Archiv für 15. Dezember 2009

Qualität hat ihren Preis

„Lange glaubten die Verlage, Qualitätsjournalismus zum Nulltarif anbieten zu können. Doch längst ist klar, dass sie für Gratisangebote im Internet draufzahlen.“ So das HAMBURGER ABENDBLATT in seiner Onlineausgabe.

Was nix kostet, das taugt auch nix, das wußte schon meine Oma. Folgerichtig plant Minsiterin Ilse Aigner auch kostenfrei die Banken zu kontrollieren, ob sie den Spagat zwischen der Gier des Kunden nach immer höherer Anlagenverzinsung und seiner Angst vor Totalverlust hinbekommen, sollte die Geldanlage wider Versprechen ins Bodenlose stürzen.

Wer jedoch wissen will, ob die 15 sogenannten Autonomen, die den NPD-Infostand in Blankenese stürmten, angefeuert von braven mordlustigen Rollstuhlfahrern und halbwüchsigen Gören,  von der Polizei verprügelt wurden oder die Polizei die NPD verprügelte oder die NPD die Autonomen, der muß jetzt 1 € in die Kasse des HAMBURGER ABENDBLATTES legen, denn Qualität hat bekanntlich ihren Preis und kann sich auch jemanden leisten, der weiß, wie Ministerin richtig geschrieben wird. Oder er schaut woanders nach.

Gebühren hoch

Wer hat sich nicht schon gefragt, wie man der Studentenplage Herr werden kann? Sie arbeiten nicht und wollen doch ernährt werden. Sie lernen schlecht oder gar nicht und dünken sich als die Klügsten unter der Sonne. Ihr einziger Daseinszweck ist es, so scheint es, Menschen, die die Mittel für die Universitäten, ihre Ausstattung und die Gehälter der Lehrkräfte bezahlen, von ihren Arbeitsleistungen, die sie auf Schiffen, in Fabriken und im Schacht erschuften, zu erklären, wie die Welt funktioniert.

Mit den Jahren vermehrten sich die Studenten stärker als die Kaninchen in Australien, die zuletzt dadurch auffielen, daß sie sich weigerten, zu studieren, bis sich die Bedingungen des Studierens verbessert hätten. Die Studenten.

Dazu fällt einem wirklich nichts mehr  ein! Und sollten sie es geschafft haben, im hohen Alter, weißbärtig oder mit grauen Haaren die Universität zu verlassen, dann sind sie zu nichts Praktischem zu gebrauchen,  drängen sich aber mit ihren anstudierten Weisheiten auf, in ihrer Rolle als Genderbeauftragte, Islamwissenschaftler, Kriminalpsychologe oder in einem anderen Beruf, in dem sie zu anderen Zeiten verhungert wären, doch zum Glück gibt es da ja wieder die, die von Anfang an für ihren Lebensunterhalt sorgten und damit sind nicht die Eltern gemeint.

Nun zeigt sich endlich ein Lichtblick, wie diese Plage reduziert werden kann, die für Krawalle in aller Welt verantwortlich zeichnet und für die Vernichtung von Werten in Milliardenhöhe.

… ein Drittel der Studienberechtigten verzichtet auf die Hochschule, weil Geldsorgen und die Angst vor Studiengebühren zu groß sind. …

Und das ist doch wirklich mal eine positive Nachricht! Besser wäre es aber, vier Fünftel der Studienberechtigten verzichteten darauf,  jahrelang an Universitäten herumzulungern, zu Krawallen in alle Welt zu reisen und ihre Ausbildungsstätten so lange zu verwüsten, was sie Streik nennen, und zurück bliebe der kleine Rest, der tatsächlich den Drang in sich spürt, zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält, und das mit Hilfe reicher Eltern oder Stipendien, auf Grund von Begabung.

Studiengebühren hoch also und das Problem überfüllter Hörsäle dürfte sich in wenigen Jahren erledigt haben und auch die Frage nach der Qualität der Lehre. Manchmal können Lösungen zu einfach sein. Da muß man nicht mal studiert haben um darauf zu kommen.

Karnickel in Australien


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