Archiv für 5. Dezember 2009

Märchenfernsehen

Entlassener russischer Soldat marschiert nach Hause und trifft einen Jungen, dem die Mutter vom Wassergeist entführt wurde. Statt jetzt, wie das heute üblich ist, deeskalierend auf die Einsamkeit des Unholds hinzuweisen und er braucht ja jemanden, der ihm die Stickereien macht, der Arme, beschließt der Soldat ihm zu helfen, denn er ist nicht nur ein Tierschützer, sondern auch einer mit Courage. Insbesondere hat er keinen Verteidigungsminister mehr im Genick, der ihm in den Rücken fällt, wie dieser Guttenberg. Höchstens den Staatsanwalt vor sich, wegen überzogener Gewalt gegen einen Frauenentführer.

Der Wassergeist bedroht den Soldaten, der aber trumpft mit seiner Trommel auf, die angeblich seine Kameraden herbeiruft. Der Wassergeist glaubt das natürlich und versucht, dem Soldaten die Trommel in Folge abzuluchsen, um ihn dann unschädlich zu machen. Derweil befreien der Soldat, der Junge und die Tochter des Wassergeistes(?) die Mutter, Marie,  aus wässriger Gefangenschaft und das Böse verdorrt in der Sonne, was heute eine heftige Intervention aller guten Menschen nach sich zöge aber Kinder denken noch nicht so. Deren Gehirne sind nur im Ansatz verdreht. Weswegen sich auch Kindergärtnerinnen um sie kümmern müssen.

Großartige Tierszenen, die dem Film seinen Zauber verleihen.

Los gehts

Sympathiesantenfernsehen

Man sollte ja zumindestens vom Staatsfernsehen erwarten, daß es als geringste seiner Leistungen und dafür, daß es von Zwangsgebühren lebt, die der Staat erhebt und mit dem es seine Mitarbeiter und Sendungen bezahlt,  die Staatsorgane verteidigt, werden sie angegriffen, aber nein, die Verseuchung mit Linksterroristen oder linksterroristischen Sympathisanten innerhalb der ARD ist inzwischen so weit fortgeschritten, der Sender merkt es nicht einmal mehr, wenn er fragt,

ist der Überfall auf Polizeistationen in Hamburg oder Berlin vielleicht der ungehörte Ruf verzweifelter Friedensfreunde, die nicht länger mitansehen wollen, wie ihre afghanischen Genossen bei Benzindiebstahl, dem Verätzen von Mädchengesichtern mit Säure, dem in die Luft sprengen von Menschen oder dem Abbrennen von Schulen und Brücken und der Entführung von Entwicklungshelfern durch die Bundeswehr behindert werden?

„Vermutlich sollte damit gegen die Verlängerung der Bundeswehreinsätze im Ausland protestiert werden“ oder gegen das Robbenschlachten, den Milchpreis, den Klimawandel, das Ozonloch, den Winter, den Regen, den Weihnnachtskonsum oder daß es staatlich bezahlten Arschlöchern innerhalb staatlicher Sendeanstalten  erlaubt ist, Brandschatzungen und Terror zu verharmlosen. Die Genossen aber wissen genau was sie tun.


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