Archiv für 30. September 2009

Spaß mit Platzpatronen

Während andere Staaten ihre Streitkräfte mit aufgemotzten Geländewagen ausrüsten, weil die so viel widerstandsfähiger sind gegen panzerbrechende Geschosse, scheint Rußlands Führung zu glauben, Krieg könne in Zukunft noch auf die altmodische Art geführt werden, mit Jagdbombern, Artillerievorbereitung und Panzerangriffen, so wie eben Georgien ihn führte, beim Versuch, die Südosseten mit Geld und guten Worten zurückzulocken in den Schoß von Tiblissi.

Dmitri Medwedew und Alexander Lukaschenko haben am Dienstag einen Teil des Großmanövers „West 2009“ in Weißrussland beobachtet. Auf dem Übungsgelände Obus-Lesnowski im Gebiet Brest im Westen Weißrussland sahen die beiden Staatschefs, wie Einheiten der 20. russischen Armee einen Vorstoß bei einer Gegenoffensive üben.

Natürlich ist es völliger Unsinn für heutige Friedensfreunde, seine Streitkräfte zu schulen, wissen wir doch, die Welt ist ein friedlicher Ort, mit der Ausnahme deutscher U-Bahnhöfe, weshalb Bundeswehreinheiten auch am Hindukusch stehen, denn da werden wir tapfer verteidigt.

Manöverbilder

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Kommen um zu bleiben

Facharbeiter der Petrolchemie, Angehörige des Volkes der Colored People, demonstrieren stolz ihre Fähigkeiten, die sie in der deutschen Wirtschaft zum Nutzen unseres Landes anwenden werden. Schon lange klagen die großen Mineralölkonzerne in Deutschland über ausbleibenden Facharbeiternachwuchs, weil in deutschen Schulen immer weniger Wissen vermittelt werden kann, bedingt durch den wunderbaren Umstand, über den wir uns alle durchweg uneingeschränkt jubelnd freuen, daß viele Schulklassen von rund 90 Prozent Deutschunkundiger beherrscht werden und Deutsch zu sprechen, würde nicht nur die BBC sondern auch deutsche Journalisten schwer brüskieren. So ruht all unsere Hoffnung  bei den Colored People, die nicht nur großartige Märchenerzähler sind, wie Philippa Ebene, sondern auch geschickt mit Ölfässern und Trichtern umzugehen wissen. Wobei allerdings der Umweltgedanke völlig ins Hintertreffen gerät aber davon haben wir ja genug. Umwelt. Aljazeera war so freundlich, uns diesen kleinen Bericht zur Verfügung zu stellen, in dem es zwar um etwas ganz anderes geht, dennoch zeigt er die Gründe auf, warum Europa die Einwanderung von 5 Millionen colorierten Facharbeitern für Erdöl braucht, Gliedmaßen abhacken, Hexen jagen, Albinos aufessen und was mehr der Künste sind, von denen bei uns die letzten ihres Standes längst verstarben. Freuen wir uns auf sie.

Ihre Besten

Westerwelle mit Schuhen beworfen

… hätten die Schlagzeilen unserer geordneten Presse lauten können, nach dem Herr Westerwelle einen BBC-Reporter brüskierte, in dem er darauf bestand, in seiner Muttersprache befragt zu werden. Zu Recht regen sich Intellektuelle darüber auf und solche, die in den Zeitungen ihr Brot hart verdienen, in dem sie den Leuten ein X für ein U vormachen! Wie kann er nur! Deutscher Politiker, in deutscher Pressekonferenz, äußert sich in Deutsch zum Ausgang deutscher Bundestagswahlen. Unfassbar, skandalisch und was wird die Welt nun über uns denken? DIE WELT hat schon drüber nachgedacht.

Bei seiner ersten Pressekonferenz nach der Wahl brüskierte Guido Westerwelle, Außenminister in spe, einen BBC-Reporter

Aber die Welt? Die sich nicht zu den Intellektuellen zählt, was keinesfalls mit dem Besitz von Intelligenz verwechselt werden sollte. Wird sie denken, ein Politiker äußert sich in der Sprache, die die deutschen Wähler mehrheitlich verstehen, die da als die lieben Fernsehgucker an den Bildschirmen sitzen und der Pressekonferenz lauschen? Ich meine nein! Es wäre ja geradezu eine irrwitzige Abweichung von der Norm, sollte ein Politiker darauf drängen, daß der deutsche Bürger mitbekommt, was er so sagt und vor allem, was er gefragt wird. Und, daß so etwas nie wieder vorkommt, Herr Westerwelle. Nie wieder! Darüber wird die geordnete Presse wachen. Das walte Hugenberg.

Einladung zum Tee


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