Archiv für 8. Dezember 2009

Geld muß fliessen – knüppelhageldick

MV-Regio:

Das Ministerium für Soziales und Gesundheit förderte in den Jahren 2008 und 2009 solche Kleinprojekte zur Stärkung von Demokratie und Toleranz auf der inhaltlichen Grundlage des Landesprogramms. Im Jahr 2008 wurden aus dem Landeshaushalt 22 Projekte finanziell unterstützt, im Jahr 2009 werden 40 Kleinprojekte gefördert. … Es gehe nicht an, dem Engagement gegen Rechtsextremismus Geld zu entziehen und diese Mittel dann zum Beispiel für den Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus einzusetzen, wie es die neue Bundesregierung plane. „Das ist de facto eine Kürzung der Mittel für die Bürger, die sich täglich vor Ort mit den neuen Nazis auseinandersetzen und für unsere Demokratie engagieren. Das dürfen wir nicht zulassen.“

Wer 40 und mehr gute Freunde zu versorgen hat, wegen derselben Ideologie, der kann sich wohl kaum um den Hochwasserschutz kümmern, wenn alle auf die Posten bei der Feuerwehr scharf sind. Man sollte annehmen, wer im Finanzamt tätig war, hätte Respekt vorm Einkommen der Bürger und würde sorgsam darauf achten, welch Luder mit ihm getrieben wird. Denkste! Ach, die Demokratie wird übrigens nicht von denen bedroht, die Sozialministerin zum Studium schickten.

Geld gegen die da!

Menschengemachte Jahreszeiten

Schrecklich, wie wir nun alle sterben müssen!

Das ganze Drama

So pflanzt man Helden

und so schrieb man früher Zeitung! Und Kriegsberichte. Kein winselndes, „Bitte verzeiht uns, daß wir Euch beim Tankwagenklauen behindert haben! Wir wollen es auch nicht wieder tun.“ Und die Zeitungsschreiber standen offensichtlich hinter ihrem Land, bei Politikern wäre das ganz undenkbar gewesen, was unsere sich heute erlauben. Muselmänner steht da übrigens wirklich und auch der Spott ist orginal.

9. Januar 1788 Türkenkrieg. Der Dämon des Widerspruchs scheint in allen Novellisten Europas zu hausen, wenn sie vom gewagten Überfall Belgrads sprechen. Wer will hier Wahrheit sichten von Lüge? Denn in Wien sollen sogar alle Briefe, die in diesem Zeitpunkt aus Ungarn kamen, pulverisiert worden sein! Doch wahrscheinlich ist auch dies Lüge und die echtesten Botschaften stimmen in diesem zusammen: Belgrader Besatzung aufgewiegelt von Hunger, dräute einen Einfall in Österreichs Gebiete.

Die Heerschaaren, die in der Nähe Semlins gelagert waren, rückten nun zusammen, von allen Bedürfnissen des Kriegs begleitet. Sie zogen aus an die Grenzen, und harrten der Empörer aber diese kamen nicht, und nun traten die Krieger Österreichs wieder zurück. Indes murmelte noch die Sage: Belgrads Belagerung werde noch in diesem Monat beginnen. Denn Krieg ist nun allgemeine Losung! Schon treten die Muselmänner mit Feindesblick ins Gebiete Österreichs. Eine Horde von fünfzehnhundert ihrer Kampfknechte dräute sogar Panczowa, einen Marktflecken im Temeswarer Bannat zu erbeuten. Aber Österreichs Krieger jagten sie mit blutigen Scheiteln zurück, als sie eben über die Donau setzten. Indessen soll Orsowa, eine Veste der Muselmänner nicht ferne von Temeswar, die 1738 den Händen Österreichs entwunden ward, schon wieder erobert sein für Joseph! (Der österreichische Kaiser)

Die Kriegszüge eilen mit furchtbarem Schritt den Grenzen entgegen, und bald werden wir große Taten hören. Denn noch glüht Heldensinn in den Herzen der Österreicher.

Bei der Aufstellung neuer Krieger in Ungarn gaben sogar drei Ortsrichter ihre Söhne mit freiem Willen in den Schlachtdienst. Einer dieser Jungen stemmte sich dagegen, und heulte wie eine Memme. Aber mit echtem Patriotismus packt ihn der Vater bei der Brust, und übergab ihn dem Vizegespan mit dem Kernausdruck: Hier ist der Bärenhäuter, der sich`s nicht zur Ehre schätzte für`s  Vaterland und für den König zu fechten.

Indessen rumort`s in Konstantinopel fürchterlich, seit Österreichs Gesandter den Siebentürmen entfloh und Josephs Kriegserklärung erscholl! Alles glüht Rache, blutige Rache. Der Mufti, der erste Regent der Pforte nach dem Wezir, ward sogar verbannt aus dem Diwan und der Kaiserstadt, weil er Frieden predigte.

Ich will keinen Frieden, sagte Abdulhamid, bis die stolze Russin (Zarin Katharina II.) mit ihren Anhängern gezüchtigt, und Taurien (Die Krim) wieder mein ist! Doch herrscht unterm osmanischen Heer gewaltige Unzufriedenheit. Schaarenweis wandern die Janitscharen zurück aus dem Kampffeld, weil sie – hungern und frieren! Nur zweitausend dieser bärtigen Memmen blieben zu Choczim, und jenseits der Donau stehen hundert tausend Krieger! Der Gebieter über Otzakow ward erdrosselt, weil er Kinburn nicht eroberte! (Verteidigt von Alexander Suworow) So pflanzt man Helden!

Münchhausen nimmt Otzakow ein

Zurück aus der Zukunft

Jörg Pilawa war in unserer Zukunft, die in China und Afrika liegt und dort hat er höchstselbst und mit eigenen Augen die Folgen des Klimawandels gesehen. Zurückgekehrt ist er nur, um uns wachzurütteln und zu rufen, so schaut die  Welt im Jahre 2080 aus, nämlich wie gerade jetzt in Afrika und China, wo seine Kinder immer noch Klimadetektive spielen werden,  im Haus überall das Licht ausmachen, aber nun eine lebenswerte Zukunft vor sich haben, weil sie Zäune aufstellen, wie in der Sahelzone, und das Gras wächst nun von ganz alleine weiter.

Aus allem wird jetzt eine Klimadokumentation, also eine, die dokumentiert, was das Klima ist und wie es sich ernährt oder paart und überhaupt, wie schädlich es ist, mit dem Jet zu düsen oder auszuatmen.

Dafür mußte er natürlich ein Flugzeug besteigen, was ihn sehr belastet hat. Aber was muß, das muß. Wie auch die 192 Weltenretterdelegationen ihre Nobelkarossen heranfliegen lassen müssen, weil es sein muß und sie  nur 12 Tage Zeit haben, uns zu retten, bevor das Klima tot und verfaulend auf der Erde liegt, und ohne die, die Nobelschlitten und Privatjets, da geht so etwas nicht. Die Rettung des Klimas.

Jedenfalls, einmal losgedüst, mit dem Jet und wieder zurück, CO2 produziert und damit das Klima belastet, das schon ziemlich sauer geguckt hat, aber als er wieder zurück war, in Deutschland, da haben Jörg Pilawa und seine Familie sofort das Atmen eingestellt, des schädlichen CO2 wegen, das höchstens das Gras der Sahelzone braucht, und da war das Klima wieder glücklich. Was haben wir nur für hervorragende Menschen in unserer Mitte! So rein und einfältig im Gemüt, es ist eine richtige Freude. Klar, daß auch diese tolle Dokumentation von den GEZ-Gebühren bezahlt werden wird, die deshalb auch angehoben werden müssen. Wenn die Leute schon belogen werden, dann sollen sie dafür auch gefälligst zahlen!

Master oft the Klima


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