Der blanke Sozialismus

Zettel sinniert über britischen Humor. Da fällt mir nur die DDR-Praxis ein, Hühner mit subventionierten Lebensmitteln zu füttern, deren Eier an den Handel mit subventionierten Preisen zu verkaufen und dort die preiswerteren, weil subventionierten Eier, zum eigenen Verzehr zu erwerben. Der Umweg über die Hühner musste gemacht werden, weil die Eier abgestempelt wurden. Frau Bundeskanzlerin Merkel ist eindeutig Tochter und Führerin ihrer Klasse.

17 Responses to “Der blanke Sozialismus”


  1. 1 Prosemit 10. März 2010 um 08:02

    Noch einmal, weil es so schön ist :

    Ich machte mehrfach auf die Windenergieproduktion in GB aufmerksam, die zwar mit Milliarden gefördert, selbst im windigen Schottland praktisch nichts produziert.

    Auf das Thema wurde jetzt endlich auch die britische Presse aufmerksam, auf den Artikel wurde ich aber erst heute aufmerksam gemacht. 😦 :

    http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/energy/6957501/Wind-farms-produced-practically-no-electricity-during-Britains-cold-snap

    “Wind farms produced ‘practically no electricity’ during Britain’s cold snap”

    Windfarmen produzierte praktisch keine Elektrizität währen der Kältewelle.

    In Deutschland ist dies Tabu Thema Nummer 1 oder 2 oder … und jede Veröffentlich wird vom Staatsschutz höchstpersönlich kontrolliert…

  2. 2 Prosemit 10. März 2010 um 08:06

    Und dazu noch folgende Perle :

    Windkraft ist in Schottland ein weiterer Wachstumssektor, denn das Land gehört zu den windreichsten Regionen Europas. Mit einer durchschnittlichen Windstärke von 8,5 Metern pro Sekunde ist der Wind an der schottischen Küste deutlich stärker als zum Beispiel in Norddeutschland. Die meisten schottischen Windanlagen stehen derzeit auf dem Festland. Der Windpark Whitelee südlich von Glasgow wird mit einer installierten Leistung von 322 Megawatt der größte Windpark Europas sein. 200.000 schottische Haushalte lassen sich mit dieser Anlage versorgen(*).

    (*) Wenn der Wind weht und die Anlagen arbeiten 😉
    Man kann daraus direkte Rückschlüsse auf die Effizienz der deutschen Windkraftanlagen ziehen, die leider Staatsgeheimnis sind. siehe oben…

    “Wind farms produced ‘practically no electricity’ during Britain’s cold snap”

    http://www.innovations-report.de/html/berichte/energie_elektrotechnik/bericht-112871.html

  3. 3 EisbärIn 10. März 2010 um 08:13

    „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“ – so isses. Wenn das mit Hühnern und Eiern nich mehr funktioniert, dann nu ebend mit Strom. Is halt ne höhere Qualität – dielektrisch gesehen – das mit den Hühnern und Eiern hatte schließlich ne ganz schöne Quantität und ging nich mehr (als Erläuerung für die marxistisch gebildeten Ossis).

  4. 4 Karl Eduard 10. März 2010 um 09:09

    Genau. Wenn der Wind weht. Weht er nicht, produziert ihn die Kanzlerin, die ja bekanntlich auch die Erdwärme reguliert.

  5. 5 Prosemit 10. März 2010 um 09:22

    Man hätte die früheren Windmühlenbesitzer fragen sollen, wieso sie so schnell bereit waren, für ein damals irres Geld neue Mühlen mit der damals neuen und sehr teuren Elektrizität zu errichten und die alten Windmühlen einfach verfallen zu lassen, obwohl sie die ja bereits hatten und die „Energie zum Nulltarif“ erhältlich war.

  6. 6 Karl Eduard 10. März 2010 um 09:24

    Die sind nun leider alle tot. 😀

  7. 8 Karl Eduard 10. März 2010 um 10:27

    Danke. Wird gerne genommen.

  8. 9 pippin 10. März 2010 um 10:41

    Noch spaßiger war es, als die Leute in einem Geschäft Hühnereier kauften um sie dann in der Eiersammelstelle zum höheren Preis weiter zu verkaufen. Man brauchte also zum Produzieren von Eiern nicht ein einziges Huhn zu halten.

  9. 10 vitzliputzli 10. März 2010 um 14:53

    aktuell findet die hühnereierkreiselnummer in baden-württemberg statt.

    wegen des amoklaufs von winnenden wird ein 30 mio-programm aufgelegt, bei dem das waffengesetz verschärft wird und 100 psychologeninnen (nebst hunderter gewaltpräventionisten und gewaltpräventionistinnen) neu eingestellt werden.

    dabei war der amokläufer in psychologischer behandlung und die waffe lag offen rum.

    ich denke, der staatliche ankauf von 150 millionen hühnereiern aus geprüften bioproduktionsbetrieben als präventionsmaßnahme gegen amokläufe wäre genauso präventiv und nachhaltig sinnhaltig gewesen.

    beim nächsten Amoklauf hätten sich die schüler wenigstens mit eierwürfen wehren können 😦

    (im übrigen wurden die seinerzeit zum amokplatz gelaufenen zahlreichen psychologen ob ihrer „Aufdringlichkeit“ kritisiert. bitteres lol).

  10. 11 ostseestadion 10. März 2010 um 16:42

    nun, nicht ganz.
    oder , es ist der genossIn entgangen. das die werktätigen bäcker zB ihre endverbraucherpreise bis zum heutigen tag !!! selbst festlegen. ebenso die nahverkehrsbetriebe und zB medikamentenentwickler. plädiere für vom zk verbindlich festgesetzte preise. brötchen – EVP 10 pf oder 5. nahverkehrsfahrt – EVP 20 pf.
    medikamente – EVP 10,50 M. oder besser 10,00 M . kann manIn einfacher buchen…auf den lochstreifen .

    die pillendreher hat das zk zum glück schon auf dem radar:
    http://www.tagesschau.de/inland/interviewschwabe100.html
    wenigstens einerIn passt hier auf …

  11. 12 vitzliputzli 10. März 2010 um 16:56

    @ osti

    was ich nicht kapiere ist, wieso kaufen wir die medikamente dann eben nicht im ausland?

    weil die beipackzettelinnen fehlen oder unübersetzbar sind?

  12. 13 ostseestadion 10. März 2010 um 17:45

    vitzli
    weil die da noch teurer sind.
    habe eben bei mir in mühevoller kleinarbeit die preise für herceptin (trastuzumab – synthetisch hergestellter (dann humanisierter ) monoklonarer antikörper , der direkt an das gen her2 oder so andockt ) , herausgearbeitet. im kapitalistischen amerika des dschortsch dabbelyou bush, zB , will die parmalobby die das medikament mit ausbeuterischen mitteln auf dem rücken ihrer geknechteten forscher entwickelte , für die 150mg dose 1250 haben. hier nur 875 .
    das muss manIn sich mal vorstellen, nur 150 milligramm und die parasiten saugen 875 aus unserem krankenkassensystem. zum kotzen .

  13. 14 antifo 11. März 2010 um 00:29

    OT:

    Die Politisierung der Lust
    http://www.zeit.de/2005/42/ST-Lust-TAB

    Der Nationalsozialismus verführte nicht allein mit Marschmusik und Fackelzügen. Die 68er begingen dann den selben Fehler und heute, bei der Massenbewegung der CSD-Aufmärsche, sieht es nicht anders aus.

  14. 15 Karl Eduard 11. März 2010 um 04:17

    Und? Was hat das mit Hühnereiern und Hasen zu tun? Oder der Windkraftenergie?

  15. 16 vitzliputzli 11. März 2010 um 14:53

    „Der Nationalsozialismus verführte nicht allein mit Marschmusik und Fackelzügen.“

    „Und? Was hat das mit Hühnereiern und Hasen zu tun?“

    na, fackelzüge werden heute durch lichterkettenaufmärsche ersetzt, bei denen sich die hühner erschrecken, keine eier mehr legen, so daß die osterhasen nix zu bringen haben. der sanfte hauch der winkrafträder bringt alsdann die lichterketten zum erlöschen. 😀

  16. 17 PPQ 11. März 2010 um 20:46

    alles hängt mit allem zusammen, das ist doch bekannt


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