Der Zwilling ist tot

Einer dieser Leute, die den Haß gegen alles Deutsche geschürt haben, trotz deutscher permanenter Anbiederei von Regierungsseite. Und ist die Welt nun durch sein Ableben ärmer geworden?

Angela Merkel würdigte Kaczynski als „streitbaren Europäer“. Sie habe mit  „Bestürzung und Fassungslosigkeit“ von der Nachricht gehört. Kaczynski werde auch in Deutschland fehlen.

Womit wieder einmal bewiesen ist, wie hoch die Frau die Kunst zu lügen entwickelt hat. Streitbarer Europäer? Zänkischer Nachbar eher, dem mal dieses und dem mal jenes am Nachbarn nicht passte und der sich permanent in die inneren Angelegenheit Deutschlands eingemischt hat, immer mit dem Verweis auf Deutschlands Verbrechen im II. Weltkrieg, wirklich eine sachliche Basis, um Teil der europäischen Union zu sein.

Polens Präsident Lech Kaczynski sagte bei einem Besuch in Kattowitz in Oberschlesien, er sei trotz des Rückzugs von Steinbach weiterhin „sehr skeptisch“. Auch 64 Jahre nach Kriegsende sollten „fundamentale Bewertungen“ der Vergangenheit nicht geändert werden. Deutschland habe enorme Verluste erlitten, viele Millionen Soldaten und Zivilisten seien umgekommen. „Das ist selbstverständlich ein tragisches Ereignis, doch man muss immer daran erinnern, wer diesen Krieg begonnen hat“, sagte Kaczynski weiter. Vor Journalisten bezeichnete Kaczynski die Vertreibung der Deutschen als „nach den heute geltenden Menschenrechts-Normen inakzeptabel.“ Damals sei allerdings diese Maßnahme „politisch notwendig“ gewesen und stellte eine Kriegsfolge dar. Dieser Krieg habe Polen „unvorstellbare Verluste“ gebracht.

Und das stelle man sich mal vor, daß heute ein deutscher Kanzler sagt, aus heutiger Sicht war der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen natürlich  inakzeptabel, damals, unterm Eindruck des polnischen Genozids gegen die deutsche Minderheit und unter dem Eindruck der erfolgten Mobilmachung der polnischen Armee, die an den Grenzen seit Tagen in Gefechtsposition lag, da war das unumgänglich. Polen habe diesen Krieg gewollt, im Vertrauen auf die Zusicherung der Kriegsbereitschaft Frankreichs  und Englands, der Auftakt zum gesamteuropäischen Kriege gewesen sei. Das solle man doch bitte nicht vergessen. Na, da wäre aber etwas losgewesen!

Und natürlich ist ein Flugzeugabsturz immer tragisch. General Sikorski soll ja auch abgestürzt sein. Offenbar in Polen eine lange Tradition.

PS: Die Ermordung und Vertreibung von Minderheiten im Lande war übrigens auch damals nicht akzeptabel, daran ändern auch Verträge nichts, die die Sieger des II. Weltkrieges untereinander schlossen und sie war schon nicht akzeptabel, als das neugebildete Polen zum Ende des I. Weltkrieges sich auf Kosten der Deutschen bereicherte. Dazu gab es nämlich auch Verträge, das nicht zu tun.

Der Präsident der Herzen

17 Responses to “Der Zwilling ist tot”


  1. 1 Zelina 11. April 2010 um 05:06

    Nach dem tragischen Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski, frage ich mich wirklich, wie das passieren konnte. Wenn ein Flugzeug 4 mal versucht zu landen, was zur Hölle ist doch da in den Kopf des Piloten gefahren. Hatte der keine Ausbildung oder gab es da keinen Wetterbericht. Für mich klingt das alles sehr merkwürdig. Nun wir werden sehen, was die Untersuchung ergibt.

  2. 2 Karl Eduard 11. April 2010 um 06:00

    Sicherlich kam vieles zusammen. Fliegen ist eben nicht sicherer als mit dem Zug zu fahren. Heute hetzen die Politiker durch die Weltgeschichte als würden sie was verpassen.

  3. 3 pippin 11. April 2010 um 06:14

    @Zelina:

    Nach dem tragischen Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski, frage ich mich wirklich, wie das passieren konnte. Wenn ein Flugzeug 4 mal versucht zu landen, was zur Hölle ist doch da in den Kopf des Piloten gefahren.

    Einen Hinweis gibt ein Artikel der „Welt“, freilich im Moment sehr spekulativ, aber das könnte das im höchsten Maße verantwortungslose Verhalten des Piloten erklären. Und es passt voll und ganz zum Wesen von Kaczynski:

    Ein Luftfahrtexperte von der Technischen Hochschule in Breslau, Tomasz Szulc, sagte, dem Piloten habe wahrscheinlich die „nötige Durchsetzungsfähigkeit“ gefehlt. Er erinnerte an einen Zwischenfall vom Sommer

    Damals hatte sich ein Pilot wegen akuter Gefahrenlage über die Order des Präsidenten, direkt nach Georgien zu fliegen, hinweggesetzt und war in einem Nachbarland gelandet. Lech Kaczynski musste mit einem Auto nach Tiflis chauffiert werden. Das Staatsoberhaupt warf dem Piloten damals Befehlsverweigerung vor.

    Die Fluglotsen haben kein Recht, dem polnischen Präsidentenflugzeug die Landung zu verbieten.

    http://www.welt.de/vermischtes/article7126682/Pilot-ignorierte-Warnung-des-russischen-Lotsen.html

  4. 4 Prosemit 11. April 2010 um 06:54

    In vielen grossen Firmen besteht die strikte Order, das wichtige Führungskräfte niemals zusammen in einem Flugzeug fliegen dürfen. Macht Sinn.

  5. 5 vakna 11. April 2010 um 07:30

    Ja, macht Sinn.

    Preisfrage: Wieviele Schweizer Bundesräte (Gesamtzahl 7) dürfen gleichzeitig mit ein und dem selben Flugzeug fliegen?
    Antwort: Eine(r). Obwohl die, nach meiner bösartigen Meinung, meist relativ problemlos zu ersetzen wären.

    Die Trauer hier hält sich in Grenzen, für Schweizer ist Polen das, was zum Beispiel die Mongolei für Deutschland ist: Ein politisch wie wirtschaftlich unbedeutendes Flächenland, weit weg.

    Die Trauer hielt sich auch bei meinen deutschen Telefonpartnern in Grenzen, man verstand nicht, warum ein Großteil der Führungsriege in ein und demselben Flugzeug sitzt und man verstand auch nicht, (Zitat) „warum der seinen Bruder nicht mitgenommen hat“.
    Hm, ein bißchen ambivalent…

    Bezeichnen auch, wie ich davon erfahren habe: Im Baumarkt lief ein Fernseher mit n-tv, unten im Newsticker-Laufband die Meldung, daß Westerwelle der polnischen Regierung und den Volk sein Beileid ausspricht. Und ich habe mich gefragt, wieso der polnische Außenminister WW das so umständlich formuliert, als gehöre er nicht selbst zur polnischen Regierung.

  6. 7 Rucki 11. April 2010 um 08:41

    Wir Westerwelle jetzt vielleicht Präsident von Polen?

  7. 8 Karl Eduard 11. April 2010 um 08:48

    Wenn Du fragst, ob wir jetzt alle Westerwelle sind und Präsident Polens werden? Jaaaaaaaa!

  8. 9 ostseestadion 11. April 2010 um 09:51

    Tragisch , tragisch. Aber kein Weltuntergang .
    Es gibt ein Land das wird schon seit Jahren komplett ohne Eliten regiert. Und irgendwie geht es da auch immer weiter. mehr recht als schlecht… in die Katastrophe hinein. Also , auf dem vorgegebenen Weg.

  9. 10 vakna 11. April 2010 um 14:57

    Da tut sich doch die Frage auf, was „Elite“ eigentlich ist.
    In diesem Fall doch Leute, die geistig und von ihren Fähigkeiten her in der Lage sind, einen Staat ordentlich zu führen.
    Daß Leute, die es an die Spitze eines Staatswesens geschafft haben, automatisch als Elite gelten, ist dagegen ein durch nichts gerechtfertigter Umkehrschluß.

  10. 11 ostseestadion 11. April 2010 um 15:10

    Vakna
    Bin vom Begriff „Elite“ als – Bestenauslese – ausgegangen.
    Du hast natürlich Recht.Leider. Denn, davon sollte man eigentlich ausgehen.

  11. 12 theolounge 11. April 2010 um 17:07

    Der Pilot Kaczynskis handelte möglicherweise “auf fremde Weisung”

    In Polen wird nicht ausgeschlossen, dass der Pilot Kaczynskis “auf fremde Weisung gehandelt hat”.
    Der Pilot des Präsidentenfliegers von Lech Kaczynski, der am Samstag verunglückt ist, kann “auf fremde Weisung gehandelt haben”.
    Dies hat der frühere polnische Präsident Lech Walesa erklärt, so die russische Nachrichtenagentur (vesti.ru). Laut ihm sind die Piloten der Regierungscrew Fachleute höchster Qualifikation. Deswegen ist es eher unwahrscheinlich, dass der Pilot selbständig einige Male nacheinander versucht hat, den Flieger bei dichtem Nebel zu landen.

    mehr: http://theolounge.wordpress.com/2010/04/11/der-pilot-kaczynskis-handelte-moglicherweise-auf-fremde-weisung/

  12. 13 Karl Eduard 11. April 2010 um 17:32

    Ja. Möglicherweise aber auch nicht.

  13. 14 Prosemit 11. April 2010 um 17:58

    Für mich ist das einleuchtend, wieso der Pilot unbedingt dort landen wollte.

    Am Zielflughafen wartete die ganze Entourage : Wagen, Fahrer, Sicherheitsbeamte, Journalisten, Empfangskomitee…

  14. 15 hawthorne 11. April 2010 um 18:54

    Nach dem tragischen Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski, frage ich mich wirklich, wie das passieren konnte. Wenn ein Flugzeug 4 mal versucht zu landen, was zur Hölle ist doch da in den Kopf des Piloten gefahren. Hatte der keine Ausbildung oder gab es da keinen Wetterbericht. Für mich klingt das alles sehr merkwürdig. Nun wir werden sehen, was die Untersuchung ergibt.

  15. 16 buchstaeblich 11. April 2010 um 19:22

    Walesa hat mit „auf fremde Weisung“ möglicherweise andeuten wollen, Kaczynski selbst habe den Piloten vielleicht genötigt, die Landeversuche fortzusetzen.
    Im TV war zu hören, er habe 2008 schon einmal einen Piloten angemacht.

    Immerhin war Kaczynski in Zeitdruck und bockig – ursprünglich hatte er gar nicht auf der Gästeliste gestanden, aber darauf bestanden, bei dem PR-trächtigen Termin anwesend zu sein.

    Wie man all diese Leute gemeinsam in denselben Flieger setzen konnte, bleibt mir ein Rätsel – der Rest der Welt verteilt seine Wichtigs doch auch auf verschiedene Maschinen.

  16. 17 netzwerkrecherche 12. April 2010 um 07:22

    Im Namen von Demokratie, Aufklärung und Fortschritt:

    Die Akten, die die Ergebnisse der Untersuchungen zu Sikorskis Tod beinhalten, bleiben bis zum Jahr 2050 unter Verschluss.

    http://de.wikipedia.org/wiki/W%C5%82adys%C5%82aw_Sikorski

    Von den Kaczynskis gibt es sogar zwei baugleiche Typen, da sollte das Ersetzen nicht schwerfallen.


Comments are currently closed.



April 2010
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Blog Stats

  • 2.178.135 hits

Archiv


%d Bloggern gefällt das: