Vorurteile

Da hat doch die interkulturelle Woche stattgefunden und ich habe es verpaßt! Ziel dieser Wochen ist es, Vorurteile abzubauen, gegen unsere buntgefärbten Schwestern und Brüder aus dem Herzen der Finsternis. Nur welche? Statt dieser nicht genannten Vorurteile, gegen die es periodisch anzukämpfen gilt, sehen die erstaunten Menschen von Halle musizierende, backende und kunsthandwerkernde Menschen und das machen die also die ganze Zeit über? Dafür sind sie  hergekommen, um lecker Essen zu kochen, zu musizieren und zu kunsthandwerkern?

Der colorierte Herr auf der Bühne ist übrigens Karamba Diabi,  einer der großartigen Facharbeiter, den die deutsche Wirtschaft so braucht und der mustergültig integriert ist. Weil er Deutsch spricht.  Und was heißt, er war wahrscheinlich, seiner Vita nach, bisher noch nie produktiv tätig. Im Sinne von Wertschöpfung.

Das ist aber keine Schande in Deutschland und noch weniger ein Grund, Hunger zu leiden oder auf der Straße zu wohnen. Im Gegenteil. Und das ist doch einfach eine tolle Sache oder? Daß wir in einem Land leben, in dem die einen arbeiten, damit die anderen essen können. In der DDR wäre das nie möglich gewesen und für diese Veränderung sollten wir alle dankbar sein.

Fröhlich sein und Singen

9 Responses to “Vorurteile”


  1. 1 mario 5. Oktober 2009 um 06:26

    Seit Januar 2009: Leiter des EU-Projektes „Empowerment von MigrantInnen zum nachhaltigen Gelingen der Integration und zur Förderung Interkultureller Dialog“

    empowerment heißt doch soviel wie „ermächtigung“, oder?

    mal abgesehen davon, dass man so einen bullshit wie „interkulturellen dialog“ nie bräuchte, wenn die integration nachhaltig gelungen wäre. klassischer eudssr-neusprech mal wieder.

  2. 2 Prosemit 5. Oktober 2009 um 06:33

    Es geht nichts über Vorurteile abbauen. Das ist In, das ist Vollgendergemäss, das ist Multisupi und vor Allem, dass ist Antrassistisch, weil es gegen Weisse geht.

    Vorurteile haben aber auch einen Vorurteil. Wenn man mit dem Finger auf die heisse Herplatte kommt, tut man sich weh. Kinder glauben prinzipiell keinen Vorurteilen. Mit dem Alter lernt man die Bedeutung von Vorurteilen besser erkennen.

    Wohin man mit dem Abbau der Vorurteile kommt, kann man live im Regenbogenland erkennen, wenn man sehen will. Die endlich von der Apartheid in SA befreite Gesellschaft pflegt Vorurteilen, dass es nur so kracht – und einem abgrundtiefen schwarzen Rassismuss, der nicht nur schwarz ist, sondern sich mit Vorlieben gegen andere Schwarze richtet, zum Beispiel gegen Flüchtlinge aus dem Kongo, die zu echte Neger, also ganz richtige Schwarzafrikaner, sind in den Augen der Zulu.

  3. 3 Wilhelm Entenmann 5. Oktober 2009 um 11:05

    Ich weiss nicht, was Du (schon wieder) zu nörgeln hast. Der quintäre Wirtschaftssektor Integration gewinnt immer mehr Bedeutung für unser BSP, schließlich muß die zwischenmenschliche Chemie stimmen. Dass man dafür jetzt sogar promovierte Chemiker statt, wie bislang üblich, Sozialarbeiter in diesem Bereich tätig werden läßt, zeigt doch dessen Wichtigkeit an, oder?

  4. 4 Karl Eduard 5. Oktober 2009 um 15:49

    So gesehen haben die ganzen Beauftragten alle das falsche studiert.

  5. 5 vitzliputzli 5. Oktober 2009 um 18:49

    lebenslauf angesehen.

    der hat tatsächlich in 48 jahren noch nix „richtiges“ geschafft und anscheinend sein gesamtes leben ausschließlich mit steuergeldern finanziert.

    faszinierend.

    so gesehen schon gut integriert.

  6. 6 stalker 5. Oktober 2009 um 20:03

    ich habe mir nicht getraut, den Startknopf zu drücken: ich vermute ein übelkeitseregendes GEZ-Machwerk, voll von heuchlerischer, ekliger Anbiederung an die Gutschleimmenschen. Ist das etwa Rita Süssmuth vorne links? Und der Eingefärbte, ist das ein Quantenphysiker?

    KarlEduard, woher nimmst Du die Kraft, das auszuhalten?

    Ich wünsche mir gelegentlich den Islam nach Deutschland. .

  7. 7 ostseestadion 5. Oktober 2009 um 21:17

    …feuerwerk der farben …
    aber hallo
    na , das kann ja was werden….
    das feuerwerk ….
    hüstel….
    so, muß jetzt zur u bahn 😀

  8. 8 Karl Eduard 6. Oktober 2009 um 05:11

    Ich halte das schon aus, ich hab ja keinen Fernseher, werde also mit solcherart putziger Veranstaltungsberichte auch nicht erzieherisch nachhaltig immer betroffener gemacht.

  9. 9 netzwerkrecherche 6. Oktober 2009 um 06:49

    Ja, Reichtum für alle! Luxus für alle! Warum soll der melaninbevorzugte Mitbürger in Afrika bleiben, wo wir hier in Nordeuropa doch – wegen des bevorzugten Klimas wahrscheinlich – alle so satt und zufrieden sind?


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