Zu Gast bei Freunden

«Fuck you! Du bist ein Nazi! Du Faschist! Du und ihr von der Polizei, ihr seid alle nichts. Ich bin Engländerin. Ich stehe über allem, ich bin die Intendantin und du bist nichts!» Was sich auf den ersten Blick so ansieht, wie der Ausbruch eines britischen vom Faschismus Befreier,  sechs Jahre nach Kriegserklärung der englischen Regierung an die Regierung Hitler, ist lediglich die Art einer Besucherin von den Inseln zu sagen, „danke, daß ich hier sein darf, Euer Theater leiten und daß mich Eure Bürger mit ihren Steuergeldern ernähren, denn natürlich trägt sich so ein Theater nicht aus den Einnahmen, was es zu den Zeiten Shakespeares und einer Caroline Neuber noch mußte.

Die Stadt Magdeburg steht derweil hinter der kleinen Engländerin. Der beschimpfte Polizist solle sich mal nicht so haben, schliesslich würde er doch dafür bezahlt, sich beschimpfen zu lassen. Außerdem, Nazis könne Magdeburg nicht in den Reihen ihrer Polizei dulden. So viel ist klar. Das wird Herrn Bullerjahn freuen.

Umzingelt von Nazi – Polizei

und alkoholsierten Mitgliedern der heranwachsen Generation. Gestrandet in Sachsen Anhalt.

4 Antworten to “Zu Gast bei Freunden”


  1. 1 Prosemit 15. Juni 2010 um 06:02

    Ich habe nun nichts gegen Engländer. Überhaupt nichts. Wie sollte ich? Aber immer wieder quält mich eine Frage – haben wir keinen Deutschen mehr, der so eine Stelle bestens bekleiden kann? Oder wieso müssen überall Ausländer aushelfen?

    Aber eines muss man neidlos lassen. Die Nazikeule beherrschen sie nach wenigen Wochen Aufenthalt perfekt.

  2. 2 Karl Eduard 15. Juni 2010 um 06:18

    Das Schlimme ist doch, die Stadt sollte sich hinter ihren beleidigten Beamten stellen, was sie aber nicht tut. Offenbar ist es ihr scheißegal, ob ihre Beamten als Nazi beschimpft werden. Na, vielleicht wissen die auch nicht, was Nazis sind, bei dem ganzen Bunt statt Brau Getue in Magdeburg verwundert mich das aber. Fast befürchte ich, hier sollen die Millionen Opfer von Krieg und Faschismus, die die Lebenden mahnen, verhohnepiepelt werden. Der Schoß ist eben im Magdeburger Theaterwesen auch noch ganz fruchtbar.

    Imm Zusammenhang mit dem Überfall auf die Halberstädter Theatertruppe tun sich da ganz neue Perspektiven auf. War das vielleicht Antifaschismus in Aktion gegen Naziverharmloser? Könnte sein.

  3. 3 pippin 15. Juni 2010 um 06:41

    Mich freut zu hören dass Die Stadt hinter der Intendatin für Theaterstücke des englischen Analphabeten Wilhelm Schüttelbier steht.

  4. 4 Kurt 15. Juni 2010 um 16:34

    Das ist der Kampf gegen Rechts in Aktion! Alle machen mit! Jeder darf mal! Und wenn der Polizist obendrein verlangt hat, daß sich die Lädie in verständlichen Deutsch ausdrückt, dann ist der Gefühlsausbruch zu verstehen. (Stichwort: „gefühlter Rassismus“)
    Diese Attitüde, speziell von Leuten aus England ist mir nicht ganz unbekannt. Die können es nicht wirklich leiden, wenn sie gezwungen werden, in Deutschland oder sonst auf dem Kontinent, ihre Sprache zu verlassen.
    but don’t mention the war.


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