Archiv für 24. März 2010

linke Gewalt ist notwendig

Besorgnis. Na, das ist ja starker Tobak. Ein Ansteigen linker Gewalttaten löst bei der Bundestregierung Besorgnis aus. Beim Lebkuchenmessermörderattentat auf Alois Mannichl durch Phantomnazis war es noch ein Anschlag auf den Rechtsstaat und kein leichtes Hochziehen einer Augenbraue. Wer aber emsig den Kampf gegen Rechts sät, wie unsere wunderbare Physikerin im Kanzleramt, der muß sich doch um den Sturm nicht sorgen! Weil er folgerichtig ist. Jegliche Sorge ist also die pure Heuchelei und auch der Verweis auf verletzte Polizisten, die verletzt werden, weil sie Faschisten bei ihren Verbrechen schützen, eine Meinung frei und während einer genehmigten Demonstration zu äußern, die ja das Verbrechen darstellt,  ist nichts als Veralberung der uniformierten werktätigen Massen, die so bei der Stange einer Regierung gehalten werden sollen, die indirekt zu Angriffen gegen die Polizei aufruft.

Linke Gewalt ist keine Straftat, sie ist notwendig, damit es uns oder den Kindern oder den Enkeln oder deren Enkeln einmal besser gehen wird oder wie glaubt Jugendfreundin Angela Merkel, daß das kapitalistische Ausbeutersystem überwunden werden wird? Durch Singen und Händchen halten oder stille Gebete? Hat sie nicht aufgepasst in der Schule oder im FDJ-Lehrjahr, die in der DDR nicht so schlimm war, wie geschrieben wird, denn immerhin wurden da Wissenschaften gelehrt und alle Schüler sprachen Deutsch und das freiwillig?

Es reicht eben nicht aus, wie unsere Kanzlerin es tut, die erfolgreiche deutsche kapitalistische Wirtschaft nachhaltig auf das Niveau von Nordkorea zu ruinieren, weil sie das in der DDR nicht konnte, zu jung für das Politbüro, und das Elend der Verdammten dieser Erde zu vermehren, durch ihre  listige Politik, die Leute müssen auch nach der starken Petra rufen oder der heiligen Franziska. Meinetwegen auch nach dem roten Napoleon von der Saar und wir kennen ja die Segnungen, die dieser über Europa brachte.

Nein, linke Gewalt ist des Förderns würdig und auch wenn sie bereits gefördert wird, in tausenden Geldabschöpfervereinen, die tagtäglich vorgeben, gegen Nazis und Rassisten zu kämpfen, in dem sie verhindern, daß andersfarbige Menschen lernen, außer wie man nach Geld ruft oder Kulturwerkstätten leitet, kann das nicht genug sein. Genug ist nie genug, wimmerte schon Konstantin Wecker und das sogenannte Innenministerium sollte sich schämen, den revolutionären Kampf, der zur Beseitigung des Innenministeriums in der jetzigen Form führen wird, so zu schmähen. Was zweifellos in der Zukunft noch Folgen haben wird, denn die revolutionäre Avantgarde vergißt ihre Feinde nie und sie tut Recht daran.


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