Archiv für 10. März 2010

Der blanke Sozialismus

Zettel sinniert über britischen Humor. Da fällt mir nur die DDR-Praxis ein, Hühner mit subventionierten Lebensmitteln zu füttern, deren Eier an den Handel mit subventionierten Preisen zu verkaufen und dort die preiswerteren, weil subventionierten Eier, zum eigenen Verzehr zu erwerben. Der Umweg über die Hühner musste gemacht werden, weil die Eier abgestempelt wurden. Frau Bundeskanzlerin Merkel ist eindeutig Tochter und Führerin ihrer Klasse.

Was der Uropa noch wusste

Artikel aus der COBURGER ZEITUNG vom 9. März 1932. Am 13. desselben Monats finden die Reichstagswahlen statt und als Kandidaten für das Amt des Reichspräsidenten präsentieren sich unter anderem: Ernst Thälmann, Adolf Hitler und Paul von Hindenburg.

Hitlers „Novemberverbrecher“: Die nationalsozialistische Agitation operiert auch mit der Behauptung, daß Hindenburg der Kandidat der „Novemberverbrecher“ (also der Kommunisten und Sozialisten) geworden sei. Das ist so dumm, daß man Zeit vergeuden würde, wollte man versuchen, es zu widerlegen. Daß Hindenburg nicht „der Kandidat Chrispiens“ ist und nie werden wird, bedarf keines weiteren Wortes. Wie aber steht es mit Hitler und den „Novemberverbrechern“? Nach Angaben seines Zentralorgans, des „Völkischen Beobachters“, gehörten von den 11 000 Handarbeitern der Berliner SA viele Tausende einstmals der Kommunistischen Partei an. Selbst wenn das wahrscheinlich auch übertrieben ist, so ist doch allgemein bekannt, daß nicht nur in Berlin, sondern im ganzen Reiche sich die SA zum erheblichen Theile aus früheren Kommunisten zusammensetzt. Die Nationalsozialisten rühmen sich ja auch bei jeder Gelegenheit, daß sie so und so viele Arbeiter bereits dem Marxismus abgerungen hätten. Wollte man kindisch werden, so könnte man daher behaupten, daß Herr Hitler „der Kandidat Thälmanns“ wäre, wobei sich vielleicht bald zeigen wird, daß diese Behauptung sachlich sehr berechtigt ist. Denn es ist eine offene Frage,  Weiterlesen ‚Was der Uropa noch wusste‘

Auch Du? Caritas?

Während im Westen lüsterne Nonnen, Mönche, Priester, Päpste und 68er Weltverbesserer an Pullermann und Scheide ihrer Schützlinge herumfingerten, daß es nur so eine Lust war, fast möchte man meinen Oswald Kolle, der frühgeborene Cohn Bendit hätte diese Leute besessen, waren die Beziehungen im demokratische  Sozialismus, im ersten Arbeiter und Bauernstaat, der Deutschen Demokratischen Republik, für viele westliche Intellektuelle damals wie heute das bessere Deutschland, weil sie nie darin lebten, von gegenseitiger Achtung, Anerkennung und höchsten moralischen Prinzipien  geprägt.

Das Leben war ein Tanzen auf blumigen Matten und ein ewiges Singen von Arbeiterkampfliedern. Doch auch hier warf der Klassenfeind aus dem Westen seine schmierigen Fangarme aus, um das friedliche Aufbauwerk des Sozialismus an jungen Heranwachsenden zu diskreditieren, die unter den Einfluß der Medien der imperialistischen Kriegstreiber und Weltbrandstifter aus  der BRD geraten waren. DIE LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, Zentralorgan der anständig aufständischen Heldenstädter berichtet:

Im Eilenburger Ernst-Schneller-Heim für sogenannte erziehungsauffällige Kinder sollen nach Angaben eines ehemaligen Heimbewohners in den Jahren 1970 bis 1980 täglich sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche erfolgt sein. Nach seinen Angaben hätten sie mehrmals täglich sexuelle Belästigungen über sich ergehen lassen müssen. … Die Caritas hatte das Heim 1994 übernommen. Der heutige Leiter betonte gestern gegenüber der Leipziger Volkszeitung, er könne die aktuellen Vorwürfe nicht ausschließen.

Und da sehen wir es wieder einmal.  Kaum übernimmt 1994 die Caritas das vorbildlich geführte Heim aus der Verantwortung des toten Veteranen der Arbeiterklasse, Ernst Schneller, der sich extra von den Nationalsozialisten  – Achtung, Herr Heye, Frau Pau, ein weiteres Opfer rechter(Angela Merkel)  Gewalt –  ermorden liess, um seinen Namen vielen Bildungs- und Erziehungseinrichtungen in der DDR zu stiften, schon beginnen die christlichen Wohltäter zehn Jahre lang ab 1970 ihr grauenvolles Werk. Wer jetzt noch einen Zweifel daran hegt, daß die 500, durch friedliebende und tolerante Muslime, ermordeten Christen in Nigeria nur die gerechte Bestrafung für das Wüten der Caritas sind, der hat einfach noch nicht genug die Aussagen verinnerlicht, die tagtäglich in der sozialistischen deutschen Presse zu diesem Thema erscheinen.

Da fragt man sich doch, bei all den täglichen berichteten Greuel aus den 60er, 70er und 80er Jahren, unter welches in Deutschland abgehängte Kreuz kann man sich heute noch flüchten, wo Schwestern und Nonnen den Dolch im Gewande tragen und besoffenüberampelrotfahrende Bischöfinnen in der Presse den Heiligenstatus erlangen?

Bild: Von der Caritas Österreich zu Werbezwecken mißbrauchtes Kind.


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