Archiv für 9. März 2010

Können Bücher Sünde sein?

Boko Haram (bedeutet etwa: (lateinisch transkribierte[1]) Bücher sind Sünde[2], Westliche Bildung verboten[3] oder Die moderne Erziehung ist eine Sünde[4]) ist eine islamistische Gruppierung im Norden Nigerias. Sie setzt sich für die Einführung der Scharia in ganz Nigeria und das Verbot von westlicher Bildung ein.[2] Sich selbst stellt die Gruppe mit der afghanischen Gruppe Taliban in Verbindung.[5] Das Hauptquartier der Sekte befand sich bis zum Tod von Sektenchef Ustaz Mohammed Yusuf in Maiduguri.[5] Seit der Demokratisierung Nigerias 1999 nahmen Islamisierungstendenzen im Land zu. So wurde auf Druck islamischer Gruppen im Nordteil des Landes die Scharia eingeführt.[2] Seither fielen Tausende religiösen Pogromen zum Opfer.[2] (Wikipedia)

Das hat natürlich nichts mit dem wahren Islam zu tun, wissen unsere Islamexperten, darum ist es nicht irritierend, wie sehr diesen Fakt die Bildungsanstalten des Öffentlich Rechtlichen auch unter den Tisch fallen lassen. Schliesslich könnte das irrationale, unbegreifliche und krankhafte Abneigung vor Leuten hervorrufen, die in Büchern die Sünde sehen.

Witwen unter sich

Unser Abstieg

Nicht nur, daß am 10 März 1784 die FREIBURGER ZEITUNG kein Wort von FrauInnen verlauten lässt, womit diese im Bewußtsein der Gesellschaft quasi gar nicht vorkommen, wie gestern ein für FrauInnen beispielhaftes weibliches Exemplar in MV-Regio erklärte, nein, den Zeitungsmachern war offenbar überhaupt nicht bewusst, was sie da in den Himmel loben! Oliver Twist da hör ich Dir aber trapsen.  Und ich sehe schon die Überlebenden dieser Anstalt in Scharen zum Völkerrechtstribunal wandeln, umschwirrt von Qualitätsjournalisten, um Anklagen gegen die zu erheben, die diese furchtbaren Mißbräuche zu verantworten haben.

Schweiz. Folgendes Schreiben aus Solothurn vom 25. Februar kann als eine Bestätigung angesehen werden, wie eifrig auch in diesem Lande gute ausländische Anstalten zum allgemeinen Besten nachgeahmet werden. Der Sorgfalt und Mühe des Herrn Altraths Franz Philipp Ignaz Gluz von Bolzheim haben wir die gute Einrichtung eines Knabenwaisenhauses allhier zu verdanken. Es werden darin Knaben aufgenommen, die entweder von solchen Eltern gebohren worden, die ihnen wegen drückender Armut nicht genugsame Erziehung geben können, oder sonst verwaiste Bürgersöhne sind. Unter Auffsicht eines geistlichen und weltlichen Lehrers werden sie in der Normalmethode, in dem Christentum, Sittenlehre, göttlichen Schrift, Geschichte, Rechtschreibung, Rechenkunst, und dem Zeichnen unterrichtet, und sie müßen öfter über ihre erworbenen Kenntnisse öffentliche Proben ablegen.

Wahrscheinlich um sicher zu gehen, daß ihnen inzwischen niemand die Bildung geklaut hat, was heute ja üblich ist.

In der Kleidung und Wäsche werden sie reinlich, und niedlich gehalten, und ebenso in der Kost. Im Hause herrscht die schönste Ordnung, so daß jedermann, der es sieht, die weisen Anstalten einer so guten, und dem Staat nützlichen Einrichtung belobt. Haben die Knaben das nothwendige erlernt, und das vorgeschriebene Alter erreicht, so werden sie von der Oberkeit zur Erlernung nützlicher Künste

Keinesfalls irgendwas mit Medien, als Klimawandelfolgenforschungslügner, Islamexperte, Schariaeinführer und Töpfchenpsychologe, die Rede ist von nützlich. Denn wenn es dringenden Bedarf an Scharlatanen gab, dann nur auf dem Gebiete des Goldmachens.

und Handwerker weiters befördert, und die dadurch erledigten Stellen mit anderen besetzt. Da man auch hier den Nutzen wohl eingerichteter, gut besetzter und wohl versehener Normalschulen eingesehen; so hat eben gedachter hohe Stand diese Art Schulen sowohl in der Stadt, als auf dem Lande eingeführt, und die Dorfschulmeister werden wechselweise herein berufen, um den dazu nöthigen Unterricht zu erhalten.


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