Archiv für 27. März 2010

Angriff auf die Demokratie

Evrim Baba, die extra aus dem fernen Kurdistan einwanderte, um Deutschen die linke Lebensart ans Herz zu legen, an der dann die Welt genesen wird, wurde das Auto abgefackelt. Eine Autobrandstiftung in einer langen Reihe von Brandstiftungen, bei denen Berliner auch schon mal ihre Genugtuung in die Kameras artikulieren, wenn es nur die Richtigen erwischt. Keine Sau, und ich meine mit keine Sau, keine Sau von den LINKEN, hat es bisher gestört und ihre Berliner Erklärung, daß sie den Extremismus verurteilen, die können sie sich wegen abgrundtiefer Verlogenheit aufs Klo hängen. Nun hat es das Cabriolet der holden Evrim Baba getroffen und was hört man von den Heuchelbarden? Ein rechtsextremistischer Fahrradfahrer war es. Wahrscheinlich der Stroebele. Und Herr Wolf spricht von einem feigen Anschlag. Ist ihm das erst jetzt aufgefallen, daß die Autos anderer Leute anzuzünden, Bundeswehr- und Postzustellerfahrzeuge und Fahrzeuge, die Essen bringen, den Schwachen und Hungrigen, Anschläge sind? Hat er nicht sonst geschwiegen, dieser Mensch? Hat er. Weil es gute Brandstiftungen waren. Weil es Brandstiftungen waren im Geiste Marx, Engels und Lenin, weil sie Unruhe schüren und Unsicherheit und Zweifel an der Demokratie und Lust wecken, nach den roten Kolonnen eines Herrn Jermak zu rufen, damit sie erst Berlin verwüsten aber dann die Ordnung wieder herstellen. Ist es nicht so?

„Diese Täter maßen sich an, bestimmen zu wollen, wer wo zu leben hat, oder wollen ihnen unliebsame Personen unter Druck setzen. Das werden wir nicht hinnehmen“.

Und da fragt man sich doch, ist das diesem Müller erst jetzt aufgefallen? Wo sein Polizeipräsident schon mit eingekniffenem Schwanz vor Evrim Babas Gesinnungsgenossen flüchten musste? Ich glaube nein. Und so ein Spaßvogel aber auch, wo seine ganze Bande verkommener Sozialdemokraten es landauf, landab genauso hält. Kaum übt irgendwer sein Recht aus, frei und ohne Gewalt seine Meinung zu äussern, die nicht mit der Meinung dieser verrotteten Lumpen übereinstimmt, da trommeln sie zum Aufstand des anständigen Lynchmobs und keine Verleumdung ist ihnen zu widerwärtig.

Aber war es wirklich ein Anschlag, auf die Demokratie gar, wo all die anderen Brandanschläge in den Augen der Evrim Babas nie Brandanschläge waren, sondern nur ohnmächtige Hilferufe verzweifelter Verdammter dieser Erde, die zum Hungern gezwungen werden, durch das deutsche Sozialsystem? Waren all die brennenden Autos nicht Kritik am kapitalistischen System das, so las ich es heute von einem Aufkleber, der am Geldautomaten pappte, den Kindern die Zukunft nimmt? Und da sollte diese, ähm, Evrim Baba wirklich froh sein, daß ihr Cabriolet, unzweifelhaft Ausdruck von Luxus und Dekadenz eines faulenden, parasitären und absterbenden Kapitalismus, für würdig befunden wurde, als Fanal für die Sache der Faulen, Arbeitsscheuen und Asozialen in Flammen aufzugehen und hier nicht in sämtlichen Blättern herumheulen. So entsteht nie eine bessere Gesellschaft auf deutschem Boden, mit solchen halbherzigen Revolutionärinnen! So nicht! Nur wer selber brennt, kann  zünden! Ist es nicht so?


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