Archiv für 13. Oktober 2009

Knochen vom Tellerrand

Noch Fragen Kienzle?

An einem muslimischen Festtag sollen alle Schüler frei bekommen, fordert die Türkische Gemeinde. Gegen diesen Vorschlag regt sich zu Recht Widerstand. Denn auf diese Weise würde klammheimlich ein muslimischer Feiertag eingerichtet. Der Islam aber ist noch weit entfernt von einer solchen gesellschaftlichen Bedeutung.

Und was ist mit den Buddisten, Evangelisten der letzten Tage oder Anhängern des Spaghettimonster?

Der Zentralrat der Juden fordert schulfrei für alle Kinder in Deutschland auch an einem jüdischen Feiertag. … Gleichzeitig sprach sich Kramer auch für einen islamischen Feiertag aus. Das zeige Respekt und Toleranz der Gesellschaft gegenüber einer anderen Religion.

Und was ist mit den Buddisten, Evangelisten der letzten Tage oder Anhängern des Spaghettimonster? Sollen wir die völlig unrepektiert lassen? Und die Hindus, die Anhänger Vitzliputzlis oder die Leute, die in Afrika Albinos aufessen, verdienen die keine Toleranz?

Her mit den Knochen!

Es war ja nicht alles schlechte Musik

Sarrazin ist nicht Hitler!

Aber Holger Apfel!

Tiefe Enttäuschung beim Vergabekommitee des GOLDENEN HITLER löste Stephan Kramer aus, als er im TAGESSPIEGEL bekannte, die Forderung an arabisch-türkische Eingewanderte nach Deutschland,  ihre Existenz durch Arbeit zu bestreiten und sich zu integrieren, wäre nun doch nicht ganz dasselbe, wie die Ideologie Julius Streichers, die hitlerschen Rassengesetze, die Trennung in Reichs- und Staatsürger, das Verbot, bestimmte Arbeiten zu verrichten oder Berufe auszuüben, schließlich die Deportation und Vergasung  von Millionen jüdischer Menschen, sondern nur so ähnlich, nämlich wie die Gedanken der neuen NAZIS. Gedanken lesen kann er nämlich, der Stephan.

Ich wollte Sarrazin nicht unterstellen, wie Hitler und Goebbels zu sein – das ist überzogen –, wohl aber, die Sprache und Gedanken der heutigen Neonazis zu verwenden“, schreibt Kramer in einem Beitrag für den Tagesspiegel.

War das nicht eine grandiose Entschuldigung? Haben wir nun nicht alle herzlich gelacht? Und, was ist daran nun besser? Was ist an diesem Vergleich besser als am vorigen? Oder an diesem:

Fünfmillionenzweihunderttausend Türken leben in Europa, das durch große Grausamkeiten diesen Kontinent judenfrei zu bekommen versuchte. Sie wurden die neuen Juden Europas. Obwohl unsere Menschen, die seit 47 Jahren in Mittel- und Westeuropa beheimatet sind, 125.000 Unternehmer mit einem Gesamtumsatz von 45 Milliarden Euro hervorgebracht haben, werden sie – wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß und unterschiedlichen Erscheinungsformen – wie die Juden diskriminiert und ausgeschlossen.

Apfelprost, „wie die Juden diskriminiert“, und weil mich die Verlogenheit dieser Leute unaussprechlich ankotzt und ihres willigen Helfers:

Gleich nach der Machtübernahme durch den Reichskanzler Adolf Hitler wurden zum Beispiel in Berlin alle Rechtsanwaltskanzleien geschlossen, die von Juden betrieben wurden, die hatten sich dann vor sogenannten Ehrenkommissionen zu rechtfertigen, ob sie ihre Kanzleien auch immer ordentlich und nicht zum Schaden der Gerechtigkeit betrieben. Nur ganz wenige wurden noch eine Zeit lang zugelassen. Logisch, waren sie doch Konkurrenten für die arischen Rechtsverdreher.

Wo werden Türken in Deutschland heute ähnlich diskriminiert?

Deutsche wurden ab sofort nach der Reinheit ihres Blutes unterschieden und in Ganz-, Halb-, Viertel- oder Achteljuden. Je nach Anteil durften sie noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Juden wurden aus ihren Berufen herausgedrängt. Professor Mamlock dürfte dem Generalsekretär des ZDJ kein Begriff sein.

Wo werden Türken in Deutschland heute ähnlich diskriminiert?

Ariern war es ab sofort verboten, Juden zu heiraten. Ehepaare wurden gedrängt, sich scheiden zu lassen. Es wurde der Begriff Rassenschande geprägt. Leute wurden durch die Orte geführt, mit Schildern um den Hals. „Ich bin im Ort das größte Schwein, ich laß mich nur mit Juden ein.“

Wo werden Türken in Deutschland heute ähnlich diskriminiert?

Juden wurden gezwungen, ein Abzeichen zu tragen, daß sie als Juden auswies. Keiner zwingt heute Türken dazu, ihre Mädchen zu bekopftuchen, die tun das freiwillig.

Wo werden Türken in Deutschland heute ähnlich diskriminiert?

Schlägertrupps standen vor den jüdischen Geschäften, so, wie wir das heute von den Anti-Thor-Steinar-Aktionen kennen, die die Kunden höflich aber bestimmt baten, sich das ganze doch noch einmal zu überlegen und ob sie wirklich in jüdischen Geschäften einkaufen wollen.

Wo werden Türken in Deutschland heute ähnlich diskriminiert?

Das ist nur ein kleiner Auszug der tatsächlichen Diskriminierung, die Juden tatsächlich erfahren haben. Sollte das ein Generalsekretär des ZDJ nicht wissen?

Wer spricht da oben? Einer, der den Holocaust relativiert? Einer, mit der Sprache und den Gedanken der heutigen Neonazis? Mitnichten! Ein Freund des jüdischen Volkes, bestätigt Herr Kramer! Einer, der die Herausdrängung  mehrerer Millionen Menschen aus dem öffentlichen Leben verniedlicht und ihre Einstufung als Halbstaatsbürger und von dem Herr Kramer sagt:

Faruk Sen ist seit Jahrzehnten ein Freund der jüdischen Gemeinschaft nicht nur in Deutschland. Faruk Sen ist weder ein Holocaustrelativierer noch ein Antisemit.

Was war dann Hitler? Ein Förderer und Gönner? Scheint fast so.

Falsche Gedanken bringen Dich um Dein Glück

Kriegslügen

An denen sich die westlichen freien Medien, denen nichts anderes am Herzen liegt, als Tatsachen zu zeigen und die ungeschminkte Wahrheit, voller Begeisterung beteiligten. Unsere Politiker übrigens auch, inklusive der Kanzlerin der Herzen.

Die Kriminalstatistik der deutschen Jugend

1934 -1935

Aus: FREIE DEUTSCHE JUGEND – Diskussionsblätter für eine freie deutsche Jugendbewegung. Juni – Juli 1937.

Eine Schrift der Opposition, der Gewerkschaften, aus dem Ausland. Interessant sind nicht nur die im Vergleich zu heute geringen Deliktzahlen, sondern auch die Begründung, die die Kommentatoren der Kriminalstatistik für das Anwachsen der Jugendkriminalität anführen. Und man beachte auch die Wortwahl, mit denen die, nach heutigen Maßstäben genannten, Ausrutscher bezeichnet werden. Als verbrecherische Handlungen gar! Offenbar waren die sogenannten Intellektuellen noch nicht flächendeckend verblödet, wie das heute der Fall unter Zeitungsschreibern und Feulletonisten ist, die für jedes Verbrechen gleich die Entschuldigungskarte aus dem Ärmel ziehen. Kann man sich nur wundern.

Kriminalistik der deutschen Jugend 1935 T 1 Kriminalistik der deutschen Jugend 1935 T 2 Weiterlesen ‚Die Kriminalstatistik der deutschen Jugend‘


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