Dümmer geht immer

Der Migrationsforscher Klaus Jürgen Bade hat beklagt, dass immer mehr junge, gut ausgebildete Deutsch-Türken in die Türkei ziehen. Grund dafür sei ein fehlendes Heimatgefühl. … In solch einer Atmosphäre sei es nachvollziehbar, dass sich eine wachsende Gruppe von gut qualifizierten jungen Leuten abwende. Es bestehe die Gefahr, dass die Tüchtigen Deutschland verließen, während die Chancenlosen hierblieben, weil es nirgendwo ein vergleichbares Sozialsystem gebe.

Kurz, der Sozialstaat zieht die Idioten an und vermehrt sie in Windeseile, etwas, was wir immer schon ahnten, nun ist aber ein Migrationsforscher auch darauf gekommen.  Wieso der aber Migrationsforscher heisst und nicht Erforscher der türkischen Mentalität und Befindlichkeiten, das weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil sich in letzter Zeit alles nur noch um die verehrten Jammertürken dreht? Und was ist mit den EU-Europäern in Deutschland? Was mit Australiern, Brasilianern oder Südkongolesen? Sind die nicht der Erforschung würdig? Welcher Migrationsforscher kümmert sich um die? Die Australier vermissen bestimmt auch schmerzlich ihre Beuteltiere, Giftspinnen und das Ringen mit Krokodilen.

Und was ich wirklich nicht begreife, die Türken schächten in Deutschland munter ihre Hammel in der Badewanne und kein Gericht traut sich einen Mucks zu sagen,  die öffentlichen Grünanlagen sehen nach ihren Grillfesten aus, als wäre eine Horde Saurier drübergetrampelt und hätte ein Schlachtfest angerichtet, türkische Schläger, Mörder, Diebe und Vergewaltiger haben den besonderen Einwandererbonus und werden in der Presse Hans und Klaus genannt – so viel Heimatgefühl geniessen sie nicht mal in der Türkei! Was wollen die denn dann noch oder ist es ihnen inzwischen sogar zu viel Heimat? Den gutausgebildeten Türken.

Daß die jedes Jahr in Scharen auswandernden jungen, gut ausgebildeten Deutschen inzwischen auch fühlen, daß Deutschland längstens ihre Heimat war, das muß uns aber nicht weiter erregen, haben wir doch jetzt die Türkei bei uns als Hausbesetzer,  mit all ihren netten Ehrenmordtraditionen, wozu muss da Deutschland noch den Deutschen Heimat sein? Jedenfalls kein Grund, zu erforschen, warum die dem Land den Rücken kehren oder wie Erich Honecker es so schön 1989 formulierte, wir weinen ihnen keine Träne nach.

Hammelneider

4 Responses to “Dümmer geht immer”


  1. 1 Prosemit 31. Januar 2010 um 06:55

    Der Migrationsforscher Klaus Jürgen Bade hat beklagt, dass immer mehr junge, gut ausgebildete Deutsch-Türken in die Türkei ziehen. Grund dafür sei ein fehlendes Heimatgefühl.

    Mir gefällt der Ausdruck Pferd-Katze immer noch. Die Katze, die im Pferdestall geboren wurde. Deutschlands Strassen wäre gedient, wenn man die ganzen „Migrationsforscher“ sinnvollen Tätigkeiten im Strassenreinigungsdienst zuführen würde.

  2. 2 Karl Eduard 31. Januar 2010 um 08:01

    Da würden sie sogar sichtbar Gutes tun.

  3. 3 Wilhelm Entenmann 31. Januar 2010 um 09:28

    So ein Vertreter der talibanen Spaßpartei hat mir mal geschrieben, dass Bildung der Schlüssel zur Lösung derartiger Probleme sei.
    Inzwischen glaub‘ ich, dass er recht hat, wenn ich in der Frankfurter Rundschau lese, dass immer mehr in Deutschland ausgebildete Türken in die Türkei abwandern – auch ’ne Lösung für das Problem mit den in Deutschland prosperierenden „Bosporusgrillen“.

    Frankfurter Rundschau, z.B. Emine Sahin – Glücklich als Bauleiterin in Izmir – über welche ebenda berichtet wird: „Deutsch lernten die Kinder in der Kleinstadt Miltenberg damals noch ganz nebenbei. Nicht einmal türkisches Fernsehen, erinnert sich Sahin, hätte es damals gegeben. Nur samstags um elf sendete das ZDF eine Stunde in türkischer Sprache. „Da saßen dann natürlich alle Mann im Wohnzimmer.““
    (Links auf zwei weitere Auswandererschicksale dort am Ende.)

  4. 4 mario 31. Januar 2010 um 21:26

    den letzten aspekt finde ich ganz interessant. die satellitenschüsseln in türken-ghettos sind so eine paradoxe erscheinung, wo technische modernität ein instrument ist, das das beibehalten rückständiger orientierungen zumindest deutlich vereinfacht. wie „unsere“ türken wohl wären, wenn diese schüsseln nie erfunden wären und sie sich und ihre hier geborenen kinder nicht 24 stunden am tag erinnern könnten, dass sie türken sind?


Comments are currently closed.



Blog Stats

  • 2.178.270 hits

Archiv


%d Bloggern gefällt das: