Archiv für 18. Januar 2010

Und nun die gute Nachricht

Während in Haiti Millionen Menschen Opfer des merkelgemachten Erdbebens geworden sind und alle Welt in den nächsten zwei Wochen darüber Tränen vergiesst, gibt es auch Grund zur Freude. Die Europäische Union, Kunstprodukt von Bürokraten und Politikern, die nach Brüssel abgeschoben wurden, damit sie daheim keinen Schaden anrichten, haben uns wieder einmal ihren hohen Wert bewiesen und warum sie da sind, wo wir sie nicht sehen müssen.

Geld ausgeben macht glücklich, fremdes Geld ausgeben, macht noch glücklicher. Fremdes Geld Fremden geben und so zu tun, als wäre es aus der eigenen Tasche, das ist fast der Gipfel der Glückseligkeit. Leider wächst das Geld, das Deutschland als größter Netto-Zahler in den Haufen Bürokraten pumpt, um einen neuen europäischen Krieg zu vermeiden, nicht so schnell nach, wie es an Terrorregimes und die Türkei ausgegeben wird. Was tut also der kluge Mann? Er fordert die Einführung eigener EU-Steuern.

Das war bisher nur den mehr oder minder gewählten Regierungen der Nationalstaaten vorbehalten, für die vage Hoffnung der Bürger, im Gegenzug für die Steuern geschützt zu werden, vor Kriminalität zum Beispiel. Oder Angriffe auf die Souveränität des Staates. Mit Letzterer ist es allerdings vorbei, da unsere Parlamentarier die Entmachtung ihrer Wähler wissenden Hirnes und sehenden Auges weiter vorantreiben – 70 Prozent aller Verordnungen und Gesetze, die unser Leben bestimmen, werden in Brüssel beschlossen, warum unsere Bundestagsabgeordneten immer noch 100 Prozent Diäten bekommen, das ist mir schleierhaft, wo ihr Anteil an unserem Mißvergnügen doch nur noch 30 Prozent beträgt.

Angeregt wurde eine Abgabe auf CO2, künftig wird der Einwohner der Europäischen Union ein CO2- Meßgerät mit sich zu führen haben, das den Ausstoss von CO2 beim Atmen misst, eine Auswertung der Meßwerte soll mit dem Besuch des Schornsteinfegers erfolgen oder beim Ablesen des Wasser- und Stromverbrauchs, Manipulationen an den Meßinstrumenten, die jeder auf eigene Kosten anzuschaffen hat, Familien von HARTZ-IV-Empfängern wird die Kommune das Gerät bezahlen, nicht aber die CO2-Steuer über eine festgelegte Grenze hinaus, Arbeitslose sollten sich befleissigen, weniger CO2 auszustossen, als beispielsweise Arbeitende im Maschinenbau, werden mit strengen Strafen geahndet, nicht unter 1 Sozialstunde. Jetzt hat es jeder selbst in der Hand, inwieweit er den Aufbau der herrlichen Europäischen Union weiter fördert, zusätzlich zu den Steuern, die der Deutsche Staat erhebt und über Brüssel an Rumänien, zum Beispiel, weiterleitet oder Polen.

Unterstützung erhält dieser Vorschlag von der SPD, Sigmar Gabriel strebt eine atmende Partei an, wie auch sonst sollte das Geld für das, was in Brüssel in Saus und Braus lebt, auch weiter beschafft werden.  Und das ist es ja, was uns so stolz auf ihn macht.

Allen soll es schlechter gehen

Hindenburg muß weg

„Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler – wer Hitler wählt, wählt Krieg“ auf diese griffige Kurzformel brachten es die Kommunisten, die den treuen und kühnen Kommunisten und Reichstagsabgeordneten Ernst Thälmann mittels dieses Wahlslogans zum Reichspräsidenten küren wollten, aus Dank für seine immer wieder erfolgten Versuche, die erste deutsche demokratische Republik in Anarchie und Chaos zu stürzen, nach dem Vorbild der russischen Revolution.

Thälmann, Sohn und Führer seiner Klasse, wie er auch liebevoll von DDR-Filmemachern genannt wurde, auch „Teddy“, wegen des hohen Kuschelfaktors, zeichnete sich dadurch aus, daß er ehrlicherweise unverhohlen im Reichtage davon sprach, dieses parlamentarische System mit Gewalt umstürzen zu wollen, etwas, woraus DIE LINKE gelernt hat, die zusammen mit der SPD vom demokratischen Sozialismus spricht, also einer Regierungsform, in der die Henker die Opfer mit über die Hinrichtungsart abstimmen lassen, so demokratisch wird es dann zugehen, weshalb der demokratische Sozialismus von CDU bis hin zu den Maoisten in Einmütigkeit angestrebt wird. Höhepunkt seiner parlamentarischen Arbeit war der Hamburger Aufstand, in dem Polizeiwachen angegriffen wurden und stolz können wir sagen, wir sind wieder so weit, damals wußten sich die Vertreter der Demokratie aber noch zu helfen, sie liessen das Gesindel totschiessen, heute rechtfertigen sie den Terror und nennen ihn Demonstration oder Protest, wird er doch ganz in ihrem Sinne ausgeführt.

Kurz, trotz der immerwährenden Warnungen und friedlichen Strassenschlachten zwischen Anhängern der SPD, der KPD und der NSDAP konnte sich das deutsche Volk letztendlich nicht auf Thälmann einigen, als Reichspräsident, etwas, was dem Sieger dieses Wahlkampfes heute immer noch vorgehalten wird, Hindenburg hätte Hitler verhindern müssen, so wie er den Einfall der ruhmreichen russischen Armee nach Deutschland verhindert hatte, das damals noch Ostpreußen hieß und kein Teil der Volksrepublik Polen war. Obwohl die ein Recht hatten, zu Brandschatzen und zu Plündern, weil Krieg keine Lösung ist, sagt Bischöfin Käßmann, schon gar keine Antwort. Wer aber so ungeplündert und unvergewaltigt im Schoße der Kirche lebt, der hat gut Ratschläge daherschwadronieren.

Jedes DDR-Kind kannte den „Teddy“. Schon früh im Kindergarten wurden Heldensagen über ihn gesungen, was für ein liebevoller Vater er war, was für ein kräftiger Säckeschlepper im Hafen und zahlreiche Anekdoten schmückten auch die Schulbücher, während seine Tochter herumreiste und zur Legendenbildung beitrug. Nur, daß ihn die Nazis am Leben liessen, in komfortabler Zelle, während seine Genossen massenweise dahingeschieden waren, unterm Fallbeil und im KZ, das warf einen trüben Schein auf seine Heldenglorie.

Hindenburg jedoch, Hindenburg, das war der Komische mit dem Bart und dem Bürstenschnitt. Berthold Brecht, der Parteidichter der Partei, die immer Recht hat, schrieb in seiner Kinderfibel unter H:

Hindenburg war ein schlechter General, sein Krieg nahm ein böses Ende,  die Deutschen sprachen: „Teufel noch mal, den machen wir zum Präsidente.“

So einfach kann Gehirnwäsche sein und daß die DDR-Erziehung tief in den Herzen der GRÜNEN in Magdeburg verankert ist, das zeigt der Streit um seine Ehrenbürgerschaft in Magdeburg, darf jemand Ehrenbürger sein, der nicht den Empfehlungen der KPD   folgte und dem die Weisheit der grünen Nachgeborenen fehlt? Keineswegs! Ein weiteres schönes Beispiel, wie durch sozialistische Erziehung Geschichte umgeschrieben wird.

“ Nicht mehr zu rechtfertigen „, nennen die Grünen die Aufrechterhaltung des 1914 verliehenen Ehrenbürgerrechtes an den damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. …  hat er sich in der Folge am deutschen Volk in vielfacher Hinsicht schuldig gemacht, indem er den Weg in die Hitlerdiktatur mit geebnet hat „, begründen die Grünen ihre Forderung nach Aberkennung. Neue Forschungen hätten erwiesen, dass Hindenburg “ keineswegs unter Druck gehandelt “ habe, als er Hitler 1933 zum Reichspräsidenten ernannte, sondern dies “ aus voller Überzeugung “ getan habe.

Ob Paul Hindenburg mit dieser Anfeindung durch GRÜNE wird weiterleben können,  wir werden es abwarten.

Schlacht bei Tannenberg

Ein weiteres unverzeihliches Kriegsverbrechen Deutschlands im Ersten Weltkrieg, der Schutz der deutschen Zivilbevölkerung vor fremden Armeen. Der General berichtet höchstselbst.

Räumt unsere Leichen weg

Soziale Rettungsteamungerechtigkeit beklagen Haitianer, die erbittert rufen, „räumt unsere Toten weg, räumt die Trümmer weg, baut uns neue Häuser, füttert uns!“ Der Westen muß sich schämen, daß er diese bunt angemalten Menschen alleine läßt, die es gewohnt sind, versorgt zu werden und nur eine Kamerafrau spaziert zwischen ihnen herum, ohne Angst, im Suppentopf zu enden. Das nenne ich tapfer.

Nachtrag: Im Deutschen Krieg von 1866, der in brennender Junihitze ausgetragen wurde, mußten die Einwohner, denen eben noch die Hütten überm Kopf weggeschossen worden waren, ran, um die Toten zu bergen und sie so rasch wie möglich zu bestatten. Nach den Zweiten Weltkriege war es nicht anders, nur daß da Millionen bekopftuchter Türken bereitstanden, aufzuräumen, während die deutschen Kriegsverbrecher sich in Italien sonnten*.

Ehe afrikanische und haitianische Hilfsmannschaften am Ort der Kämpfe eintreffen konnten, waren die Toten unter der Erde, Plünderer erschossen und Menschen mit dem Wiederaufbau beschäftigt, falls das Haus nicht als Lazarett diente. Schlimme soziale Hilfsungerechtigkeit also auch damals. Richtig wäre gewesen, sie hätten die Leichen liegenlassen und stattdessen ihre Ortschaften angezündet, also die Reste, um die Hilfe, die nicht kam, zu beschleunigen. Und das ist es doch, was wir vom Colorierten Piepel lernen können! Weswegen die EU auch die Einführung von 50 Millionen dieser arbeitsamen Menschen beschlossen hat.

*So die heutige anerkannte Deutsche Geschichtsschreibung, eine Großtat, deretwegen Türken auf alle Ewigkeiten ein Anrecht haben, aus deutschen Sozialkassen versorgt zu werden, gerade auch wenn sie keine deutschen Staatsbürger sind. Das sind wir ihnen schuldig.

Keine faire Chance beim Plündern


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