Archiv für 4. März 2010

Demokratie ist Scheisse

Das kann man jetzt immer wieder in deutschen Zeitungen lesen, daß Demokratie eigentlich  abgeschafft gehört, wenn Menschen nicht so stimmen, wie es die Schreiber der Qualitätspresse empfehlen. Ganz oben auf der Empfehlungsliste dieser Leute stand zuletzt, den Niederländern ans Herz zu legen, doch bitte die Parteien weiter zu wählen, die für die Masseneinwanderung schwerstkrimineller Sozialschmarotzer verantwortlich sind, weil das irgendwie doch von Toleranz und Weltoffenheit zeugen würde, ja selbst mit der Einführung einer Lebensweise, die biertrinkende oder hosentragende Frauen mit Stockhieben bestraft, haben diese Hüter der Demokratie keine Probleme, denn es geht ja darum, Schlimmeres zu verhindern, zum Beispiel, daß nicht mehr jeder hergelaufene Koranit, der seine Frau oder Schwester oder Tochter erschlägt, damit aus dem Schneider ist, daß er auf seine kulturellen Traditionen verweist. Und Recht haben sie! Die Schweiz hat ja gezeigt, was dabei herauskommt, wenn man Leute abstimmen lässt. Und solche Leute gehören wieder in die Klapse. Wegen Gemeingefährlichkeit.

Demonstriert für iranische Verhältnisse

Hilfe zum Abschlachten

Einen schönen Erfolg feiert die Selbsthilfeorganisation Bob Geldofs, wie der TAGESSPIEGEL berichtet. Leiden die Hühner an der Grippe? Husten Wale auffällig? Stöhnen Bäume im Wind? Gehen irgendwo in Afrika die Patronen aus und wackere Colorierte müssen zur verachteten Handarbeit greifen, wenn es darum geht, den Nachbarstamm auszuradieren? Gleich trommelt ein Haufen Wohltäter zum nächsten Konzert für den Frieden, die Welt oder das eigene Ego und alle, alle kommen, um teilzuhaben am Kuschelwuschel. Daß das Brimborium hauptsächlich den Organisationen nutzt und das Gegenteil von dem bewirkt, was sich die Menscheitserlöser auf die Fahnen geschrieben haben, interessiert dieselben nicht.

So soll der gute Mensch, der das hauptberuflich tut, ein guter Mensch zu sein, anderen guten Menschen die Versorgung mit Waffen und Munition ermöglicht haben, das ist eben der Preis fürs Menschenleben retten, anderen Menschen  zur Hand zu gehen,  wenn es darum geht, anderen Menschen die Köpfe, Arme oder Beine abzuschlagen – wir sind ja nicht so. Und was die anderen guten Menschen zum Thema erzählen, das ist auch nicht von Pappe.

Diese Hilfsorganisationen helfen eben im wahrsten Sinne des Wortes dabei, Kriege zu verlängern, sie erhalten den Kriegführenden die Rekruten, in dem sie pünktlich mit dem Essen auf Rädern anrollen und ihren Beitrag zu den Waffenkäufen der Kriegsparteien leisten. Das wird die guten Menschen aber nicht hindern, das nächste Mal wieder für solche Drecksvereine zu spenden, schauen uns doch von Plakaten immer häufiger traurige Negerkinderaugen an und rufen: „Gib mir Geld, dem Papi ist die Munition ausgegangen“. Na, wem erweicht das nicht das Herz?

Aber wir müssen uns gar nicht so aufplustern. Im Lande gibt es bestimmt tausende Vereine, die sich der Rettung der Demokratie verschrieben haben, sie aber tatkräftig abschaffen, in dem sie das Recht auf freie Meinung bekämpfen und das Recht auf Wahrnehmung der Demonstrationsfreiheit. Und wenn man lesen muss, wie sich engagierte Bürger für das Bleiberecht von Schwerkriminellen in Deutschland einsetzen, damit die Gelegenheit haben, ihresgleichen zu überfallen, auszurauben, zusammenzuschlagen oder zu vergewaltigen, da wünschte man doch, wenn das helfen würde, die mögen doch das erste Opfer ihrer Schützlinge werden, Hoffnung auf Besserung danach, die können wir allerdings gleich begraben.

Und, man stelle sich mal vor, inmitten des Dreissigjährigen Krieges in Europa tauchten Wohltäter auf, die an die ausgeplünderten Bauern und Städter Essen verteilten und den Landesfürsten mit einem Teil des Geldes die Rüstungen bezahlten. Wir wären heute immer noch im selben Krieg. Und das ist doch auch was Schönes. Oder? Zum Glück gab es damals diese verrotteten Organisationen nicht, die das Elend und die Kriege mit den besten Absichten verlängern. Aber wer Verbrechern, vielleicht unwillentlich,  mit den besten Absichten hilft, wie weit ist der wohl davon entfernt, sich mit ihnen gemein zu machen?


Blog Stats

  • 2.218.474 hits

Archiv