Archiv für 24. Oktober 2009

Imam aus dem Viertel gemobbt

Harun al Raschid ist Imam in der kleinen Moschee in Königswusterhausen. Viele Jahre lebte er dort, doch nun entschloß er sich zum Weggehen.

Seit fünf Jahren wird al Raschid immer wieder bedroht und schikaniert. Sein Auto wurde mehrfach mit Fäkalien beschmiert und demoliert. “Die Täter haben zum Beispiel den Koran aus meinem  Auto genommen und demonstrativ neben dem Wagen verbrannt“.

Am Freitag wurde er auf offener Straße geschlagen, angespuckt und “Scheiß-Musel” geschimpft. Außerdem wurde ihm bedeutet, er solle aus “unserem” Viertel verschwinden!

Nun wurde der erste Täter ermittelt: ein 17-jähriger Deutscher, also ein Angehöriger der rechtsextremistischen Szene.

Stepan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden, geißelt in einer ersten Stellungnahme die Tat als Ergebnis der volksverhetzenden Worte Thilo Sarrazins. „Erst die Imame, dann die Rabbiner!“ Empört verlangt er den Kampf gegen die neuen Volksverhetzer entschlossen aufzunehmen, die das friedliche Zusammenleben der Religionen untergraben würden.

Angela Merkel, Bundeskanzlerin, spricht vom schlimmsten Anschlag auf unseren Rechtsstaat, seit dem Attentat auf Alois Mannichl, sie ruft  die Königswusterhausener auf, den Rechten keinen Fußbreit Boden zu überlassen.

Eljazeera, der unabhängige Sender aus Katar, der vom Auftakt des Prozesses gegen den Mörder der Marwa S. berichtet, nennt die Vorgänge besorgniserregend für die Muslime in aller Welt. Schlagartig steigen die Benzinpreise an deutschen Tankstellen. Die Nachfrage nach deutschen Fahnen in der muslimischen Welt steigt sprunghaft an. Weil die Nachfrage erregter Käufer nicht bedient werden kann, werden auch andere Trikoloren zum Verkauf angeboten. Irgendwo werden Nonnen erschossen und Kloster angezündet. Was nichts mit dem Islam zu tun haben wird.

Kenan Kolat erinnert daran, daß es mit der Vertreibung der Juden, damals in Deutschland, genau so angefangen habe, deren Platz nun unzweifelhaft die türkische Gemeinde einnehme, die durch die Aufrufe, produktiv tätig zu werden, wie damals bei Hitler,  anscheinend durch Arbeit vernichtet werden solle. Als Reaktion darauf legen die beschäftigungslosen Türken für eine Stunde im gesamten Bundesgebiet die Arbeit nieder. Die Polizei spricht von einer ereignislosen Zeit ohne Notrufe und Gewaltopfer.

Wegen der Vergeltung mobilisiert der türkische Staat  seine Streitkräfte. Premier Erdogan versichert, wer einem Türken in Deutschland auch nur ein Haar krümme, werde das scharfe Schwert des Islam zu spüren bekommen. Die neuen osteuropäischen Staaten verweigern überraschend die Durchmarschrechte für die osmanischen Streitkräfte. Erdogan betrachtet das als  Affront, der Folgen haben wird. Künftig werde der türkische Staat sein Prekariat für sich behalten. Die deutsche Wirtschaft ist entsetzt und kopflos. Joseph Fischer, Berater bei großen deutschen DAX-Unternehmen, rät zur Gelassenheit. Weitere Kopftuchmädchen seien in Deutschland in Produktion gegangen.

Bekkay Harrach stellt folgerichtig ein neues Video ein, in dem er Deutschland schreckliche Qualen androht. Zum Beispiel durch Nanopartikel. Oder die Schweinegrippeschutzimpfung.

Die Königswusterhausener sammeln spontan einen Betrag von  14345,34 € , den sie dem Imam mit der Bitte übergeben, diese kleine Entschädigung anzunehmen. Gleichzeitig finden Lichterketten, Mahnwachen, Bongos für den Frieden und Essen für die Toleranz statt. Von einer aufgebrachten, wegen der Trauer schwarzgekleideten, Menschenmenge werden die Fenster der Parteibüros der SPD, CDU und der FDP zertrümmert. Christin Stroebele ruft zur Gewaltlosigkeit während der Frühstückspausen auf. Als Wiedergutmachung wird Königswusterhausen zur Plünderung und Brandschatzung freigegeben. Der TAGESSPIEGEL berichtet wohlwollend darüber, ebenfalls DIE ZEIT.

In Berlin, Potsdam und Hamburg brennen erneut 100 Autos. Die Genossen stehen im Wettbewerb mit Paris.

Brandenburg nimmt den Armeniergenozid aus den Schulbüchern. Ayman Mayzek bedauert, daß es erst zu diesem erneuten schrecklichen Mord an einem Muslim kommen mußte. Zum Beweis präsentiert er die Leiche der Marwa S.. Gunther von Hagens zeigt sich entsetzt, wegen der schlechten Qualität der Plastination  der Leiche. Herr Mayzek nimmt die angebotene Hilfe an.

Petra Pau legt ohne Verzug eine weitere Statistik vor, die beweist daß seit Jahresanfang mehr Menschen durch Rechtsextremisten umgekommen sind als bei Erdbeben, Flutwellen oder durch    die Horden Dschingis-Chans. Jetzt sei die Zeit gekommen, Konsequenzen zu ziehen und alle Parteien rechts der DIE LINKE als verfassungsfeindlich, rassistisch und rechtsextrem verbieten zu lassen. Beifall bei den demokratischeren Parteien. Die CDU beschließt mit großer Mehrheit die Selbstauflösung. Ihr Parteivermögen erhält DIE LINKE.

Horst Köhler stimmt Genossin Pau  zu und überreichte dem Königswusterhausener Imam das Bundesverdienstkreuz. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz legt nach und ruft alle Mädchen zwischen 14 und 16 auf, sich für den Kampf gegen Rechts Hakenkreuze in die Hüfte zu schneiden. Der Aufruf findet großen Widerhall. BILD startet einen Fotowettbewerb um die schönste Hüfte mit dem authentischsten Hakenkreuz. Anschließend werden die Mädchen wegen des Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole verhaftet. Petra Pau warnt, die rechtsextremistischen Straftaten hätten ein unglaubliches Ausmaß erreicht. Als Beweis gilt die Fotoreihe der BILD.

Der Bundestag beschließt auf einer Feierstunde, geschlossen dem Islam beizutreten, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Osama bin Laden lässt unterdessen verlauten, es reiche nicht, der Umma beizutreten, es müßten auch ihre Gesetze gelten. Mathias Rohe bekräftigt das. Er läßt sich öffentlich steinigen, zum Beweis der Humanität und daß es nicht so schlimm sei. Die Steinigung wird von einem Arzt überwacht, der sicherstellt, daß die Vorführung schmerzfrei verläuft. Die Wiederbelebung anschließend ist erfolgreich. Der Zentralrat der Muslime geißelt das als  Mogelpackung.

Claudia Roth schlägt einen Steinigungstag pro Woche vor, an dem ausgewählte Kritiker des Islam, streng nach  Vorschrift gesteinigt werden dürfen. Aus Respekt vor den Traditionen des Islam. Das EU-Parlament protestiert dagegen erfolglos. Der Zentralrat der Juden ist einverstanden. Charlotte Knobloch erkennt einen Schritt in die richtige Richtung. Und regt einen jüdischen Steinigungstag an, an dem Juden gesteinigt werden sollen. Durch Muslime. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland ist gerührt.

Afghanistanische Taliban bieten großzügig ihre  Unterstützung an, für Geld und gute Worte, an deutschen Gerichten künftig als Richter tätig zu werden, das wäre auch im Sinne des Ermordeten. Bis dahin fungiert die Sauerlandgruppe als fliegendes Schariagericht. Ihr erstes Opfer wird Wolfgang Schäuble, dessen Hinweise auf seine Tätigkeit als Kollaborateur während der Islamkonferenzen überhört werden, zu groß ist der Gerechtigkeitssinn Allahs. …

Das alles geschah, bzw. würde so geschehen, hätte es sich tatsächlich um einen Imam gehandelt, der aus einer deutschen Stadt mit derartigen Methoden vertrieben worden wäre. Da es aber nur einen orthodoxer Priester traf, werden wir wohl noch weiter in unserer eigenen Duldsamkeit verharren.

Kein Platz in Deutschland

Rechtsfreie Räume

Der Kampf der Sozialdemokraten in Sachsen-Anhalt, immer mehr rechtsfreie Räume zu schaffen, aus denen die staatliche Ordnungsmacht sich zurückzieht, schreitet munter voran. Freilich, wo Geld für jeden Mist ausgegeben wird, mit dem Beinahmen sozial, da ist kein Geld mehr übrig, die zu bezahlen, die für die Durchsetzung von Gesetz und Ordnung nun einmal nötig sind.

Nicht nur, daß die Polizisten demotiviert sind, weil sie keine Anerkennung für ihre ungewöhnliche Arbeit erfahren, bei der sie sich anspucken, beschimpfen, schlagen, bewerfen oder beschießen lassen müssen, ohne sich angemessen wehren zu dürfen, sie werden auch immer älter und werden, weil die Neueinstellungen fehlen, wohl bald so bedroht sein, wie der rote Panda.

Das ficht die Sozialdemokraten allerdings nicht an, die schon immer auf der Seite der Räuber und Wegelagerer standen, die aus Gründen sozialer Verteilungsungerechtigkeit zum Schandtaten tun gezwungen werden, nicht, weil sie selbst sich dazu wegen schurkischer Gene oder  des freien Willens entschließen, sondern weil der Staat, die Gesellschaft sie dazu zwingt. Daß Sozialdemokraten selbst dazu gehören, zur Gesellschaft, diese absurde Idee ist den Führern der Partei der Lumpen anscheinend nie gekommen, für die die Polzei noch in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen wird, sind doch manche gleicher als die anderen. Besonders bei den Gerechten. So sollen, geht es nach dem Willen der Sozialdemokraten,

Bagatellunfälle auf Parkplätzen  nicht mehr aufgenommen werden, „nur weil die Versicherungen eine Tagebuchnummer haben wollen“. Und auch die Schlichtung von Nachbarschaftsstreitigkeiten, das Eingreifen bei Ruhestörungen und das Fangen entlaufener Hunde seien Dinge, die die Gemeinden erledigen könnten. „Auf Dauer ist es der Polizei auch nicht zumutbar, Fußballspiele in der 3. oder 4. Liga mit 1 000 Beamten zu sichern, nur weil ein Teil sogenannter Fans randaliert“, sagte Hövelmann.

Womit er zweifellos Recht hat. Der kleine Hävelmann. Für Polizisten, weit über die 50, ist es einfach nicht mehr zumutbar, wie junge Spunde umherzuhetzen, wegen solcher Kleinigkeiten. Die muß das Faustrecht schlichten oder 1 €-Jobber, die wegen ihrer 1 €-Jobs wesentlich motivierter sein werden, ihr Leben in die Schanze zu werfen, vor allem, wenn sie ebenfalls hoch betagt und unausgebildet sind. Die werden sich dann zwischen die Kriegsparteien stellen, um der Verwüstung der Städte Einhalt zu gebieten. Aber haben wir von den Genossen Sozialdemokraten anderes erwartet, die doch von Chaos und Elend profitieren? ? Ich glaube nein.

Andererseits ist es natürlich pfiffig, vom Land, den Gemeinden noch mehr Kosten aufzubürden, erst in Form der Zuweisung zugereister colorierter Facharbeiter oder weiterer Angehöriger des Obst- und Gemüsehändlervolkes, die die Städte und Dörfer dann ernähren und behausen müssen, die und nun durch die Delegierung von Polizeiaufgaben an die Bürger,  weiter verwahrlosen werden, da das Geld für Schule, Bad oder Bibliothek dann in die Vorratshaltung städtischer Ordnungshüter fließen muß, weil es an Polizisten planmäßig mangelt. Dank Sozialdemokraten.

Künftig ohne Polizei


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