Archiv für 26. Januar 2010

Neues vom Sport

… der nicht nur Mord ist, wie friedliche Muslime vor einiger Zeit belegten, die ihren gutgefüllten Sprengstofftransporter inmitten eines Volleyballspiels explodieren liessen, nein, gruseliges ist auch aus Sachsen-Anhalt zu lesen, was nicht nur Petra Pau, die unermüdliche  Sammlerin rechtsextremistischer Gewalttaten, wie Hakenkreuze durch zugereiste Schwarze an Dresdner Synagogen pinseln zu lassen, erschreckt aufhorchen lassen wird. Ist es wieder so weit? Gehört ihnen heute die Kreisklasse und morgen vielleicht schon die ganze Welt? Eine erschreckende Vorstellung, die unser Blut in den Adern gefrieren lassen würde, würde es nicht die Kälte da draussen schon tun, in der sich nicht nur die merkelgemachte Erderwärmung manifestiert, nein, auch in dem beständigen Aufklaffen der Armutsschere, typisches Anzeichen eines faulenden, parasitären und absterbenden Kapitalismus, an dessen Höhepunkt bekanntlich der Faschismus lauert.

In einigen Fußballclubs Sachsen-Anhalts sind oder waren nach Informationen des MDR Rechtsextremisten aktiv. So habe der Landes-Verfassungsschutz einen Kreisklasse-Verein in Dessau- Roßlau im Blick, berichtete das MDR-Fernsehmagazin „Sachsen- Anhalt heute“ am Montag. „Wir können im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Sportvereins in Dessau feststellen, dass Rechtsextremisten in diesem Sportverein tätig sind, im Fanbereich und auch als aktive Spieler“, sagte Hilmar Steffen, Referatsleiter beim Verfassungsschutz, dem Sender.

Besonders beunruhigend empfinde er, so Hilmar Steffen, daß diese oft als Stürmer tätig wären, womit sich eine Nähe zum Nationalsozialismus von selbst ergeben würde.   Das dürfe keinesfalls geduldet werden.

Petra Pau, dazu befragt, kündigte schon morgen an, während der übernächsten Bundestagssitzung eine Statistik vorzulegen, die beweise, daß es in den Fußballmannschaften der Bundesrepublik immer noch Mannschaften gebe, die Stürmer aufstellen würden. Ja, es sei ihr sogar zu Ohren gekommen, daß vor Spielen offen das Deutschlandlied gesungen würde statt der Kinderhymne von Brecht oder der Internationale. Oft würde auch von Rechts nach Links gespielt, ohne daß Fouls als rechtsextreme Gewalttaten eingestuft würden, „hier zeige die Justiz, auf welchem Auge sie blind sei und ein Platzverweis“, so die unermüdliche Arbeiterin im Weinberg des  Rechtsextremismus, „wäre nur ein Signal, weiterzumachen, wie bisher“. Fußball schaffe einfach eine Atmosphäre kollektiven Rausches, ein idealer Nährboden für Leute, die mitten ins Stadion rufen könnten: „wollt ihr den totalen Heimsieg“?  Und die besoffenen Massen würden begeistert antworten: „jaaaaaa!“ Und das kann ja nun keiner wollen. Oder doch?

Bis zum letzten Mann


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