Archiv für 7. Dezember 2009

Würzburg unter Feuer

Aus dem Deutsch-Deutschen Kriege:

Vom Neckar, 29. Juli (1866). Nach Mittheilungen verschiedener Augenzeugen, die vom Kriegsschauplatz an der Tauber hierher kamen, sind die dortigen Treffen und Gefechte äußerst hartnäckig und blutig gewesen. Die Würtemberger, die dort zum ersten Male ins Feuer kamen, hielten sich äußerst tapfer und machten den Preußen viel zu schaffen, wozu außer dem alten schwäbischen Kriegsmuthe eine gewisse, diesem kernigen Stamme besonders inne wohnende Abneigung gegen das preußische Wesen sehr viel beitragen mochte.

Die badische Artillerie bewährte ihre alte, schon in der Schlacht von Talavera de la Reina* und später im Jahre 1849 erprobte Tüchtigkeit und riß ungeheure Lücken in die preußischen Reihen. Die im Gefechte (auf der Hochebene gegen Würzburg hin) befindlich gewesene preußische Reiterei ist nahezu vernicht worden. Allenthalben sollen die Leichnahme auf Wegen, in Kornfeldern ec. zerstreut gelegen sein und es mußten die Einwohner der nächsten Ortschaften, bei Strafvermeidung von der Ortsbehörde aufgeboten werden um die aus Gesundheitsrücksichten dringend gebotene Beerdigung zu vollziehen.

Die Preußen waren aber über ihre großen Verluste äußerst ergrimmt und hausten, besonders in Tauberbischofsheim sehr unglimpflich. Der bayrischen Reiterei, die in den heißen Gefechten bei Fulda, Kaltennordheim ec. notorisch schlecht geführt wurde, ist es gelungen, diesmal die erlittenen Scharten auszuwetzen und gelungene Angriffe auf ihre Feinde zu machen. Auch die früheren Siege der Preußen waren meistens Phyrrussiege, ihre Armeen litten fort und fort große Verluste, die nicht mehr ersetzt werden können.

Bei hartnäckig fortgesetztem Kriege dürfte es noch zweifelhaft sein, wohin sich am Ende das Zünglein der Entscheidung neigt, würde doch der Gedanke, daß jeder Sieg, auf welcher Seite auch immer, in diesem traurigen Bürgerkriege zugleich eine Niederlage für die gemeinsame deutsche Sache ist, bestimmt uns, den jetzt eingetretenen Waffenstillstand und die friedliche Wendung der Dinge mit Freuden begrüßen.

*unter Napoleon in Spanien 1809 ** Badischer Revolutionskrieg 1849

Würzburg, 28. Juli. Die Beschießung unserer Stadt und Festung fing heute gegen 1 Uhr an ernsthafter zu werden. und bald zeigte es sich, daß die unzähligen Granaten und Granatkartätschen, welche unsere Stadt trafen, von einer preußischen Batterie vom Nikolausberge aus gesendet wurden. Von letzterem Punkte feuerten ferner unausgesetzt 10 Geschütze gegen die Südseite der Festung, während die westliche Seite von 20 auf dem Hexenbruche aufgestellten Geschützen beschossen wurde. Gegen halb 2 Uhr gerieth der rote Bau, in dem das Zeughaus befindlich, in Brand. Die mächtige, schwarz aufsteigende Rauchsäule, die gegebenen Feuersignale und das Einschlagen der Kugeln und der mit kanonenähnlichem Donner platzenden Granaten, erhöhte die Angst immer mehr.

Gegen 3/4 3 Uhr langte Geniehauptmann Drexel als Parlamentär aus dem bayrischen Hauptquartier auf der Feste Marienberg an, um dem Feuern Einhalt zu thun, dessen Wirkung die Preußen, welche bereits 500 Schritte von der Vogelsburg entfernt auf der Zellerstraße vorgerückt waren, über Hettstadt hinaus verdrängt hatte. Mit der Nachricht, „daß Bayern und Preußen eine bis 2. August sich erstreckende Waffenruhe abgeschlossen“, bei dem Höchstkommandirendem der preußischen Mainarmee, General v. Manteuffel, angelangt, soll der Parlamentär die Rückantwort erhalten haben, daß jenem hierüber von seinem Könige noch nichts zugekommen sei, und, falls dies nicht inzwischen geschehen sollte, er die Feindseligkeiten gegen Würzburg, dessen Besitz für ihn wichtig, andern Tags früh 7 Uhr wieder aufnehmen müsse.

Im Feuer gegen den Feind befanden sich unsererseits noch die auf Käsburg befindliche Batterie, welche eine auf der Waldskugel aufgefahrene preußische Batterie auf dem „letzten Hieb“ und zwei halbe Batterien auf dem Steinberg zerstörte. Die preußischen Geschütze waren sehr gut gerichtet und demontierten drei der unsrigen, wogegen von unserer Festung aus in vortrefflich gezielten Schüssen eilf feindliche Geschütze demontiert wurden, welche von den Preußen zurückgelassen werden mußten und gestern abend noch durch Vorspann eingebracht werden sollten. Auf der Festung wurde ein Kanonier getötet, mehre durch Granatsplitter, unter ihnen Hauptmann Böheim vom 9. Inf-. Reg. (am Kopfe) leicht verwundet.

Eine Granate, welche am Dachfenster der Mainmühle einschlug und platzte, verwundete zwei Mann. In der Stadt selbst wurden viele Häuser, insbesondere in der Plattnersgasse, ziemlich stark beschädigt. In den oberen Stock des Buchbindermeisters Gresser schlug eine 12 pfündige Granate ein, glitt am Schrank ab, stieg dann durch den Fehlbogen in die Höhe und wurde von den Herbeieilenden in der Dachstube gefunden. Dieselbe war jedoch (nicht?) krepiert, sonst hätte sie großen Schaden angerichtet. Bei dem sogenannten Palais-Georg in der Büttnersgasse wurden Fensterwände zerschmettert, im Anker schlug eine Kugel in die Fensterbrüstung ein, zerschmetterte dieselbe, sowie das davorstehende Soppa (Sofa?) , flog diagonal durch die Stube, die gegenüberstehende Fensterbrüstung durchbrechend, und zerplatzte alsdann auf der Straße, die in der Nähe befindlichen Fenster zertrümmernd. In der Nähe der Seminariumskirche platzten mehr denn 30 Granaten in der Luft, viele schlugen in der Juliuspromenade und im Hofgarten ein, meistens in Richtung zum Residenzschloß, im Ganzen haben sie jedoch wenig Schaden gelitten. (Übersetzt aus Nazischrift, weswegen es gerade bei Namen zu Irrtümern kommen kann.)

Das Zündnadelgewehr

Wien entnehmen wir hinsichtlich der preußischen Kampfweise folgendes:

Wir können die Thatsache nicht verhehlen, daß das Zündnadelgewehr den Preußen in diesem Feldzuge ein bedeutendes Übergewicht über die österreichischen Waffen geben u. daß ebenso wie wir im Jahre 1859 den Franzosen unterlagen, weil ihre Kanonen gezogen waren, und die unsrigen aus glatten Rohren bestanden, wir auch in diesem Feldzuge von der Überlegenheit der der preußischen Infanteriewaffe (des Zündnadelgewehrs) zu leiden haben. Alle unsere verwundeten sagen es aus, daß die Preußen mit ihren Gewehren fünf Schüsse oder mehr machen, während wir mit den unsrigen ein Mal schießen. Die meisten dieser Schüsse treffen durch die Lage des Gewehrs beim Abfeuern die Hände (oder auch den Bauch) und Füße der Gegner und wir dürfen behaupten, daß weitaus die meisten der Gefangenen, welche die Preußen machten, aus solchen Soldaten bestehen, welche Schüsse in die Füße bekommen haben und daher nicht vom Platze konnten.

Die Kampfweise der preußischen Infanterie ist, wie sich jetzt erweist, seit Jahren darauf vorbereitet gewesen, der österreichischen zu begegnen. Unsere Hauptstärke besteht im Bajonettangriff. Diesen fürchten die Preußen und haben daher die entgegengesetzte Methode eingeführt. Sie lassen unsere Infanterie auf 200 Schritt herankommen, geben eine Decharge und ziehen sich dann rasch zurück, um sich später wieder zu formieren. Dieses Zurückweichen vor dem Angriff der Gegner ist eines der Hauptkunstücke in der Taktik der preußischen Infanterie, welche in den ersten Gefechten, wo man das Geheimnis nicht kennt, keine Vortheile hat, nicht aber so bald man endlich mit dieser Kampfesweise vertrauter ist.

Leute mit Hüten

Einer der wenigen frühen Historienfilme, bei denen man nicht vom Lachen übermannt wird, wegen der phantastischen Ausstattung und der Vorstellung des Regisseurs von damaliger Kriegführung.

Der Film

192 Weltenretter

192 Regierungen können die Welt retten und wenn man es sich ganz doll wünscht, dann kommt der böse Mann zurück, der im TAGESSPIEGEL sein Unwesen trieb und gibt den Journalisten ihr Hirn zurück. Das sie aber sowieso nicht brauchen, denn, nehmen sie an, der Leser hat ja auch keines.

Nun stehen wir wieder mal am Rande der Vernichtung, denn wenn das Klima stirbt, so sagt es Greenpeace, die oberste Angstorganisation, dann stirbt nicht nur der Wald, nein, auch der Mensch stirbt, wobei es um Letzeren nicht schade ist, „Earth first“ klebt auch die Post in ihre Kuverts, um solche Schrumpfhirne, und so ist mindestens jeder zweite Bundesbürger der Meinung, CO2 ist schlecht für die Pflanzen und würde sich zum Wohle des Klimas selbst entleiben, wenn doch nur mal einer den Anfang machen würde!

Das wären wirklich mal Klima rettende Taten, wenn diese Lügenbolde und für dumm Verkäufer, fröhlich pfeifend in die ewigen Jagdgründe ritten, statt uns jeden Tag ein neues Märchen aufzutischen, über Regierungen, die weder ihren Staatshaushalt in den Griff bekommen, noch die Einwanderung in geregelte Bahnen, die Arbeitslosigkeit oder das Sterben der Flußkrebse, die aber im Stande sind, so hochkomlexe Prozesse wie das Klima zu beherrschen, weltweit? Ei gewiß doch, denn wenn sie auch gar nichts können, außer das Einkommen und die Arbeitsleistungen ihrer Bürger aus dem Fenster zu schmeißen, das können sie richtig. Und als nächstes wird die Sonne reguliert oder die Plattentektonik.

Hunger Durst und Elend

Nicht ohne meine Schwester

Der hat es bei meiner Schwester auch schon versucht. Der Türke, mit dem Muttermal am Kinn. Weswegen gütige Richter den Haftbefehl gegen ihn aufhoben, wegen Verdacht des versuchten Sexualmordes – so gerecht sind deutsche Justizbeamte!  Und so zuvorkommend. Und das ist wichtig. Gerade jetzt, wo, nach den Worten Michel Friedmanns, Millionen Nazis in Deutschland erzogen werden müssen und er es alleine nicht schafft, da wird jede Sexualstraftäterhand gebracht, draußen. Bei der Erziehung. Auch jeder türkische Sexualstraftäter und Mörder auf deutschem Boden.

Ein Mordversuch war es aber zum Glück nicht und jemanden in einen Hausflur zu zerren, um ihn ein wenig zu würgen und sexuell zu benutzen, das ist kein Grund, sich sexualmörderphob zu gebärden, im Gegenteil. Leuten wie ihm gilt unsere helfende Hand, denn wir Deutschen haben ein Sexualmörderdefizit und was würden wir ohne sie anfangen, die Türken, mit dem Muttermal am Kinn?

Blöd dastehen würden wir. Oder nicht? So völlig unvergewaltigt und ohne Würgemale am Hals. Da würde uns was fehlen, kann ich Euch sagen. Wichtig bei dieser ganzen Sache ist aber der bullige Freund des Opfers, ein Rechter, der etwas gegen Ausländer hat. Na, da hör ich Dir doch trapsen. Du Nachtigall.

Füllen unsere Defizite auf


Dezember 2009
M D M D F S S
« Nov   Jan »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Blog Stats

  • 2.178.248 hits

Archiv