Archiv für 23. Januar 2010

Glückliches Haiti

ehe der weiße Mann kam, um Dr. Quinn das Leben zu retten, die doch wichtiger Bestandteil des vom (Insel)führer verordneten Eintopfessens werden sollte. Gemein!

Demografieprobleme

Schreibt die Freiburger Zeitung am Mittwoch, dem 22ten Jänner 1800 :

Wien. Aus den über die Todesfälle, Geburten und Trauungen der Stadt und den Vorstädten Wiens geführten Rechnungen erhellet, daß in dem abgewichenen Jahre die Zahl der Gestorbenen sich auf 15?4?7 beläuft, worunter 4712 Knaben und 4060 Mädchen, bis 7 Jahre, und 3941 ältere Mannspersonen, nebst 2941 Weibspersonen befanden.

Dem Alter nach hat man 40 Personen gezählet, die mehr als  90 Jahre erreicht haben, eine mit 100, eine mit 104, eine mit 107, und eine mit 109 Jahren.

Die verheerenden Krankheiten waren Lungensucht und Abzehrung, an der ersten sind 1538, an der zweyten 1447 gestorben. Übrigens starben an Nerven- und Faulfieber, 911, an Schlagflüssen 456, an Blattern 356, am Scharlach-Ausschlag 170, an Masern 127, durch äußere Zufälle 36, und 2 an der Wasserscheue.

An neugeborenen Kindern wurden 12001 gezählet, wovon aber 365 todt zur Welt kamen. Die Taufe erhielten 6043 Knaben und 5593 Mädchen.

Endlich fanden sich in sämmtlichen 27 Pfarren der Stadt und Vorstädte 2590 Trauungen. Bei Vergleich dieser Summarien mit dem Jahr 1798 zeigt sich, daß in dem eben abgewichenen Jahre 2057 Personen mehr gestorben, 492 Kinder mehr geboren 175 Paare weniger getraut wurden.

Die  haben damals wirklich Glück gehabt, keine übermächtigen Pharmariesen im Nacken zu haben, die sie zwangen, Schutzimpfungen gegen diverse Krankheiten über sich ergehen zu lassen, wo 7 Lebensjahre doch auch ein schönes Alter sind. Kann man wegen der Schweinegrippe jetzt eigentlich wieder vor die Tür treten?

Es lebe der Zentralfriedhof

Bestürzung, Trauer und Empörung

Was dem Prominenten recht ist, der durch die Welt zieht, wie Madonna oder Angelina Jolie, und putzige gefärbte Kinder einkauft, um sie seiner Sammlung hinzuzufügen, das muß der kinderwunschgeplagten Durchschnittsamerikanerin billig sein, der die biologische Herstellung kleiner Wesen, die sie knuddeln und herzen kann, zu zeitaufwendig ist. Nicht die Sorge um traurige Negeraugen, die uns aus kleinen Erdbebenkindergesichtern heraus anstarren, sondern der begreifliche Wunsch der Wohnungseinrichtung noch etwas Lebendiges hinzuzufügen, verbunden mit dem Wunsch, etwas Gutes für sich zu tun, ließ Amerika nicht nur das merkelgemachte Erdbeben gegen die Ärmsten der Armen auf Haiti entfesseln, nein, auch die angelandeten Truppen sind nur gekommen, um Jagd auf Kinder zu machen, die dann als Organ- oder Freudenspender in amerikanischen Haushalten, Organbanken oder einfach nur im Kochtopf landen.

Das jedenfalls hat UNICEF festgestellt, die Organisation, die Plakate mit glücklichen Kindern verbreitet und deren Mitarbeiter auch Hunger haben und wer will dagegen etwas sagen? Ob es im Sinne der Kinder ist, sie ihren toten und perspektivlosen Familien zu entreissen, um in die Herzen von Frauen Freude zu bringen, die ihre biologische Uhr verticken liessen, während der Jagd nach dem besseren Büro mit eigener Toilette,  oder dem nächsten Paar Schuhe, das können wir hier, im fernen Deutschland, auch nicht beantworten. Schlecht ist es aber auf jeden Fall. Wir müssen unsere Kinder weiterhin aus Russland importieren, wie dieser Kanzler mit dem Haarfärbemittelskandal.

Neu und exotisch

Verstümmelte jubeln uns zu

Immer wieder lesen wir verstörende Betrachtungen makelloser deutscher Frauen aus deutschen Redaktionsstuben oder Bischofssitzen, was, zur Hölle, uns reitet, gegen eine so wunderbar reiche und kulturvolle Religion, wie den Islam, so böse und widerwärtige Reden zu führen, daß es schon einem Holocauste gleichkommt, und ehrlich gesagt, wir wissen es auch nicht.

Pakistan, Heimat der Koranschüler und einer der Spielarten des wahren Islam, geht nun zur Offensive auf alle Islamophoben über, in engem Bruderbund mit den Schwestern der taz und FAZ und ZEIT, und wie die  Organe alle heißen, und läßt erstmalig zufriedene Frauen vor der Kamera erzählen, was sie an einer patriarchalisch-archaischen Religion und Ideologie so schätzen. Es sind nicht nur die Düfte aus Tausend und einer Nacht, die einen aus den Schichten von Stoff her umfächeln, es sind vor allem die zarten, glücklichen Gesichter von Frauen, die Erfüllung darin gefunden haben, sich ihrem Mann völlig hinzugeben, die den europäischen Betrachter so beeindrucken.

Hier kann auch die Pflegeserie Uschi Glas`nichts mehr ausrichten, wird sie bedauernd feststellen, so stark ist die Liebe zwischen Mann und Frau im Islam, wo der Mann mit der Frau so sorgsam umgeht, als wäre sie seine Lieblingskamelstute, ein besonders feuriges Ross oder der Oldtimertrabant in der Garage. Und der sie nicht schlägt, höchstens symbolisch, mit einem Strohhalm oder der Zahnbürste, in begreiflicher Erregung, sondern zur nächsten Drogerie eilt, Säure kauft und sie seiner Liebsten ins Gesicht schüttet. Das ist Hingabe, das ist Edelmut, deutsche Feulletonistinnen rufen uns zu: „das wollen wir auch haben!“

Gemach, gemach, Ihr arbeitet ja schon daran.

Und ja, ich kann es immer nur wiederholen, Sender, die  solche Filme senden, sollten im Internet verboten werden, denn sie schüren unbegreifliches, nicht nachzuvollziehendes, ja krankhaftes Unbehagen, gegenüber einer Ideologie mit Weltherrschaftsanspruch, der die grüne Fahne des Propheten voranflattert und die weitermarschieren wird, weil ihr heute schon der Westen Deutschlands gehört, morgen aber bereits die ganze Welt.

Und alleinstehende Frauen dürfen sich ganz dolle freuen, müssen sie doch ab dann nicht mehr arbeiten, sondern können im trauten Heim langsam abnehmen bis zur Aufgabe des Geistes, Glück haben die, deren es daran von Anfang an ermangelte.

Entstellt aber glücklich


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