eine Art negative Heinzelmännchen zu handeln scheint.

  8. 8 stalker 29. September 2009 um 05:57

    So muss es sein: bei dem geheimnisvollen Südland handelt es sich wahrscheinlich um Südtirol. Die Südtiroler sind ein verlogenes räuberisches, brutales, unzivilisiertes, fanatisches, heuchlerisches, gieriges Volk. Kommen gleich nach den Schweizern. Sie leben alle von deutscher Sozialhilfe und vergewaltigen gerne ungläubige fremde Tramper. Außerdem gibt es dort viele Kreuze auf den Bergspitzen und die Linke schafft die 5% Hürde in den Tälern nicht.
    Südtirol ist eine Gefahr für Deutschland!

  9. 9 Karl Eduard 29. September 2009 um 06:03

    Dann würde es ja Südtiroler heißen oder Schweizer. Und mit Schweizern würde ein Bundesfinanzminister, zum Beispiel, ruck-zuck fertig, so wie damals die Kavallerie mit den verlausten steuerhinterzieherischen Rothäuten. 🙂 Und der Andreas Hofer ist schon lange tot. Auch würde sich unsere investigative volksaufklärerische Press keinesfalls scheuen, das Wort Südtiroler oder Schweizer zu benutzen. Weshalb auch?

    Nein, der Kandidat hat keine Punkte, er darf aber noch mal würfeln.

  10. 10 stalker 29. September 2009 um 06:11

    stimmt. Jetzt bin ich ratlos. Dabei wäre alles so einfach. Womöglich ist alles wieder mal viel komplizierter, hat was mit außerirdischen Pfeilkreuzlern zu tun. Mit einer fremdartigen, unheimlichen Invasionsmacht, die nicht benannt werden darf. Denkbar ist auch eine Parallelwelt, die mit gelegentlichen Unwahrscheinlichkeitsereignissen unsere Realität berührt.
    Na, ich gehe jetzt lieber ins Büro…

  11. 11 Karl Eduard 29. September 2009 um 07:11

    Da ist es gewiß sicherer. Vor südländischen Parallelweltlern. 🙂

  12. 12 netzwerkrecherche 29. September 2009 um 07:34

    „…schlugen und traten die zwei Männer plötzlich auf ihr Opfer ein…“

    Was, mitten während der Autofahrt traten die herum? Standen die alle auf der Laderampe eines LKW?

  13. 13 Karl Eduard 29. September 2009 um 07:50

    Es war eben kein Kleinwagen, sondern ein sehr, sehr großer. Wie ein Reisebus ungefähr. Könnte man meinen.

  14. 14 Blond 29. September 2009 um 20:05

    Wie ich an dem Blog-Eintrag und an den Kommentaren dazu feststellen muss:
    Ihr nehmt NS-Verbrechen und -Verbrecher wohl nicht ernst – wie ???
    😮

  15. 15 Blond 29. September 2009 um 20:08

    Uebrigens:
    Wo waren denn diesmal die Hakenkreuze eingeritzt ?

  16. 16 ostseestadion 29. September 2009 um 21:05

    pssst. hakenkreuze sind doch verboten.
    also , wenn ich hier , im rechtsradikalen mecklenburg , wo von 1,8 millionen einwohnern , 28 000 die npd wählen , von rechten überfallen werde , was ja alle 2,85 sekunden vorkommt , ritz ich mir doch mit sicherheit kein hakenkreuz ein.
    dann werd ich doch völlig zu recht angenagt . oder nicht ? 🙂

  17. 17 Karl Eduard 30. September 2009 um 02:29

    Von NS-Verbrechern war im Polzeibericht gar nicht die Rede. Ich vermag mir auch gar nicht vorzustellen, tatterige Überlebende, hochbetagt, wie sie mit zitternden Greisenfäusten versuchen, während der Autofahrt einen jugendlichen Südländer zu hauen. Das Rheuma! Die Schmerzen!


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