Archiv für 17. Oktober 2009

Spaß mit scharfer Munition

Das Manöver hatte am 2. Oktober begonnen. Über 7.000 Soldaten sowie hunderte Panzer, Flugzeuge und Hubschrauber nahmen nach Angaben des OVKS-Sekretariats daran teil. Es handelte sich um die erste Übung der gemeinsamen Eingreiftruppe der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS). Dem Bündnis gehören Russland, Kasachstan, Armenien, Weißrussland, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan an. Weißrussland und Usbekistan haben sich allerdings dem am 14. Juni unterzeichneten Abkommen über die Aufstellung der Eingreiftruppe bislang nicht angeschlossen.

Tod den Geiseln

Facharbeiter stellen sich vor

Erneut haben in der Demokratischen Republik Kongo über 8000 Menschen ihre Häuser verlassen , weil sie dem Ruf der Europäischen Union nach mehr ausgebildeten Facharbeitern aus Afrika folgen wollen.

Europa hat auch wegen vermehrtem schwul-lesbischen Lebens schon lange ein Demographieproblem, das sich auch durch gesteigerte Hunde- oder Katzenhaltung nicht beheben läßt und die Aussicht, weitere 8000 Facharbeiter für Ausfegen, Stricken oder Häuser flechten, bald in Europa zu begrüßen, läßt uns alle förmlich vor Freude erbeben, die wir mit großen Schritten auf die Rente zugehen und diese und die türkischen und arabischen Menschen, Spezialisten im Verkauf von Obst und Gemüse, werden unseren Lebensstandard und unsere Kultur bewahren, zu der nicht gehört, über Frauen herzufallen und sie zu vergewaltigen, aber über solch geringe Unterschiede, die unser Leben bunter machen werden, sehen wir gerne hinweg, schließlich will niemand so enden wie Dominik Brunner. Man hat ja nur ein Leben.

Meister ihrer Fächer

Lustlosigkeit im Reservat

Schwere Sorgen plagen den Stamm der Sorben und seinen Häuptlingsrat. Vormals, ein stolzes Volk, das Gewürzgurken sammelte und sie in genossenschaftlichen Kooperationen der ersten Arbeiter- und Bauernrepublik auf deutschem Boden zum Verzehr anbot, fristen sie nun, zwanzig Jahre nach dem Beitritt zum besseren Deutschland ein karges Leben in engen Spreewaldkanälen und unter schweren Trachten, die unter Fußbodenbohlen versteckt, den Hausdurchsuchungen durch die Genossen der Schutz- und Sicherheitsorgane der DDR entgingen.

„Immer häufiger treffe ich enttäuschte Menschen, die nie wieder in den Spreewald kommen wollen“, klagt Heepe. Sie vermissen die von der Werbung versprochenen Spreewaldfrauen in ihren bunten Trachten und stören sich an verwahrlosten, unbewirtschafteten Flächen neben den Fließen. „Wir laufen Gefahr, unser Kleinod Spreewald zu verlieren, wenn wir es nicht bewahren“, mahnt Heepe.

Bewahren heißt in diesem Fall, sich zu kleiden, wie vor mehreren hundert Jahren, den Gewürzgurkentanz zu tanzen und den Gott der Stechmücken um eine bessere Ernte anzuflehen. Etwas, was seit dem Fall des eisernen Vorhangs, den Genosse Schabowski mit einigen verwirrten Worten beseitigte und nicht Ronald Reagan, wie immer fälschlich behauptet wird,  von den Weißen geschätzt wird, die den Spreewald besuchen, um dort das Ursprüngliche, Unverfälschte zu finden, weil ihnen Afrika zu heiß und Köln-Kalk zu gefährlich ist, oder Berlin.

Aber Jugend will rebellieren und das trifft auch auf die sorbische Jugend zu, die die Erlebnishungrigen hinter Verkaufsständen und in Spreewaldkähnen übervorteilt und das in der Tracht des weißen Mannes tut, als er riesige Rinderherden über die ehemaligen Jagdgründe der Sorben trieb.

Mir sträuben sich die Haare, wenn an einem Verkaufsstand Mädchen in Stonewashed-Jeans stehen. Wenigstens ein Blaudrucktuch können sie sich umbinden, das passt in die Zeit und sieht traditionell aus.

Eine Unsitte, gegen die auch Walter Ulbricht hartnäckig aber erfolglos kämpfte, sich in schmuddelige Bundeswehrparkas zu hüllen und „Yeah, Yeah, Yeah“ in Mikrophone zu brüllen. Wo „Frieden, Freundschaft, Solidarität“ , wesentlich rhytmischer klingt.

Und sag mir wo die Blumen sind, fragt so mancher Gast den Wirt, wenn er das Plastegesteck auf dem sauber abgezogenen Holztisch erblickt, während er die traditionellen Gerichte der Lausitz verzehrt, Gurkenkernsuppe, Gewürzgurke auf Müllerinnenart, das beliebte Gurkeneis und dazu genüßlich Gurkenwein schlürft, gekeltert in ehemaligen Befehlsständen der Nationalen Volksarmee der DDR. Aber auch das soll sich ändern. Das mit den Plastikblumen.

Solcherart Kritik an den verruchten modernen Unsitten, läßt in uns, die wir den Spreewald in ursprünglicher Form lieben, als es noch keine Kanäle gab, die Hoffnung erblühen, auch in tausend Jahren noch die emsige Spreewaldfrau im Kahn stakend zu erleben, während der Spreewaldmann die scheue Gewürzgurke erlegt. Das walte Hugo.

Zu Besuch im Reservat

Schwere Schüsselungerechtigkeit

Wenn deutsche Richter glauben, es schaut niemand hin, dann diskriminieren sie Menschen, die zum Volke Phillipa Ebenes, den Colored People, gehören, wo sie nur können. Gerade freuten wir uns noch über gut integrierte ausländische Zugewanderte, die deutschsprachige Sender, zwecks besserer Bildung und Ausbildung per Dingern, die im Weltall kreisen, in ihre Wohnstuben holen, da machen die bekannten Täter in den schwarzen Roben alle bisherigen Integrationsbemühungen zunichte, sollten nach Thilo Sarrazins verhetzenden, menschenverachtenden und rassistischen Bemerkungen denn noch welche übrig gewesen sein.

Vermieter dürfen von ausländischen Mietern die Entfernung von Parabol-Fernsehantennen grundsätzlich verlangen. … Der Mieter hatte sich geweigert, die Antenne abzumontieren, weil er damit die Fernsehprogramme aus seiner Heimat empfangen könne.

Vor Gericht wurde er jedoch darauf hingewiesen, dass ein Empfang mittlerweile auch über das Internet problemlos möglich sei.

Wo dann die bekannten Gefahren von Glücksspiel, Kinderpornographie, Killerspielen, der Bundestrojaner oder Internetseiten mit rassistischen, verhetzenden Inhalt auf sie warten, die dort unvermittelt über die Colored People herfallen, um sie dann zu Amokläufern, Bombenbastlern und Mitgliedern der Sauerlandgruppe transformieren und sich jeder hinterher fragt, wie konnte es so weit kommen.

Was Stephan Kramer dazu gesagt hat, ob den jüdischen Menschen in Deutschland nicht die Parabolantenne an der Mietwohnung gestattet werden sollte, wegen des Holocaust, des Holocaust, des Holocaust und ob es ein Zeichen von Toleranz wäre, das auch unseren muslimischen Mitbürgern zu gestatten und aus Achtung vor ihren Kultursendern, wurde bis zur Stunde noch nicht vermeldet, kommt mit Sicherheit aber noch.

Kinderfernsehen per TV verboten!


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