Archiv für 6. März 2010

Dreckspack!

Palästinenser schmeissen auf dem Tempelberg in Jerusalem Steine auf jüdische Gläubige und was titelt die deutsche Qualitätspresse? Nicht etwa Palästinenser steinigen  Gläubige, nein, sie schlagzeilt:

Na? Ist nun Allen klar, was für verkommenes Volk sich in den Redaktionsräumen deutscher Zeitungen tummelt? Ja, Fakten bringen sie noch aber was bleibt, ist der Eindruck der Schlagzeile. Oder nicht?

Geschichte für runaways

Der amerikanische Bürgerkrieg in 4 Minuten.

Dachau war gar nicht so

Sagt der Zentralrat der Juden in Deutschland. Und der erste GOLDENE HITLER im Jahr 2010 geht deshalb an Bruder Barnabas und den Zentralrat der Juden in Deutschland für ihr Gemeinschaftswerk. Ersterer hatte gestichelt:

Alle Hartz-IV-Empfänger versammelt er in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumrum ein großer Zaun.“ Über dem Eingangstor werde „in großen eisernen Lettern“ stehen: „Leistung muss sich wieder lohnen.“

was auf den polnischen Außenminister Guido Westerwelle gemünzt war,  während Letzterer darin eine Anspielung auf ein Konzentrationslager sah, denn Einrichtungen, bei denen das Wort Zaun und Arbeit im Zusammenhang fällt, da klingelt beim Zentralrat der Juden in Deutschland die pawlowsche Reflexglocke, denn das tut man nicht. Hitler- oder KZ-Vergleiche anzustellen, wenn das einer darf, dann ist es der Zentralrat der Juden, die von ihm bezeichneten Freunde des jüdischen Volkes, DIE LINKE, DIE GRÜNEN oder sonstwer, wenn es nur die Richtigen trifft. Wie George Bush. Zum Beispiel.

Mit dieser speichelsabbernden Aufgeregtheit  ist es aber der obersten moralischen Instanz in Deutschland gelungen, als die sich der ZDJ betrachtet, die Verdienste des grossen Volksschauspielers und dämonischen Vortragskünstler, um die planmässige Vernichtung unliebsamer Personengruppen durch Arbeit, Folter und Nahrungsmittelentzug, wieder einmal zu relativieren, fast scheint es  dem Betrachter so, als wären die Konzentrationslager im nationalsozialistischen Staate nichts weiter gewesen, als Lager, in denen Menschen, die ihre Arbeitskraft der Gesellschaft verweigern, weil sie auch mit den Abgaben der Arbeitenden ganz gut leben können, wenn auch nicht bequem und luxuriös, wieder an ein geregeltes Arbeitsleben herangeführt werden.

Diese Funktion erfüllten im 3. Reich aber die Lager des Reichsarbeitsdienstes, die die der Arbeit entwöhnten Jugendlichen von der Strasse holten. Ähnliches gab es übrigens unter Roosevelt. Der kein Nazi war. Aber auch die arbeitslosen Jugendlichen vor Verwahrlosung in der Wirtschaftkrise retten wollte.

Das Hauptverdienst des ZDJ besteht dabei nicht so sehr darin, die in den KZs Ermordeten zu relativieren, wie er sich übrigens andauernd bemüht, die ermordeten Juden zu verniedlichen, sondern, daß Hitler in aller Munde bleibt, auch außerhalb des Öffentlich Rechtlichen, weil so ein  grandioser Schauspieler, der im GROSSEN DIKTATOR oder im UNTERGANG glänzte, einfach nicht der Vergessenheit anheim fallen darf. Danke dafür.

ZDJ dreht völlig durch

Göring empfiehlt Badehosen

Im ZEITUNGSZEUGEN ist es jetzt der 10. September 1939 und im SONNTAGSBLATT STAATS-ZEITUNG und HEROLD wirbt Davega City Radio für folgendes Gerät:

Sonst liest der Leser unter anderem, daß im Westen, während Warschau die ersten deutschen Truppen sichtet, die französische Armee weiter angreift, sie habe am Ende der ersten Woche des Krieges 200 Quadratmeilen deutschen Gebietes besetzt…. was sich wirklich gut anhört aber völlig ohne Bedeutung ist, weil es sich um Teile des Niemandslandes zwischen Maginotlinie und Westwall handelt und ohne Gegenwehr der Deutschen erfolgt: Beobachter hier erklärten, daß die Ereignisse der ersten Woche nicht als hervorragender Sieg gedeutet werden sollten. Sie bildeten nur den Auftakt zu langen Operationen , die bestimmt zunehmend schwieriger  werden würden, sagten sie. Die Franzosen räumen ein, daß der deutsche Westwall eine mächtige Verteidigungsstellung ist, auch wenn er nach anderen Grundsätzen gebaut ist als die französische Maginot-Linie.

England triumphiert derweil, es habe die deutsche Handelsflotte von den Meeren vertrieben, schon sieht man vor dem geistigen Auge die Blockade des ersten Weltkrieges wiedererstehen. Auch deswegen zeigen französische Generäle keinen übermässigen Eifer, Polen militärisch zu entlasten, das hat eindeutig den Mund zu voll genommen und Hitler gibt bekannt, er würde nun Deutschland in den Vorkriegsgrenzen von 1914 wiederherstellen.

Vor Arbeitern erwirbt sich Göring, noch bevor er Meier heißen wird, den Ruf, kein Warmduscher zu sein. In Hinsicht auf die englischen Blockadebemühungen ruft er ihnen zu: „Anzugsstoffe, die aus von Kartoffeln gefertigter Zellulose bestehen, werden vielleicht nicht die besten sein, aber ist das ausschlaggebend? Nein. Wenn es notwendig sein sollte, werden wir in Badehosen herumlaufen.“

Das Bier in deutschen Kneipen wird verteuert, heute würden wir sagen, saufen für den Frieden. Und Frankreich führt eine Kriegssteuer ein, die direkt vom Gehalt der Leute abgezogen wird. Ein Amerikaner in Berlin stolpert durch das verdunkelte Deutschland, in dem er seine Hand nicht mehr vor Augen sieht, und beklagt, man würde gar nicht mehr erkennen, wen man anrempelt, ist es ein Sandsack oder ein Mensch? Auch sein Nachtleben ist sehr beeinträchtigt, sieht man von aussen doch gar nicht mehr, was in Kinos oder Theatern aufgeführt wird.

DIE NATIONALZEITUNG bietet ihren Lesern eine Liste mit dem Zubehör und Chemikalien, die unbedingt zur Ausstattung der Luftschutzräume gehören. In der Hauptsache dienen sie der Behandlung gegen chemische Kampfstoffe und Brandbomben. Da die Ärzte eingezogen wurden und an der Front sind, gibt es naturgemäß Engpässe in der ärztlichen Versorgung. Der Zeitungsleser kann sich über die Praxen informieren, die noch geöffnet haben.

Der Bund Deutscher Mädel stellt ab sofort alle Mädchen und jungen Frauen ab 17 Jahren für den Sanitäts- und Schwesterndienst im Reich. Die Mädel haben in einem Lehrgang von 12 Doppelstunden eine Grundausbildung in Anatomie, Physiologie, Gesundheitsführung und Gesundheitssicherung erhalten und diese in Lagern, bei bei Aufmärschen und bei Großfahrten bereits vielfach praktisch erprobt wurden. Herz, was willst Du mehr?

Auf dem Time Square NY prügeln sich zwei um die Neutralität Amerikas in diesem Kriege und einem wird der Kiefer gebrochen. Die American Legion ist über die Neutralität auch sauer. Deshalb sind sie damals nicht in den Ersten Weltkrieg gezogen, um heute Zuhause zu sitzen. Und der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler stiftet ein Verwundetenabzeichen, damit der Soldat sichtbar machen kann, daß er sein Blut im Dienste des Vaterlandes vergossen hat also Anspruch hat, besonders geehrt zu werden.

Das hat der Bundeswehrsoldat immer noch nicht. Als Soldat der Demokratie  muß er froh sein, wird er in Deutschland nicht angespuckt oder gar verprügelt. So ändern sich die Zeiten.


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