Archiv für 22. Januar 2010

Schmerzlich vermisst

Früh wurde der junge Pionier der DDR auf den heldenhaften Kampf Roter Partisanen zur Enteignung von Leuten, die etwas von Landwirtschaft verstanden und Industrie, eingeschworen. Helden, wie Tschapajew, gehörte unser Herz, wenn es auch kein glückliches Ende gab. Das ist sozialistische Erziehung, die sich auch fest ins Herz und Hirn der Jugendfreundin Merkel eingebrannt hat. Als sie noch Jugendfreundin war.

Damals waren die Genossen Kommandeure noch so unzuverlässig, daß sie einen politischen Berater brauchten, der ihnen erklärte, wie die Welt funktioniert. Dieser Erklärbär wird sich auch in diesem Fim politisch korrekt darum bemühen, dem einfältigen Tschapajew zu vermitteln, daß Enteignung nicht heißt, Plündern und dann nimmt sich jeder weg, was ihm passt. Nein, Plündern wird vom Staat organisiert, wo es in geordneten Bahnen verläuft und Steuern oder soziale Gerechtigkeit heißt oder Alles für das Wohl des Volkes.

Wir können heute nur darüber spekulieren, ob der großartige Stalin, der Führer der Völker der Sowjetunion, diesen beliebten Divisionskommandeur auch hätte ermorden lassen, während der großen Säuberung der Armee, wäre er nicht zuvor im Kampf gefallen. Darüber wurde übrigens auch nicht im Geschichtsunterricht diskutiert, über Stalins Verbrechen, die doch in den Augen der Kommunisten keine gewesen sind, sondern notwendiges Übel. Heute ist es ja auch notwendig Andersdenkende anzugreifen, sagt Claudia Roth, allerdings immer nur mit den friedlichen Mitteln einer gewaltsamen Blockade.  Weil deren Denken rothverachtend ist, was man verstehen kann.

Schwarz-Weiss-Malerei

Der Film

Erneute ungeheure Provokationen

Jeden moderaten Taliban muß es zutiefst und begreiflich erregen, von Waffen angeschossen zu werden, die mit Zahlen und Zifferngruppen versehen sind, die sich auf Bibelverse beziehen. Immer häufiger weinen sich verwundete Taliban vor empathischen deutschen Bischöfinnen aus, die sich im unklaren darüber sind, welcher Bibelcode die Waffe zierte, mit denen er erschossen wurde. Eine Schweinerei, um es mal beim Namen zu nennen. Vor allem dem bibelunkundigen Soldaten gegenüber, der keinesfalls mit einer Waffe ins Gefecht ziehen will, die die Friedfertigen selig nennt. Ob die Taliban auf diese Enthüllung hin in besonders gerechtem Zorn nun noch mehr Menschen in Hotellobbys oder Shoppingmalls umbringen müssen, verschweigt der Reporter leider. Aber gerade das wäre doch interessant gewesen.

Männer mit Bärten

Das ist so traurig

In vier Sprachen rechtfertigt sich die israelische Armee auf ihrer Webseite, den Schutz ihrer Bürger unternommen zu haben, gegen die friedliebenden Taliban aus dem Gaza-Streifen, als würde das irgend etwas nützen. Wir alle wissen, daß es nur der schwächliche Versuch ist, das Blut von Millionen getöteter Palästinenser, die seit Anbeginn der Zeit friedlich irgendwo herumsitzen und auf den Zeitpunkt der Heimkehr warten, während die UNO und deutsche Friedensfreunde das Essen bringen, von den besudelten Händen abzuwaschen. Die Welt wird erst zufrieden sein, wenn Israel verschwunden ist, begreift das doch endlich.

Will einer das sehen?

Alex von der Schutzengelbrigade

Alex, der von sich selbst im Kommentarbereich der LVZ schreibt, er sei im Rettungsdienst tätig,  hat viel viel Empathie, wenn es darum geht, Gewalt zu rechtfertigen, die gegen Polizeibeamte ausgeübt wird:

vorweg ich bin im rettungsdienst tätig. die gewalt gegen polizisten ist sehr traurig und in meinen augen ein skandal und ein ergebnis der handlungsbeschränkungen von polizisten weil sie sich für jeden scheiß rechtfertigen müssen und der täter weiß ihm kann nicht viel passieren. aber in unserer gesellschaft ist dern polizist das feindbild weil es das kaputte system vertritt. somit ist die gewalt wie gesagt sehr traurig aber vieleicht mit viel verständniss nachzuvollziehen.

wo ich nicht mit klar komme ist warum sich mitlerweile die gewalt auch gegen rettungsdienst und feuerwehr richtet. wir sind doch die guten. wir wollen nur helfen und werden so zu opfern. das kann ich beim besten willen nich nachvollziehen. vieleicht kann mir einer der täter das erklären????

Ja, Alex, das Selbstbild, also, das Bild, das Du von dir hast, als strahlender Retter, muß nicht übereinstimmen mit dem, das andere von Dir haben. Wer hat sich noch nie geärgert, wenn der repressive Staat einfach so die Strasse beansprucht, mit „Tatü, Tata, der Notarzt ist jetzt da“ oder die Feuerwehr, die doch nur mit Martinshorn und Blaulicht zum Pizzaessen  rast, oder sich einfach Zutritt zu den heiligen vier Wänden verschafft, wo gerade die Züchtigung der Frau im Gange war oder des Kindes oder weil aus den Fenstern die Flammen züngeln?

Ein ungeheurer Eingriff in die Privatsphäre und oft genug geeignet, eine Bestrafung unwirksam zu machen, wenn die oder der Bestrafte in letzter Minute reanimiert wird. Dann ist das doch ärgerlich! Oder nicht? Daß die ganze Anstrengung, bereichernde Sitten und Gebräuche in Deutschland zu Geltung zu bringen, für die Katz war, dann ist das störend und unerwünscht. Und dann noch mit Sirene und Sondersignal, als Herrschaftsanspruch quasi, wo doch andere die Chefs sind in den Strassen! Eine Provokation sondergleichen.

Die fleißigen Barrikadenbauer nicht zu vergessen, die Dank des repressiven Sozialstaates sich mit revolutionären Umtrieben den ganzen Tag beschäftigen können, meinst Du, Alex, die sind nicht sauer, wenn die Früchte ihrer revolutionären Tätigkeit unterm Strahl des C-Rohres mitten im Aufblühen verkümmern? Ja, da hast Du noch gar nicht daran gedacht, daß die GUTEN Dich nicht als gut wahrnehmen  oder? Solltest Du mal drüber nachdenken und ob der Polizeibeamte nicht dasselbe von Dir denkt, daß es verständlich ist, wenn dein Einsatzwagen blockiert wird oder jemand Dir in die Fresse haut. Erkenntnis kann oft so einfach sein.

Unser Verständnisfernsehen


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