Archiv für 15. Januar 2010

Kein Witz

Als Österreich Preußen 1866 den Krieg erklärte, so berichtet Theodor Fontane, der Hauke Hein noch persönlich gekannt haben soll, marschierten die in St. Petersburg, also Russland,  beheimateten Deutschen zu Tausenden zum Bahnhof, um sich unter den Fahnen Preußens zu versammeln. Der Zar, zu dessen Ehren gerade ein großer Empfang veranstaltet wurde, würdigte den Patriotismus dieser Männer, in dem er ihnen russische Bläser und Trommler voranmarschieren ließ.

1870, als Kaiser Napoleon Preußen den Krieg erklärte, kauften  20 000 Deutsche, die in Paris arbeiteten und lebten, ein Ticket, um sich als Freiwillige bei den deutschen Armeen zu melden.

Heute feiern Leute, die in Deutschland beheimatet sind, jeden gefallenen Bundeswehrsoldaten mit Champagner und man fragt sich entsetzt, ist das erst mit der Demokratie über uns gekommen. Oder wann?

Liegen für die Aufmerksamkeit

Migranten verlassen Deutschland

Nach der Anregung Maria Böhmers, CDU-Mitglied, 80 % der Posten im Öffentlichen Dienst sollten, auf Teufel komm raus, mit Deutschen besetzt werden, um sie genügend zu repräsentieren, packen die ersten Akademiker, die in der Hoffnung, in Deutschland alleine aus eigener Kraft etwas zu werden,  durch Fleiß, Arbeit und Qualifikation, einst hierher einwanderten, entnervt die Koffer.

Ali Baba, dessen Namen nur der Redaktion bekannt ist und der sich vor rassistischen Ausschreitungen von Anhängern der LINKEN, GRÜNEN und CDU fürchtet, die ihm in Form von verstärkten Hilfsangeboten drohen, sollte sein wahrer Name bekannt werden, äusserte sich unserer Redaktion gegenüber wie folgt. Ali Baba spricht übrigens hervorragend Deutsch, weswegen er jährlich wiederkehrend in großen deutschen Zeitungen erwähnt wird, als einer, der es unter Millionen geschafft hat, mitsamt drei anderen, die abwechselnd als Frauen oder Geschäftsmänner auftreten. Oder als kriminelle Rap(p)er, die jetzt geläutert Bücher schreiben und den Bundespräsidenten bei seinen Ansprachen beraten.

Redaktion: „Sehr geehrter Herr Baba, Sie packen hier, vor unserem Notizblock, ihre Koffer, was hat Sie, der Sie doch als DER MIGRANT schlechthin gelten, bewogen, Deutschland zu verlassen?

Ali Baba: (Beim Kofferpacken) „Der zunehmende Rassismus in der Gesellschaft und zunehmend der der CDU/CSU. Können Sie mal hier bitte ihr Knie darauf stellen? – Danke.“

Redaktion: (Schwer atmend) „Ja, die Vorfälle von Mittweida, Ludwigshafen, Sebnitz, Baknang, die können einem schon zu schaffen mac….“

Ali Baba: Nein, das ist es nicht. (Blickt sich wie gehetzt um.) Hat es eben geklingelt? Nein? Allah sei Dank.  Ich dachte schon, das wäre wieder dieser Herr Edathy oder Frau Roth. – Es ist ja nun wirklich nicht unsere Schuld, daß das deutsche Bildungssystem systematisch vor die Hunde geht. Meine Familie und ich haben gelernt, wir sprechen hervorragend Deutsch, die Kinder machen gerade ihr Abitur und das Kleinste bekommt Begabtenunterricht. (Fährt ihm liebevoll durch das Haar.) Aber wir haben hier einfach keine Zukunft.

Die Deutschen werden immer dümmer, entschuldigen Sie meine offenen Worte aber die letzten Studentenproteste haben es gezeigt, und da verlangt Frau Böhmer eine Quote von 80 % für eingeborene Weisse im Öffentlichen Dienst, können Sie uns mit ruhigem Gewissen empfehlen, in einem Land zu bleiben, in dem nicht mehr Können, Loyalität, Wissen, Lernbereitschaft, Arbeitsfreude und Begabung über eine Anstellung entscheiden? Und jetzt müssen wir leider los, unser Flugzeug wartet.

Redaktion: (in der leeren Wohnung verbleibend.) Und wo soll es hingehen?

Ali Baba: (Von der Treppe.) Überall dahin, wo es besser ist als hier.

Wir können nur hoffen, er hat seinen Flieger noch rechtzeitig bekommen und sehen wirklich SCHWARZ für unser Land.

Steuerfrau an der Weiche

Unsere Trendsetter

Im Frühjahr 1939, während Hitler eine seiner üblichen Schandtaten begeht und japanische Luftstreitkräfte unverdrossen englische und amerikanische Krankenhäuser und Missionsstationen auf chinesischem Boden bombardieren, ohne daß sich Japan heute jammernd und zeternd zerfleischt und die Haare rauft, gibt es nicht nur Schlechtes auf der Welt. Kitty Carlisle (Bild), zum Beispiel, Schauspielerin,  wurde von Amerikas Modeschöpfern zur bestgekleidetsten Frau Amerikas gekürt, heute muß sich Frau Thomalla nackig machen, um irgendwie im Gespräch zu bleiben. Weitere Trends in Sachen Damenmode setzten Frau Alfred Gwynn Vanderbilt, Bette Davis; Joane Blaine, Benay Benuta, Jolanda, Rose Bampton usw.. Die Letzten werden wie immer nicht genannt und bleiben im Schatten.

Über West-Point, der amerikanischen Militärakademie, hissen Spaßvögel ein Hakenkreuz, die Zeitung schreibt, es war ein Scherz, sämtliche heutige deutsche Zeitungen fordern aber eine strenge Untersuchung und DIE LINKE, die GRÜNEN und Teile der SPD den Rücktritt des Schulleiters, während die Staatsanwaltschaft drohend einen Hubschrauber über dem Gelände kreisen lässt und draussen die Hunde bellen.

Wegen der Errichtung des Reichsprotektorats Böhmen und Mähren erhebt Amerika zusätzlich 25 % Einfuhrzoll auf Waren aus diesen Gebieten, was man wohl durchaus als unfreundlichen Akt bezeichnen kann, in der Diplomatensprache. Oder als Handelskrieg. Als Reaktion darauf ruft der Reichskanzler Adolf Hitler jeden Mann, jede Frau und jedes Kind auf, mindestens jährlich 20 kg Fisch zu essen, trotz 20 Jahren Frieden fehlen die landwirtschaftlichen Nutzgebiete, die sich Polen widerrechtlich nach dem ersten Weltkrieg angeeignet hat, Deutschland noch immer schmerzlich. Die Fischfangflotte soll deshalb verdoppelt werden, schon bald wird mit dem Auftauchen erster somalischer Piraten gerechnet. Dabei schützen die doch bloss die Fischbestände, sind also eine Art bewaffnete Greenpeace oder Schäfer des Unterwasserwaldes. Kein Mensch ahnt 1939 zu was Journalisten im Jahre 2010 fähig sein werden.

Jetzt sollten wir aber auf jeden Fall zu MAYS gehen, einem Kaufhaus, dessen Werbetext chinesische Übersetzer aus dem Senegalesischen ins Deutsche übertrugen, aus irgendeinem Grund gibt es da nämlich das Geld in bar zurück  und nicht nur in Form von Kleiderbügeln. (SONNTAGSBLATT STAATSZEITUNG UND HEROLD 19. März 1939)


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