Der Gauck ist tot – es lebe der Wulff

Wer nun den Bundespräsidentenmärchenerzähler gibt, ob Gauck oder Wulff, ist im Prinzip völlig irrelevant. Er hat eh nur die Aufgabe das Volk einzulullen, den großen Lümmel, dazu muß der noch nicht mal greinen. Interessant ist aber, wie die sozialistischen Medien etwa seit Wochenende diesen Herrn Wulff favorisieren. Der hätte die Erfahrung – als Ministerpräsident -, würde den politischen Betrieb kennen, kurz zur Gang dazugehören, die Deutschland so seit einigen Jahrzehnten dem Abgrund entgegensteuert und dabei kräftig aufs Gaspedal drückt, damit das Land schneller unten aufprallt.

Christian Wulff ist ein Umarmer. … Wulff weiß, dass er als harter Hund nicht überzeugen würde. Deshalb pflegt er das Image des eher Soften. … Seine ruhige, unaufgeregte Art, Politik zu gestalten, dürfte dem gebürtigen Osnabrücker Wulff auch im höchsten Amt im Staate Sympathien einbringen … Kontakte zu den Schwergewichten in der Großindustrie pflegte Wulff jedenfalls in den vergangenen Jahren reichlich. Auch baute er seine internationalen Beziehungen aus, reiste nach Australien, Japan, Neuseeland, in die USA, in die Golfstaaten und nach Südafrika. An diesem Freitag steht der Start einer erneuten Chinareise an. … Wulff trat zwar – wie die meisten – nie offen als Putschist auf, ließ aber dennoch immer wieder erkennen, dass er manche Entscheidung der Parteichefin für falsch hielt.

So der FOCUS, um nur ein Beispiel zu zitieren. Was will das uns also sagen, daß jemand, der sich anders gibt als er ist, nun zum besseren Märchenerzähler taugen soll? Gut, bessere schauspielerische Qualitäten, das ist unbedingt ein Pluspunkt in Verstellungskunst. Aber was soll das mit dem Gestalten der Politik? Seit wann gestaltet das Sandmännchen irgendetwas, wenn es den Kindern zum Abendgruß den Sand in die Augen streut? Und  sollten das nicht die Abgeordneten der Parteien tun, die Politik gestalten,  und die Regierung, obwohl man unter der Regierung Merkel den Eindruck hat, Bundesregierung ist ein neuer Ausdruck für Luxusreisen – aber auf Kosten der Steuerzahler?

Wulff ist also ein besonders eifriger Reisender, der das nicht auf eigene Kosten tut, aber wozu qualifiziert das, in der Weltgeschichte herumzudüsen? Doch nur dazu, einen guten Reiseführer zu schreiben, zu nichts anderem. Oder das Essen auf den Fluglinien zu bewerten. Und er fliegt sogar nach China! Der Gauck hat in seinem Leben vielleicht nur Radtouren unternommen oder Wanderungen und der soll Bundespräsident werden? Nicht auszudenken, was da passieren kann!

Was aber viel wichtiger ist, mit Herrn Wulff bekommt die Kanzlerin einen Leisetreter vom Format der SED-Parteisoldaten. Einen, der den Genossen Honecker auch nie offen kritisiert hätte, jedenfalls nicht bis zu seiner plötzlichen Erkrankung, jemanden, der alle Schweinereien mitträgt, und das ist es doch, was wir uns wünschen müssen, jemanden, dessen Ehre noch Treue heißt, wenn er uns erzählt, wozu messerstechende Schulabbrecher aus Tunesien gut für uns sind.

Die sollen das untereinander ausmachen

Warum also kein altmodisches Duell? Vielleicht als Schachspiel oder als Mensch-ärger-Dich-nicht? Es müssen ja nicht immer gleich Handgranten sein, auf kurze Distanz oder Zweihänder.

8 Responses to “Der Gauck ist tot – es lebe der Wulff”


  1. 1 Rucki 30. Juni 2010 um 04:36

    „Was aber viel wichtiger ist, mit Herrn Wulff bekommt die Kanzlerin einen Leisetreter vom Format der SED-Parteisoldaten.“

    Im Volksmund auch „Arschkriecher“ genannt.

    Wulff ist aber ein geschmeidiger Arschkriecher der feinen Art und somit der richtige Mann bzw. Elter im Präsidentenamt.

  2. 2 Karl Eduard 30. Juni 2010 um 05:07

    Das muß er im Amte aber aufgeben, wenn er vor die Kameras tritt. Man hört ihn dann auch so undeutlich im Körper eines anderen.

  3. 3 Prosemit 30. Juni 2010 um 06:17

    Einen, der den Genossen Honecker auch nie offen kritisiert hätte, jedenfalls nicht bis zu seiner plötzlichen Erkrankung,

    Treffend!

    Genau das sind die Männchen, mit denen sich Angela die Schreckliche, diese unfähige Hausfrau im KanzlerInnenamt umgibt. Interessant übrigens der Vergleich von heimischer Hofberichterstattung der Jubelschreiber unserer Kanzleuse und der ausländischen Presse, die diese Frau als das beschreibt, was sie ist. Planlos, ohne Kenntnis aber rüde im Umgang mit denen, die scheinbar von ihr abhängen.

    Wie alles für Merkel schiefläuft :

    How it all went wrong for Merkel

    The chancellor looks weary and drawn — or, as one commentator said, her smile „appears to be stuck on like a false beard“. The government’s inability to make decisions has led to a string of comparisons between it and everything from a constipation sufferer to a deflated Michelin man….

    Ihr Lächeln aufgesetzt wie ein falscher Bart, ein Michelin Männchen, dem die Luft ausging…

    So sieht man im Ausland die Führerin aller Deutschen.

  4. 4 Hannes v. K. 30. Juni 2010 um 07:02

    Nach der Wahl kommt es wieder das Sprüchchen vor dem mir ach so graust:
    „Ich will der Bundespräsident ALLER Deutschen werden“.
    Nein, Meister Wulff und nochmals NEIN.
    Sie sind der Bundespräsident nach dem Willen einer
    Kanzlerine – Karikatur, deren einzigste Begabung die diktatorische Durchsetzung ihrer Machtinteressen ist.
    Von wahrer Demokratie als Ausdruck des Bürgerwillens so weit entfernt wie Politikaster von der Bürgernähe, also Lichtjahre, wurden sie von einem Haufen Angehöriger der Politmafia als Repräsentant eines untergehenden Staates bestimmt.
    Von mir gibt es keinen Glückwunsch, kein „Gutes Gelingen“, kein gar nichts.
    Sie sind mir als Bundespräsident schlicht und ergreifen piepscheißegal.

  5. 5 Provinzler 30. Juni 2010 um 07:42

    Sie, Prosemit, Sie beleidigen die deutsche Hausfrau. Die Hasufrau versteht ihr Geschäft, kann kochen, waschen, bügeln, das Haushaltsgeld verwalten, Kinder betreuen und erziehen, und eine Familie glücklich machen und noch viel mehr. Welche dieser Fähigkeiten haben Sie bei Erika, der Flachköpfigen, entdeckt? Und wie haben Sie diese Entdeckung gemacht? Bei welcher Gelegenheit? In der Sauna? Sie schrecken auch vor nichts zurück, mein Respekt.

  6. 6 netzwerkrecherche 30. Juni 2010 um 08:07

    Wer wird der neue Bundeskönig? In einer
    repräsentativen Umfrage votierten 60 % unserer Leser dafür, das hohe Amt nicht Otto Waalkes oder Helge Schneider zu übergeben, sondern Erich Mielke posthum.

  7. 7 PPQ 30. Juni 2010 um 21:32

    Ihr seid wieder so böse. Freut Euch mit uns! Es ist ein Junge!

    http://www.politplatschquatsch.com/2010/06/hurra-es-ist-ein-junge.html

  8. 8 Karl Eduard 1. Juli 2010 um 02:49

    Klasse!


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