Die sich den Arsch abfrieren

Was passiert, wenn sich der Mensch nicht auf das Klima einstellt, sondern am Thermostat herumfummelt, in dem er mit Klimazertifikaten vorgibt, es zu tun, und der Rest der Blöden schaut staunend mit offenen Maule den Jahrmarktsschreiern zu?

Hitler, der große Volksschauspieler, der unermüdlich seine Truppen zu Freundschaftsbesuchen in alle Welt ausschickte, vom Schicksale auserkohren, wie es heute unsere verehrte Bundeskanzlerin auch ist, Wind, Regen und den Gezeiten zu befehlen, orderte er deutsche Soldaten, in kurzen Hosen, Sandalen und nur im T-Shirt,  bis an die Wolga , weil der hitlergemachte Sommer ewig währen würde.

Und der, Hitler, hatte die tatsächliche Befehlsgewalt über ganz Europa, England zählt da nicht. Ein Irrtum, wie wir heute wissen. Das mit dem immerwährenden Sommer und der Fähigkeit, über der 6. Armee subtropisches Klima herbeizuzaubern. Aber haben wir aus der Geschichte gelernt? Nein!

Dem Klimawahn geopfert

3 Antworten to “Die sich den Arsch abfrieren”


  1. 1 Prosemit 27. Januar 2010 um 07:06

    In einem Buch, das ich gerade lese, ist eine köstliche Schilderung der Eroberung Moskaus durch Napoleon, die ich nicht vorenthalten möchte :

    „Wenden wir einige Momente unseren Blick nach dem fernen Orte der heroischen Tat und geben wir unserer Verwunderung über dieselbe damit den gebührenden Ausdruck. Man hat die Russen stets als ein rohes, herzloses, unmenschliches Volk verschrien, aber es ist ihnen damit das größte Unrecht geschehen. Fürwahr, dieses Naturvolk hat durch seine Handlung alle Kulturvölker beschämt.

    Gibt es wohl einen edleren Zug des Herzens, als wenn man seinem ärgsten Feinde Gutes tut, ja, ihm die größten Wohltaten erweist?
    Und das haben die Russen in vollem Masse getan. Napoleon und seine Armee ziehen ohne irgend welche Veranlassung mit Krieg gegen Rußland, und wohin sie kommen, verheeren und verzehren sie die Gegend. Sie kommen vor Moskau, des Czaren Hauptstadt, die Tore werden ihnen freiwillig geöffnet, damit sie ungestört einziehen können.

    Die ganze Einwohnerschaft zieht sich zurück und überläßt den neuen Gästen Häuser, Möbel, Betten und was zur Hauseinrichtung gehört, damit sie es sich recht bequem machen und sich von einem mit vielen Strapazen verknüpften Marsche von zirka 350 Meilen gründlich ausruhen können. Kein Riegel lag vor den gefüllten Magazinen, frei konnten die Franzosen darüber verfügen, damit sie keinen Mangel litten und um einer solchen Herzensgüte noch die Krone aufzusetzen, kämpften die Russen zum Heile der Franzosen zuletzt noch mit den Elementen. Sie wußten, daß die Franzosen an ein warmes Klima gewöhnt waren, und damit der diesmal ganz besonders strenge Winter nicht deren Gesundheit nachteilig wäre, wollten sie die Luft erwärmen. Sie zündeten daher ein großes Feuer an: Sie ließen nämlich Moskau an zwölf verschiedenen Teilen der Stadt in Brand stecken. Hierbei gaben sie zugleich das größte Beispiel von Humanität, indem sie sämtliche Verbrecher aus dem Gefängnis entließen, um das Geschäft des Einheizens bestens besorgen zu lassen.

    Napoleon jedoch, viel zu stolz um seinem Feinde Dankbarkeit schuldig zu sein, verschmähte plötzlich alle jene Wohltaten ; verächtlich drehte er Moskau den Rücken zu und zog mit seiner Armee ab. Ein solches Verkennen edler Herzensregungen konnte in dem Busen der Russen nur gerechte Entrüstung hervorrufen. Es war mehr als ein Verkennen. Es war eine Beleidigung, und sie forderte Rache. Von nun an wurden die Russen feindlich gegen die Franzosen gesinnt. Sie verfolgten sie, wie bekannt, immer weiter und weiter, bis sie ihnen ihren Besuch in Paris erwiderten.

    Durch diese Verfolgungen, Kälte, Not und Elend wurde die französische Armee, so weit sie schon tiefer in Rußland eingedrungen war, gänzlich vernichtet. Dies hatte Napoleons Stolz veranlaßt! Preußen, das bisher mit Napoleon befreundet war — nein, befreundet sein mußte — erkannte jetzt auch Rußlands gerechten Unwillen an, machte mit demselben gemeinschaftliche Sache und wendete sich auch gegen Napoleon. “

    aus A. Heinmann – Lebenserinnerungen

  2. 2 Karl Eduard 27. Januar 2010 um 07:32

    Das ist wirklich Klasse geschrieben und Danke fürs Abtippen. 🙂

  3. 3 Mcp 27. Januar 2010 um 12:46

    Aber haben wir aus der Geschichte gelernt? Nein!
    Kann man aus der Geschichte lernen? Nein! 😉


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