Archiv für 22. März 2010

Die Lösung der Käsefrage

Brauchen wir 50 Sorten Käse zur Auswahl? Dieser Frage stellte sich DIE LINKE, Avantgarde der nichtwerktätigen und asozialen Klasse, und ließ uns auch gleich das Ergebnis ihres angestrengten Nachdenkens wissen, nein, der Mensch braucht das nicht, weshalb jetzt unbedingt der Kapitalismus, der nicht nur Krieg, Hunger und Elend planmässig hervorbringt, sondern auch die Naturressourcen  an  50 Käsesorten im Supermarkt bedenkenlos verschleudert, statt einfach Silberseen anzulegen, überwunden werden muss. Damit es das nicht mehr gibt. Hunger, Elend, Krieg und 50 Käsesorten. Im Supermarkt.

Schon lange klagen verdiente Genossen über die Unübersichtlichkeit an den Kühlregalen, wo früher eines von 1,50m  Länge reichte, müssen nun Meilen um Meilen abgeschritten werden, wobei viel wertvolle Zeit, die dem Klassenkampf verloren geht, unrettbar dahin ist. Der Sozialismus wird aber diesen nichtantagonistischen Widerspruch auflösen, wie er schon in der DDR aufgelöst wurde. Drei Sorten reichen völlig. Schnittkäse, Schmelzkäse und Stinkerkäse, welche Sorte der Bevölkerung der wieder- und besser errichteten DDR empfohlen werden wird, das beschliesst ein Parteitag der DIE LINKE, die sich dann endlich und zu Recht in Sozialistische Einheitspartei Deutschland umbenennen wird, weil sie  sich das verdient hat, nach 20 Jahren Kampf im Untergrund der bürgerlichen Parlamente.

Und so wird unser Leben heller, schöner, freundlicher und sortenärmer werden und wir werden uns Dingen zuwenden können, wie der Weltrevolution, die wirklich von Bedeutung sind. Denn was der Parteitag beschliesst, wird sein.

Bild-Quelle: Internetportal DIE LINKE. Mußte Arbeiten und fragt sich seither, „warum muß ich in einer Gesellschaft leben, in der man arbeiten muß?“

Ehrliche Diebe

gründen einen Verband. Schreibt DER WESTEN. Wie, fragt man sich, kann es ehrliche Diebe geben? Oder marktwirtschaftliche Sozialisten? Das ist doch absurd.  Und genau so absurd ist es, wenn liberale, also freiheitliche, Moslems sich zusammenschliessen. Gilt da plötzlich der Koran nicht mehr und Allahs Wort? Und wer ist Sprecherin des Vereins? Eine Lamya Kaddor, die dadurch aufgefallen ist, daß sie über die Forderungen ihrer Schüler, die, die ihr Recht auf Meinungs- oder Kunstfreiheit wahrnehmen, zu töten, nonchalant hinweggeht. Ist das nicht wunderbar? Wie liberal und tolerant Muslime sein können? Ich glaube schon. Und gut, daß es jetzt so etwas gibt.

Lamya Kaddor im Gespräch


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