Archiv für 2. Oktober 2009

Sterben für Marmeladenbrote

Gibt es etwas Schöneres für Gewerkschafter, als Kollegen zu verarschen, die, die sie Streikbrecher nennen oder Schlimmeres. Wo sind die Zeiten hin, als Frauen und Männer noch geschlagen und bespuckt wurden, beim Versuch, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ungeschützt von der Macht gut gefüllter Gewerkschaftskassen, die den Funktionären ein Ein- und Auskommen garantieren? Dennoch, daß Frauen und Männer einfach so, im Schweiße ihres Angesichts hinter zugigen Kassen gar nichts mitbekommen, von miesen Arbeitsbedingungen und schlechter Entlohnung, das darf nicht sein, weil es nicht sein kann. Nichts war dringender, als zu handeln und wie Greenpeace widerwillig einen Wal harpunieren mußte, Ursula von der Leyen  ein Kind pornografieren, oder  der BUND vor Kameras demonstrativ 100 Igel überfuhr, um für die Gefahren  zu sensibilisieren, so überfrachteten Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen ihre Klassenfeinde mit Arbeit, denn davon haben sie viel zu wenig. So wird Terror zur materiellen Gewalt, wenn sie ein deutscher Richter legitimiert:

Die rund 120 Frauen und Männer aus der Region – die sich zuvor am Kaufland versammelt hatten – waren Teilnehmer einer Streikaktion, zu der die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hatte. Viele von ihnen schoben Einkaufswagen, die sie schnell bis an den Rand füllten. Nachdem die Waren über das Kassenband gelaufen waren und es ans Bezahlen ging, wurde für die Kassiererinnen offenkundig, dass hier etwas nicht stimmte. Die vermeintlichen Kunden reichten statt Bares oder einer Check-Karte eine Karte mit der Aufschrift „Jetzt endlich: Faire Löhne!“

Womit sie freilich an der falschen Adresse waren aber woher sollen das Gewerkschafter wissen, daß Kassiererinnen keinesfalls zur Unternehmensführung gehören, darüber auch nicht entscheiden können, jedenfalls nicht so wie die Volksvertreter im Bundestag es tun, die deshalb glauben, das wäre gängige Praxis außerhalb ihres Planeten auch das mit Dienstwagen und Frühverrentung bei vollem Diätenausgleich.

Bezahlt wurde nicht – die vollen Einkaufswagen blieben erst einmal im Verkaufsraum stehen. Die Waren mussten von den Mitarbeitern des E-Centers wieder in die Regale einsortiert werden. „Damit haben wir bestimmt bis heute Abend zu tun“, kommentierte eine sichtlich gestresste Mitarbeiterin.

Eine Reaktion, die den klassenbewußten Gewerkschafter verwundern muß, war diese Aktion doch ein voller Schlag in die Gesichter der Aktionäre der Handelskette. Die natürlich auch durch die Sozialisten unterstützt wurde, die immer da auftauchen, wo es gilt, Not und Tod zu verbreiten.

Nicht zuletzt deshalb warb die Ascherslebener Noch-Bundestagsabgeordnete Elke Reinke (Die Linke) bei den Kunden um Verständnis.

1953 gab es dafür allerdings den Polizeiknüppel durch den Arbeiter- und Bauernstaat, an dessen Spitze die weisen und ökonomisch geschulten Genossen der SED standen, die  jetzt unter DIE LINKE firmiert, die es in vierzig Jahren segensreicher Herrschaft zu Mangelwirtschaft und Ruin gebracht hatten und ihr Volk einsperren mußten, damit es nicht in den Kapitalismus davonlief. Und wer es dennoch tat, war des Todes. Todesstrafe gab es dieses mal nicht, nur Tritte gegen Menschen aber im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen dürfen wir nicht zaghaft sein.

Nachdem ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einen Gewerkschafter körperlich attackiert hatte, drückte Doris Finke verbal ihr Unverständnis aus. Daraufhin rastete der Sicherheitsmann aus, indem er schrie: „Halt die Fresse, du fette Sau.“ Daraufhin handelte er sich von der Gewerkschafterin reflexartig einen Tritt ans Schienbein ein.

Wir sind sicher, daß auch,  „Halt die Fresse, du fette Sau.“ lediglich ein freudiger Reflex auf die überzeugende wortgewandte Agitation der Genossin Finke war, der niemand das Recht nehmen will, Frauen und Männer zu terrorisieren, Kühlregale zu stürmen, um dann maximalen Schaden an den gefrorenen Hühnern anzurichten. Was die Ausbeuter völlig fertig machen wird. Danke, ver.di. Denn wieviel besser ist es doch, das bedingungslose Grundeinkommen zu genießen, von 2000 €, das uns DIE LINKE versprochen hat, statt für 500 mickerige Piepen sich den Buckel krumm zu schuften. Das hat nur noch nicht Jeder begriffen! Weshalb solche Aktionen auch so nötig sind, wie die weitere Zuwanderung analphabetischer Anatolier oder Afrikaner, denn die sind unsere Zukunft. In jeder Hinsicht.

Sterben für Marmeladenbrote

Zu Tode gekommen, für Marmeladenbrote,  ist übrigens eine nette Umschreibung für den linken Terror, den dieselben Theoretiker und Praktiker der sozialistischen Revolution überall für gerechtfertigt halten, wo es gilt, das Volk um des Volkes Willen zu erschlagen.

Ärzte für den Sozialismus

Immer mehr Ärzte in Amerika erkennen das Wunderbare am Plan des neuen dunklen Lichtbringers. Kassenärzte werden, wie in Deutschland. Einen festen, unkündbaren Job, keine Sorgen mehr, Patienten zu sammeln, kurz, eine sichere Einkommensquelle, auch wenn das Einkommen nicht gerade üppig ist und begleitet von mißmutigen Quengeleien der Sachbearbeiter der Gesundheitskassen, die natürlich auch alle ein gutes Einkommen haben wollen und wer kann es ihnen verdenken?  Vom deutschen Gesundheitswesen lernen, heißt Siegen lernen, das krankt freilich nur daran, daß immer weniger in die Gesundheitskasse einzahlen, immer mehr aber Leistungen beziehen wollen müssen. Vor allem die, die es sich im warmen kuscheligen Nest des Sozialstaates gemütlich gemacht haben und gar nicht daran denken, ihr Scherflein beizutragen zu sogenannten Solidargemeinschaft, wo breitere Schultern die Schwachen traubenweise durchs Leben balancieren. Das zu sagen wäre allerdings Verhetzung irgendeines Volkes gegen irgend ein anderes und nichts liegt uns ferner, als die Sturmglocken zu läuten und uns mit brennenden Mistgabeln und geschärften Fackeln auf dem Marktplatz zu versammeln und mit Kerzen zu werfen. Da sei die Staatsanwaltschaft vor.

Es lebe die Gesundheitskasse

Spaß mit Paraden

Chinas Kommunisten feiern den 60. Jahrestag der Machtergreifung. Fast möchte man sagen, die letzten ihres Standes, würden hier, im Land der Dichter und Denker, nicht immer noch genug Bekloppte nachwachsen, die nur deshalb gedeihen, weil die bösen Kapitalisten sie mit üppigem Sozialgeld füttern, so daß sie sich den ganzen Tag nur mit Anschlägen, Gewalttaten und kleinen, heimeligen Revolutionen beschäftigen können.

Morgen, Genossen


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