Archiv für 10. Dezember 2009

Bunt und angewidert

Schwer erschüttert ist meine Bewunderung für das großartige Volk der Colored People, das unter der Führung Phillipa Ebenes von Großtat zu Großtat schreitet und hat es nicht das Feuer von den Göttern gestohlen?

In Afrika, der Heimstatt der besseren Menschen, von denen Europa gar nicht genug einwandern lassen kann, weil hier ein Defizit an Dieben, Mördern und Vergewaltigern vorherrscht,  – unsere Menschen schreien geradezu danach, beraubt, vergewaltigt und getötet zu werden, einheimische Kriminelle kommen mit der Erledigung der  Anfragen gar nicht hinterher – ,  in Afrika, so ist zu lesen, haben Menschen, die sich gleichgeschlechtlich vermehren, also Nachkommen zeugen, weshalb sie für europäische Regierungen immens wichtig sind, wegen der Demografie und der fortschrittlicheren Lebensart, müssen diese edlen Vorkämpfer für die dominante sexuelle Lebensweise der Zukunft, gar fürchterliches erleiden.

Fast möchte man von christlichen Martyrern sprechen, wäre der Begriff Christen nicht für alle Zeit mit dem Makel befleckt, nicht genug Frauen vom Schlage C. R.`s verbrannt zu haben und wir müssen heute damit leben.

Homosexuelle haben es schwer in Afrika, ihre Veranlagung wird in breiten Kreisen der Gesellschaft als «widernatürlich» betrachtet. … Für homosexuelle Praktiken droht eine lebenslange Haftstrafe. Damit nicht genug: Wer Homosexuellen in irgendeiner Form hilft, soll bis sieben Jahre ins Gefängnis. Die gleiche Strafe droht Hausbesitzern, die Wohnungen an Schwule vermieten. … die harten Strafen seien nötig, um Schwule daran zu hindern, Schulkinder zu «rekrutieren». Damit stösst er offenbar in breiten Bevölkerungskreisen auf Zustimmung, wie eine Umfrage von AP ergab. So berichtete ein Lehrer von einer «grossen Anzahl Schüler», die zum Schwulsein «bekehrt» worden seien.

Afrika ist eben seiner Zeit weit voraus und mit dem Zustrom weiterer toleranter Colorierter werden diese Gebräuche und Sitten auch bei uns heimisch werden. Freuen wir uns darauf!

UGANDA TO PREPARE MASS GENECODIE …

Vom Umgang mit Dienstfertigen

Gestern hatte ich wieder etwas Zeit in der Freiburger Zeitung zu stöbern. Ein wirklicher Schatz, den ich jedem Nazischriftkundigen nur empfehlen kann. Am 23. April 1788 zieht die kaiserlich-königliche Armee des Kaiserreichs Österreich und des Königreichs Ungarn weiter den Türken entgegen und es wird von kleinen Gefechten berichtet, inklusive Totenlisten. Unter den amtliche Bekanntmachungen steht die Weisung der Regierung, über den Umgang mit verräterischen Christen.

Der k. k. Armee ist folgender Befehl zugekommen, Überlaufer, welche der Pforte Dienste genommen und wieder gefangen werden, sollen durch das Standrecht ohne weiteres zum Strang verurtheilt werden. Türkische Unterthanen, wenn sie Christen sind und mit den Waffen in der Hand gefangen werden, sollen, wenn sie tauglich sind, zu den Regimentern abgegeben werden, ausserdem aber zur öffentlichen Arbeit verwendet werden.

Jene Christen aber, welche nicht türkische sondern fremder Mächte Unterthanen sind, und mit den Waffen gefangen werden, sollen auf Zeitlebens zum Schiffszug abgegeben werden. –

Ist das nicht entsetzlich? Ich meine nein.

Kein Blut für CO2!

Wie tief muß man eigentlich gesunken sein, um solchen Quatsch zu verzapfen und ihn dann auch noch in eine Zeitung zu setzen?

Oder es wird ein Deal daraus. Merkel hilft Obama bei seinem Kampf um mehr Klimaschutz und er ihr in der Afghanistanpolitik durch die Absprache: für jede tausend Tonnen weniger CO2 in den USA schickt Deutschland einen Soldaten mehr nach Afghanistan?

Was sagt das über die Leserverachtung dieses Blattes aus? Müssen die linken Lemuren zu Ostern jetzt ihre Plakate ergänzen? Nicht mehr nur „Alle Macht den Taliban!“ sondern auch „Kein Blut für CO2“? Kann passieren.

Sterben für das Klima

Das Grollen im Lande

Geahnt habe ich es ja schon, was Ressentiment bedeutet, wenn man hin und wieder Bücher liest, da kommen solche französischen Wörter vor, wie zum Beispiel Trotoire oder Canapes. Aber in einer Umfrage? In der Zeitung? Wo ein möglichst breites Publikum angesprochen werden soll?

Und worum geht es? Um die Schweizer. Und ihr Abstimmungsergebnis in der Minarettinitiative. Deutsche Medienangestellte können das Verhalten der Schweizer, die an die Wahlurnen geeilt sind, anscheinend immer noch nicht akzeptieren und genauso wenig die des  Internet mächtigen Volkes, weshalb es auch mehr beobachtet gehört, meint Frau Leutheusser-Schnarrenberger, denn alles Kinderpornografiebezieher da draußen oder da drinnen im PC oder Laptop, wie man nimmt.

Und so fragt der Tagesspiegel, IST DIE SCHWEIZER VOLKSABSTIMMUNG Basisdemokratie oder heimlicher Groll/Vorbehalt?  Oder anders formuliert, haben Artikel in deutschen Zeitungen etwas mit der Lebenswirklichkeit ihrer Leser zu tun oder sind sie das Produkt von Leuten, die sich die Welt so schreiben, wie sie ihnen gefällt, und dann Ressentiments gegen ihre Leser hegen, wenn die den gedruckten Quatsch nicht länger kaufen wollen?


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