Archiv für 28. Oktober 2009

Die unglaubliche Türkophobie der Osteuropäer

Angeregt von einem Beitrag von Europäische Werte über eine offensichtlich geistig völlig verwirrte Frau, die sich nicht erklären kann, woher die Abneigung in Europa gegen die eigene Ausplünderung, Ermordung oder Versklavung stammt, was man bei den heutigen Bildungsgängen durchaus nachvollziehen kann, daß die Frau das nicht versteht, was an Raub, Plünderung, Erleiden von Gewalt oder Versklavung schlecht sein soll, erlaube ich mir dem geschätzten Publikum noch einmal den Film „Michael der Tapfere“ zu präsentieren. In Rumänisch und bunt. Aber die Bilder sprechen für sich.

Osteuropa war durch die Osmanen, als deren Nachfolger sich die Türken sehen, erobert worden und entweder herrschten die Osmanen selbst oder ihre Vasallen. Also Statthalter aus den Reihen der Einheimischen. Wie Herr Schramma in Köln, zum Beispiel. Oder Herr Uhde in München. Die natürlich die Interessen der wahren Herren durchzusetzen hatten. Nicht die der Einheimischen.

Praktiziert wurde damals gegen Steuersünder das Pfählen, eine sicherlich erfreuliche Art, zu Tode zu kommen, wenn sich einem ein spitzer Pfahl langsam durch den Hintern in die Eingeweide  bohrt, heute würden wir sagen, eine kulturelle Eigenart, die aber unser Leben reicher macht und bunter und die Strafe wäre sicherlich mit den deutschen Gesetzen vereinbar, unter Hinzuziehung von Ärzten, Verabreichung von Betäubungsmitteln und anschließender Behandlung im Krankenhaus. Dann würde sicherlich nichts dagegen sprechen.

Und warum nicht? Kommt unsere Krankenkasse doch auch  für die in der Türkei lebenden Eltern von in Deutschland lebenden Türken auf. Daß unsere Eltern ihre Krankenkassenbeiträge selbst entrichten müssen, auch als Rentner, das ist doch für uns normal. Und diese Krankheitskostenübernahme, betrachten wir sie einfach als neuen Tribut, wird freiwillig und ohne Zwang gegeben. Denn wir haben es ja.

Normal  war auch die Verschleppung von Kindern, eine Episode im Film weist darauf hin, um sie als Krieger, die Janitscharen, für die osmanischen Armeen auszubilden. Ja, meine Güte, woher soll eine deutsche gebildete Frau denn wissen, daß die jahrhundertelange Verschleppung von Kindern aus den Dörfern, bis zur Auflösung der Janitscharen, aber immer noch für sexuelle Vergnügungen oder als Arbeitskräfte, im kollektiven Gedächtnis der osteuropäischen Völker haftenbleibt? Woher soll die Vortragende das wissen? Sie, als Frau? Wo wahrscheinlich der größte Verlust, den sie jemals erleiden mußte, der Tod ihres Hamsters war? Oder ihres Hundes oder Katers? Kinder? Kinder? Keine Ahnung, was das ist.

Von der Ausplünderung der besetzten oder verwalteten Länder mal ganz zu schweigen, die ganz konkret in den Haushalt jeder Familie eingriff. Als hätte man die Mineralölsteuer um 5 € pro Liter Benzin angehoben, um das mal zu verdeutlichen. Oder als wäre die Vortragende von heute auf morgen plötzlich auf  HARTZ IV-Niveau.

Ja, kein Grund, das alles, irgendwelchen Vorbehalten nachzugeben, wegen all dieser Verbrechen, die mehrere hundert Jahre lang von den Osmanen praktiziert wurden, bis sie zum Ende des 19. Jahrhunderts endlich mit Waffengewalt aus den eroberten Ländern vertrieben wurden. Mit Hilfe der Russen.

Bunt und in Farbe

Walachischer Fürst gewinnt das Vertrauen der Osmanen, läßt sich von ihnen als Herrscher einsetzen, entfesselt einen Aufstand zur Befreiung und wird von der Kiche und den Westeuropäern im Stich gelassen.

Kein Anschlag auf unsere Demokratie

Wie der Newsticker tickerte, wurde in Magdeburg der NPD-Abgeordnete Mathias Gärtner am hellerlichten Tage im Gebäude der Universität überfallen und mit blauer Farbe und Pfeffer besprüht. Er war in die Universität eingeladen worden, um einen Vortrag zu halten.

Im Gegensatz zum feigen, hinterlistigen Attentat auf den Polizeichef Passaus, Alois Mannichls, durch sein bereitgelegtes Lebkuchenmesser, hatte Gärtner keine Vorbereitungen getroffen, um auf dem Weg zum Vortrag überfallen zu werden. Dennoch wird dieser Anschlag, vermutlich verübt von Studenten, die ihre studentische Aufgabe darin sehen, durch Überfälle auf Vortragende, den Lehrplan mitzugestalten, kein Anschlag auf den  Rechtsstaat und uns alle gewesen sein, wie die Kanzlerin der Herzen, gleich nach Bekanntwerden der blutigen Mordtat durch den Lebkuchenmessermann an Alois Mannichl verkündete, der weiterhin auf der Flucht ist, der Lebkuchenmessermann, trotz ausgesprochen auffälliger Tätowierung.

Ein weiterer Beweis, dieser Überfall, wie notwendig Studiengebühren sind,  die die von der Universität fernhalten, deren Sinnen und Trachten nicht nach Wissen und Lernen ausgerichtet ist, sondern danach, die Zeit möglichst angenehm zu verbringen und vom Gelde der Steuerzahler zu leben.

Denn ich habe nichts gegen Kinder und Jugendliche, die an der Universität faulenzen und ihre Zeit mit den Überfällen auf Menschen verbringen. Weil unsere Justiz ja auch nichts dagegen hat, daß Menschen überfallen werden, immerhin schickt sie die Täter gleich wieder los, sollte mal einer erwischt werden. Aber dann bitte auf eigene Kosten oder Kosten ihrer Eltern.

Bildungsferne Schichten

Vorsicht bei Kuschelweich!

Nur durch ein Birkenwäldchen von Polen getrennt, kaum vermag man sich diese Kühnheit und Tapferkeit heute noch vorzustellen, weswegen sie auch in den Artikel gehört, modernisiert ein Kapitalist die materielle Basis des VEB Fettchemie Karl-Marx-Stadt, in der das einzige Spülmittel der DDR, Fit, mit dem der Proletarier, Bauer, werktätige Geiststesarbeiter und das mutterlose Schlüsselkind, die Reste der kärglichen Mahlzeiten von Tellern und Pfannen spült, produziert wird, das seither die westdeutsche Reinigungs- und Waschmittelindustrie unterwandert. Ein Traum Walter Ulbrichts wird wahr, den Kapitalismus zu überholen, ohne ihn einzuholen.

Fit! Siegeszug eines Spülmittels, dessen Marktanteil im Osten bei 30 Prozent liegt, weil Fit für unsere Menschen das Spülmittel schlechthin ist, sie kannten ja nichts anderes.

Das grüne Zeug aus der Flasche war für den Abwasch da und Verwechslungen mit Waldmeisterbrause ausgeschlossen, die gab es auf Politbürobeschluß nicht mehr, krebserregend, aber es kann gut sein, einer der Genossen im Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, das unbegrenzten Zugriff auf die Waldmeisterreserven der Republik hatte und die Brause auch, hatte sich beim Versuch, die Lebenskameradin und Genossin im Haushalt zu entlasten, einfach vergriffen.

Einen Marktanteil von 30 Prozent hat auch DIE LINKE, in der im Osten die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands steckt, weil unsere Menschen gewöhnt sind, Wirtschaftsversager zu wählen. Immerhin hat der Sozialismus in der DDR 40 Jahre gehalten, sagen sie sich. Unsere Regierungen halten, kommt es hoch, gerade mal zehn Jahre, da ist es kein Wunder, daß das werktätige Volk auf Bewährtes setzt, statt sich immer neue Ministernamen merken zu müssen. Zum Glück bleibt wenigstens die Generalsekretärin dieselbe.

Neue Maschinen, ein wenig Druck am Arbeitsplatz und selbst das Spülmittel der Arbeiter- und Bauernmacht wird konkurrenzfähig. Die war allerdings von Anfang an von den Genossen nie vorgesehen, die Konkurrenzfähigkeit der Erzeugnisse der DDR. Man wähnte sich auf einer sozialistischen Insel, auf der nicht der Weltmarkt unbarmherzig selektiert, sondern die staatliche Plankommission.  Und daran hat sich nicht viel geändert. An der Vorstellung, wir würden auf einer Insel leben und die Stürme da draußen tobten an uns vorbei.

Spülmittel im Test


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