Empörend!

Der Zentralrat der Sinti und Roma in Deutschland hat noch nicht reagiert, aus Angst vor Repressalien durch die deutschen Behörden, diesem Blog ist aber klar, daß es genau so damals angefangen hat, mit haltloser und zügelloser Hetze in seriös erscheinenden Zeitungen, die die niedrigsten Instinkte ansprechen, wie den Wunsch, hinzugehen und den Tätern die Fresse zu polieren, womit nicht die großartigen Sinti und Roma gemeint sind, die auf keinen Fall.

Im Falle der Enkeltrickbetrüger lenkt hier eine sozialistische Zeitung den Generalverdacht auf eine unbescholtene Gruppe Autoscheibenpolierer und wir fragen uns, sieht sonst niemand die Zeichen an der Wand oder im Fahrstuhl? Ist es wieder so weit? Müssen die hochqualifizierten Fachkräfte der Sinti und Roma jetzt rufen, sie wären die neuen Sinti und Roma?

Wobei doch die Frage gestellt werden sollte, was das für verkommene deutsche Spitzbuben sind, die sich dazu drahtziehen lassen und die die, die Deutschland nach dem Kriege aufgebaut haben, nein, das mit den Türken ist ein von den Türken erzähltes Märchen, weil sie sonst nichts haben, als die Ehre ihrer Mütter, Frauen und Töchter, und weil sie nicht Jeanette, Cindy oder Brithney-Marie gerufen werden, auszurauben, statt gegen das harmlose Volk der Autoscheibenputzer zu hetzen – und warum keine drakonischen Strafen verhängt werden, nach denen sich der „Enkel“ sagt, nicht nur Steuerhinterziehung lohnt sich nicht, auch nicht, alte Damen um ihre Ersparnisse zu bringen, wobei die Bundesrepublik das viel effektiver tut, verlegst Du Dich eben auf das Zusammenschlagen von Eingeborenen, dann passiert Dir nichts. Wenn Du Südländer bist. Das ist doch hier die Frage!

Helene und Willi

6 Responses to “Empörend!”


  1. 1 Prosemit 21. April 2010 um 06:01

    Müssen die hochqualifizierten Fachkräfte der Sinti und Roma jetzt rufen, sie wären die neuen Sinti und Roma?

    Ich habe vor kurzem einen Beitrag über Zigeuner gelesen.

    Was sich in seinem Leben am dringendsten ändern müsste, wollen die Journalisten von Gustav wissen. Der 37-jährige slowakische Roma antwortet nicht. Ratlos steht er in seiner niedrigen Hütte, vor der schmutzigrosa Wand, an der auf Haken Kleidungsstücke zum Trocknen hängen. Steht da neben seiner Frau Eva (36) und den acht Kindern, die sich an diesem kalten Tag in dem 20-Quadratmeter-Raum mit drei Betten, einem mit Vorhängeschloss versperrten Kasten, einem Holzherd, einem großen Suppentopf – und sonst nichts – zusammendrängen.

    http://derstandard.at/1269449319530/Roma-in-Osteuropa-Brandgefaehrliche-Situation

    Einem Lesebriefschreiber ist etwas an dem Text aufgefallen. Was wohl? Bitte raten! und dann weiterlesen…

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    Wieso braucht der Mann ein Vorhängeschloss vor seinem Schrank (österr. Kasten), wenn er in einem armen Dorf lebt, in dem nur andere Zigeuner leben)?

  2. 2 pippin 21. April 2010 um 06:57

    Mann sollte nicht so hart in seinem Urteil sein, denn was haben die Rotationseuropäer noch groß für Chancen in den Herkunftsländern? Die Rumänen z.B. sind selber arme Schweine. Die passen auf ihr Zeugs auf wie die Schießhunde und schließen alles weg um nicht am Ende noch beklaut zu werden. Trickbetrug und das Betteln sind ebenfalls wenig einträglich. Und der Straßenstrich, ja der Straßenstrich bringt auch nicht mehr soviel ein wir früher. Und so leben die Zigeuner dort in bitterster Armut. Wir sollten mehr Herz haben und die Zigeuner nach Deutschland holen, denn die Menschen hier im Lande haben bei weitem nicht so viele, durch nichts begründete Vorbehalte gegen das Volk der Sinti und Roma.

  3. 3 pippin 21. April 2010 um 07:04

    Und der kulturelle Schub den wird erhalten täten erstmal, wie ein Musikvideo aus neuerer Zeit eindrucksvoll zeigt:

  4. 4 antifo 21. April 2010 um 09:20

    OT:

    Religionspolitische Sprecherin der bayerischen Grünen Ulrike Gote nicht mehr tragbar
    http://wp.me/pzNay-8O

  5. 5 Hannes v. K. 21. April 2010 um 16:03

    Ich gerate bei solchen Themen immer in Gewissensnöte.
    Früher, zu unbeschwerten Zeiten, habe ich frisch, fröhlich, frei munteren Herzens und wässrigen Gaumens ein Zigeunerschnitzel bestellt mit extra viel Soße natürlich. Die feurige Paprika welche auf Zunge, Rachen und Seele brennt hat so manchen Tiefpunkt des Tages eingeebnet. Der gesättigte Magen, zum Abschluß noch einen höllischen Fernet, gab dem schlimmsten Tag noch einen versöhnlichen Abschluß und man konnte der Zukunft wieder gelassen in´s Auge blicken. Die Nacht konnte kommen.

    Bestell heute mal ein Zigeunerschnitzel, Ja aber hallo, Das geht ja gar nicht. Scheele Blicke die dir suggerieren Rassist, du böser, böser Rassist vermiesen dir die Gaumenfreuden.
    Ich überlegte, ob ich mir angewöhnen soll, künftig ein Sinti und Roma Schnitzel zu bestellen.
    Nur habe ich da so meine Zweifel, ob der Wirt das nicht in die falsche Kehle kriegt.
    In Ungarn zum Beispiel würde ich das nicht machen. Schwupps, ein kurzer Griff und schon hat er einen jungen, zarten Sinti oder Roma am Schlawittchen und ab geht’s zur Schlachttheke. Die sind da so zahlreich, einer mehr oder weniger fällt da gar nicht so auf.
    In deutschen Landen ist das schon etwas schwieriger, da ist die Sinti- / Romadichte nicht so dolle.
    Ich möchte mich ja nicht des Kannibalismus verdächtig machen und sei ein Sinti / Roma noch so gut abgehangen.
    Scheiß politische Korrektheit.

    Ich bestell künftig Jägerschnitzel.

  6. 6 antifo 21. April 2010 um 20:58

    OT:
    Wird die taz mit Steuergeldern subventioniert?
    http://bit.ly/aobP52


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