Archiv für 20. April 2010

Schlaglöcher handeln gesetzwidrig

Wie man in einem erschütternden Artikel in der LAUSITZER RUNDSCHAU lesen kann, sind Schlaglöcher nicht nur ein Ausdruck des materiellen Unvermögens der Regierungen der Nationalen Front  der deutschen demokratischen Republik, in der Ausgabenpolitik Prioritäten zu setzen, ein Ergebnis des hartnäckigen Widerstandes der Kanzlerin der Mangrovenwälder, des Biosprits und der Herzen, gegen die Merkel- und Al Gore gemachte Erderwärmung, sondern auch offener Widerstand gegen unser sozialistisches Rechtssystem. Ein aufmerksamer Beobachter berichtet:

Und dann die vielen Schlaglöcher. Fahrdienstkoordinator Thomas Konnopke von den Cottbuser Johannitern rät seinen Mitarbeitern, die Straße der Jugend in Cottbus zu meiden, wenn es ihnen möglich ist. „Bei unseren Fahrten mit Kranken und Behinderten ist nun mal ein schonender Transport nötig“, erläutert er. „Wenn man über ein Schlagloch fährt, ist dies für einen Patienten im Rollstuhl sehr unangenehm.“ Auch die DRK-Mitarbeiter, die im Spree-Neiße-Kreis unterwegs sind, schütteln den Kopf angesichts der Straßenverhältnisse in der Stadt. „Wenn wir aus der Peitzer Richtung am Cottbuser Ortseingangsschild eintreffen, mit Patienten, die einen Bruch erlitten haben, sind die Schlaglöcher trotz Luftpolsterung der Fahrzeuge eine einzige Zumutung“, schimpft Rettungsdienst-Leiter Klaus Schultchen. Das Gesetz über den Rettungsdienst im Land Brandenburg sieht vor, „dass jeder an einer öffentlichen Straße gelegene Einsatzort in 95 Prozent aller Fälle in einem Jahr innerhalb von 15 Minuten erreicht wird“. Mitunter ist dieser Zeitplan jedoch kaum einzuhalten, wie Klaus Schultchen berichtet.

Dennoch kämpfen die Frauen und Männer in den Wagen, die mit Sondersignalen ausgestattet sind, und in denen es bei jeder brausenden Fahrt darum geht, wertvolles Menschenleben zu retten, ein Einsatz, der nicht einmal gestattet, rechts zu parken, wenn die Möglichkeit dazu da wäre, um den Verkehr weiterfliessen zu lassen, tapfer gegen das Werk des Winters an, auch, wenn sie dabei von Jugendlichen gemobbt werden, die nun endlich auch ihren Weg in den Osten der Republik gefunden haben. Wie lange allerdings die gesetzwidrigen Schlaglöcher in Brandenburg geduldet werden, die das Gesetz über den Rettungsdienst in Brandenburg so sträflich mißachten und verhindern, daß 95 Prozent aller zu Rettenden innerhalb eines Jahres und von 15 Minuten erreicht werden können, während die restlichen 5 Prozent ausgelost werden und jammernd und sterbend vorm Fernseher elend verenden, das liegt, wie gesagt, an den Prioritäten, die eine Regierung im Haushalt setzt. Aber wie wäre es zum Beispiel mit „Schlaglöcher befüllen gegen Rechts„?

Freude im Beruf


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