Ehrung für Stephan Kramer

Goldener Hitler

Kaum jemand kennt sie noch, die engsten Kollegen des großen Volksschauspielers Adolf Hitler, die im Schatten seiner Größe zu Unrecht ein kümmerliches Leben ohne Auftritte führen. Während der Darsteller des Charly Chaplin im „Großen Diktator“ die Mattscheiben bundesrepublikanischer Fernseher bevölkert und auf den Titelblättern der Illustrierten für Verkaufserfolge sorgt, erinnert sich niemand mehr an Hitlers Duo, seine engsten Weggefährten, die treu zu ihm hielten und auch das Drehpausenbrot mit ihm teilten.

Nun lüftet ein Mann den Mantel des Vergessens, der sich auch unablässig bemüht, das Andenken des Mimen zu bewahren, der so überzeugend den  Bruno Glanz im „Untergang“ spielte, daß selbst Traudel Junge überzeugt davon war, Glanz ist nicht tot, er lebt weiter in uns und unseren Taten, und in den Werken von Guido Knoop.

Dank gebührt nun Stephan Kramer, der verspätet aber nicht zu spät auf die Rolle von Göring und Goebbels hinweist, die sich im Geiste von Herrn Sarrazin schon früh um die Versorgung des deutschen Volkes mit Butter, Kanonen und guter Propaganda verdient machten. Listig ließ er in die Debatte um den ehemaligen Schuldenverwalter Berlins die Sätze einfließen:

„das ist perfide, das ist infam, das ist volksverhetzend“. „Ich habe den Eindruck, dass Herr Sarrazin mit seinen Äußerungen, mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler wirklich eine große Ehre macht“,

Wie zum Beispiel dem Gedankengut, das  im Film „Der ewige Jude“, einem Auftragswerk des kleinen aber erfolgreichen Komparsen Goebbels, dargestellt wird, dem nun ja Herr Sarrazin mit seiner Kritik an den Freunden des jüdischen Volkes Ehre machte. Und für diesen Vergleich da hat sich Herr Kramer diese Auszeichnung unredlich verdient.

Goebbelsches Gedankengut

Dieser Film ist nur zur Veranschaulichung gedacht, was im Kopfe eines Stephan Kramer so vorgeht, keinesfalls stimmt der Autor mit dem Filminhalt überein. So etwas muß man heute dazuschreiben, sonst glaubt es keiner, während, wenn ein Herr Kramer erklärt, ein Herr Sarrazin liege auf derselben Wellenlänge wie Goebbels, Göring oder Hitler, dann kommt nicht der Irrenarzt oder der Staatsanwalt, sondern die breite Zustimmung der intellektuellen Massen.

7 Responses to “Ehrung für Stephan Kramer”


  1. 1 Rucki 11. Oktober 2009 um 10:11

    Ja Karl Eduard, aber wie das so ist wenn Herr Kramer als kleiner Kanonier der verbalen Nazi-Feldgeschütze, nun plötzlich die verbale „Dicke Berta“ bedienen will.

    Drei Schuss hat er verschossen, die Geschosse Hitler, Goebbels, und Göring, auf einen schon angeschlagenen Gegner.

    Das war erstens Materialverschwendung und zweitens hätte er wissen müssen, dass drei so schwere Geschosse, auf einmal abgefeuert, meistens nach hinten losgehen.

    Der Herr Wolffsohn, der ja bekanntlich bei der Bundeswehr lehrt, hat ihm ja schon gesagt, dass „er nicht alle Tassen im Schrank hat“.

    Ja so einen Kanonier kann man auch bei der Bundeswehr nicht gebrauchen.

  2. 2 Karl Eduard 11. Oktober 2009 um 11:57

    Weiß nicht, wer noch schlimmer als Hitler ist. Oder was noch schlimmer ist als der Holocaust?

    Vielleicht die Forderung, sich zu integrieren und den Deutschen nicht auf der Tasche zu liegen? Ja, ich denke schon, daß das in den Augen Herrn Kramers die Vergasung von Millionen noch übertrifft, die unerhörte Aufforderung an die Rotte Kolat, etwas Nützliches zu Gesellschaft beizutragen außer Messerstechen oder Ehrenmördern.

  3. 3 vitzliputzli 11. Oktober 2009 um 17:39

    eigentlich hat kramer doch gar nix mit hitler und holocoust zu tun. der mann ist irgendwann spät zum judentum konvertiert (siehe wikipedius) und reißt jetzt seine dumme klappe so weit auf?

    ZITAT:

    Der Jurist und Volkswirtschaftler Kramer war zunächst Assistent des Europa-Direktors der Jewish Claims Conference. Er ist erst als Erwachsener zum Judentum konvertiert.[1] Seit 1999 ist er beim Zentralrat der Juden in Deutschland tätig,

    ein dummbatz.

  4. 4 Karl Eduard 11. Oktober 2009 um 17:46

    Er ist eben ein Cleverle. Wenn jetzt alle Deutschen Juden werden würden, hätte der Mann aber ein Problem.

  5. 5 ostseestadion 11. Oktober 2009 um 17:52

    es geht „denen“ um die meinungshoheit. dh . mE , um das kräfteverhältnis zwischen unterstützern und hysterisch empörten.

    ein williger helfer.um eventuelle nachahmer einzuschüchtern

    ot: in den medien geht es aktuell gerade um das neue forum. eine anfangsbewegung des damaligen aufbruchs in der ddr. kernsatz derer : das kann doch alles so nicht weitergehen …. 🙂

  6. 6 Prosemit 11. Oktober 2009 um 18:00

    vitzliputzli 11. Oktober 2009 um 17:39

    eigentlich hat kramer doch gar nix mit hitler und holocoust zu tun. der mann ist irgendwann spät zum judentum konvertiert (siehe wikipedius) und reißt jetzt seine dumme klappe so weit auf?

    Nicht immer leicht zu verstehen. Man ist Jude, Jude kann man nicht werden. Das Judentum ist mit der Geschichte des auserwählten Volkes untrennbar verbunden – deshalb ist die Abstammung so wichtig, über die mütterliche Line – da kann man sicher sein, beim Vater nie.

    Jüdische Konvertiten sind ähnlich wie islamische Konvertiten. 100% reichen, 150% ist zuviel. Das Konvertieren zum Judentum wird bewusst sehr schwer gemacht. Normalerweise sehr, sehr schwer.

  7. 7 vitzliputzli 11. Oktober 2009 um 18:13

    @ prosemit

    jo, ist mir bekannt bzw sehe ich genau so.

    der islam nimmt dagegen jeden 😀


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