Archiv für 3. März 2010

Gott ist links

Gott ist nicht nur auf der Seite der stärkeren Bataillone, wie schon Friedrich der Große gewusst haben soll, nein, Gott ist nach dem Willen intellektueller Pfaffen auch Autoanzünder, Steineschmeisser und genauso autonom, wie seine Stellvertreter auf Erden, wozu wohl auch der liebe Nikolaus Schneider gehört, der nach der Rotwein – und Rotlichtfahrt der Talibanflüsterin, Margor Käßmann, gar nicht erwarten kann, ihr den Teppich für ein Kammbäck auszurollen, weil es noch viele rote Ampeln besoffen zu überfahren gilt.

Wer wissen will, womit die Würdenträger der evangelischen Kirche sich noch beschäftigen, wenn sie nicht gerade Taliban moralischen Rückhalt geben, beim Erschlagen von Menschen, der lasse sich die Sätze dieses,  offenbar vom Geiste eines Thomas Münzer Besessenen, mal auf der Zunge zergehen.

Im Vordergrund einer an der biblischen Botschaft orientierten Kirche, die den Namen evangelische Kirche trägt,“die bei den Menschen sein muss“, stehe die Frage nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit. … Bei der Frage der sozialen Gerechtigkeit würden die Verursacher der Krise zu wenig in die Pflicht genommen, … stattdessen geht gleich die Debatte los über Sozialabbau.“ Ihn beschäftige mit Blick auf die Gesellschaft die „Sorge, dass der soziale Zusammenhalt weiter ausgehöhlt wird“. Die Bibel gebe klare Hinweise, wie mit Armen und Benachteiligten umzugehen sei, „das können wir nicht allein der Barmherzigkeit des Einzelnen überlassen.

Da fragt man sich doch, hat der Mann das Manifest der Kommunistischen Partei statt der Bibel im Nachtschrank oder handelt es sich um einen von den Maoisten Eingeschleussten, der die evangelische Kirche in eine Sektion der DIE LINKE  oder der Gewerkschaften verwandeln soll? Und,  ja, wo Christus damals noch Fische und Brot wundersam vermehren musste, weil jemand vergessen hatte, den Picknickkorb zu füllen, tun das heute die Ungläubigen und Gläubigen mit ihrer Arbeitsleistung, denen genommen wird, ob sie das nun wollen oder nicht, um es den Mühseligen, Beladenen, Strunzdummen und extra aus diesem Grund ins Land Gekommenen zu geben, nicht mehr aus innerem Antrieb heraus, sondern weil sie es gar nicht verhindern können!

Ich habe ja vom Christentum nun wirklich keine Ahnung, glaube aber zu wissen, daß Jesus nie aufgefordert hat, nun gehet dahin und verbreitet soziale Gerechtigkeit  und betet zwischendurch auch immer fleißig andere Götter an, wie den Allah zum Beispiel. Gut, den gab es damals nicht, genauso wenig wie soziale Gerechtigkeit auf Erden, ein schöner Gedanke für das alte dekadente Rom,  weshalb ja auch Himmel und Hölle erfunden wurden, aber spielt das eine Rolle? Und wenn jede Obrigkeit von Gott kommt, was bedeutet es dann, wenn sich solche Meßweingeniesser hinstellen, ob sie nun amtierender Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland  sind oder auf ihr „Komm zurück“ lauern, und behaupten, diese Gesellschaft wäre sozial ungerecht ?

Mir fällt dazu wieder einmal nur Luther ein aber der ist sowieso schon lange ein Ausgestossener in der Kirche der Anhänger des Evangeliums.

Es hilfft auch die bawrn nicht, das sie furgeben, Gene. 1. und 2. seyen alle ding frey und gemeyne geschaffen, und das wyr alle gleych getaufft sind. Denn ym newen Testament hellt und gillt Moses nicht, Sondern da steht unser meyster Christus und wirfft uns mit leyb und gut unter den Keyser [Rand: Luk. 20, 25] und welltlich recht, da er spricht: ›Gebt dem Keyser, was des Keysers ist.‹ So [359] spricht auch Paulus Ro. 12. zu allen getaufften Christen: ›Yderman sey [Rand: Röm. 13, 1] der gewallt unterthan.‹ Und Petrus: ›Seyt unterthan aller menschlicher [Rand: 1. Petri 2, 13] ordnung.‹ Dieser lere Christi sind wyr schuldig zu geleben, wie der vater vom hymel gebeut und sagt: ›Dis ist meyn lieber son, den höret.‹ Denn die [Rand: Matth. 17, 5] tauffe macht nicht leyb und gut frey, sondern die seelen. Auch macht das Euangelion nicht die güter gemeyn, on alleyne, wilche solchs williglich von yhn selbs thun wöllen, wie die Aposteln und Jůnger Act. 4. thetten, wilche [Rand: Apg. 4, 33 ff.] nicht die frembden güter Pilatis und Herodis gemeyn zu seyn fodderten, wie unser unsynnige bawren toben, sonder yhr eygen güter. …

Übersetzt in verständliche  Sprache: Es hilft auch den EKD-Ratsvorsitzenden nicht, daß sie vorgeben, es wären alle Dinge Gemeineigentum und daß wir alle gleich  sind, denn im neuen Testament gilt Moses nicht, sondern da steht unser Meister Christus und wirft uns mit Körper und Seele unter die Herrschaft der Regierung und das weltliche Recht, weil er sagt „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“. So spricht auch Paulus zu allen getauften EKD-Ratsvorsitzenden, „fügt Euch unter die bestehende Gesellschaft .“ Diese Lehre Christi sind wir schuldig zu leben, wie der Vater im Himmel gebietet, der sagt, Christus ist mein Sohn, befolgt seine Worte. Denn die Taufe macht den Menschen nicht frei von Abhängigkeit, sondern die Seelen. Auch befreit das Evangelium nicht das Privateigentum an Produktionsmitteln oder fordert dazu auf, der sozialen Gerechtigkeit wegen, PKW anzuzünden.

Wenn diese Leute aber selber nicht mehr an das glauben, was ihnen ihr Religionsstifter aufgetragen hat, welchen Zweck erfüllen dann noch die Kirchensteuern?

Der Papst ist ein Taliban

Schönes ZDF-Machwerk, das nicht umsonst den Begriff Karikaturenstreit verwendet, um mit Ereignissen vor 500 Jahren unsere zurückgebliebenen Muslime zu entschuldigen.


Blog Stats

  • 2.178.489 hits

Archiv