Zu spät gefreut

Sauberes Trinkwasser ist jetzt ein Menschenrecht. Also der Zugang dazu. Sagt die UNO, der Abstellplatz für verbeamteten Humanmüll. Leider nützt das den Deutschen nichts mehr. Die haben ihn sich schon geschaffen. Damals. Als Stadtväter sich um ihre Bürger sorgten und Wissenschaftler noch Wissen schufen und anwendeten, wie man, zum Beispiel, Fluß- und Brauchwasser so klärt, daß es ohne Gefahr getrunken werden kann. So etwas fällt ja auch nicht vom Himmel, obwohl das immer mehr Menschen heutzutage glauben mögen. Oder daß Kolonialisten in ferne Länder reisten, um den Eingeborenen das Wasser wegzunehmen, die zuvor den Zugang zu sauberem Trinkwasser hatten.

Wegen des nichtvorhandenen sauberen Trinkwassers konnte Deutschland immer mal mit Choleraausbrüchen rechnen, denen dann Menschen zum Opfer fielen. Wie in Hamburg. 1892. Festgestellt wurde der Zusammenhang von verunreinigtem Wasser und Erkrankungen wiederum durch Wissenschaftler, die damals noch intelligente Menschen waren, nicht wie die Klimawandel – folgen – forschungs – professoren – lügner, die sind nur gerissen. Sie setzten Mikroskope ein, die zuvor andere Wissenschaftler und Bastler erdacht und vervollkommnet hatten, analysierten ihre Beobachtungen, zogen ihre Schlüsse und trugen sie den Regierenden vor. Die handelten.

Da erhebt sich doch die Frage, warum das andere Länder nicht getan haben. Andere Staaten. Sich um ihre Bürger zu kümmern? Warum sie keine Wissenschaftler und Ingenieure hervorbrachten, die sich um die Wassergewinnung Gedanken machten? War das Potential nicht da?

Warum müssen heute immer noch Weiße nach Afrika reisen und den Colorierten zeigen, daß man Brunnen graben kann? Warum ist der Westen für den Rest der Welt, der im Mittelalter verharren will und der seine Frauen kilometerweit mit Plastekanistern auf dem Kopf zum Wasserholen schickt, verantwortlich? Was ist, wenn die es gut finden, so zu leben, wie sie leben? Weil sie keine Lust haben, einen Evolutionssprung zu tun?

Zum Glück gibt es ja noch Hoffnung. Durch die zunehmende Verblödung, hervorgerufen durch massive Einwanderung von Vollidioten aus der Türkei, dem Libanon und der übrigen muslimischen Welt, weil die, die etwas können, nach Amerika gehen, wird auch bei uns bald keiner mehr wissen, wie das vorhandene Material der Kläranlagen, Brunnen, Leitungen und Kanalisationen zu warten ist und wir können in 50 Jahren oder auch früher rufen: „He, UNO, sieh zu, daß die Brühe, die aus den Wasserhähnen läuft, falls sie jemals läuft, wieder klar wird. Wir haben ein Menschenrecht darauf!“

Null Bock auf Evolution

Es ist einfacher unterm Affenbrotbaum zu sitzen und zu warten, bis die Affen ins Maul fallen. Oder die Brote. Und das seit Millionen von Jahren. Wieso sind die Europäer dafür verantwortlich, daß Afrika infantil geblieben ist?

15 Responses to “Zu spät gefreut”


  1. 1 Hessenhenker 29. Juli 2010 um 04:02

    Der für alles verantwortliche Westen hat seinen Endpunkt im deutschen Botschafter in Thailand erreicht:

    dessen Aufgabe ist es, das Land nach Werbetafeln abzugrasen auf denen Adolf Hitler für ein Wachsfigurenkabinett werbend behauptet, er sei nicht tot (was die Antifa ja auch andauernd behauptet) und dann dagegen anzugehen (gegen die Werbetafel, nicht die Antifa),

    und er gibt den thailändischen Bauern „Entwiclungsratschläge“, die wenn sie befolgt würden, die Böden zerstören würden.

    Ich schließe von diesem einen Botschafter jetzt mal auf alle und behaaupte: das Auswärtige Amt will die ganze Welt am deutschen Unwesen verwesen lassen.

  2. 2 Hessenhenker 29. Juli 2010 um 04:04

    Die Bürde des weissen Mannes in der Botschaft ist, daß er ein Idiot ist.

  3. 3 netzwerkrecherche 29. Juli 2010 um 06:02

    Prinzipiell wäre zu begrüßen: Mauer um Afrika, niemanden rein und niemanden raus lassen, und in 10, 20 Jahren hat sich dort wieder alles so reguliert, daß es weder Überbevölkerungs- noch Hungerprobleme gibt und die Neger wieder glücklich Antilopen jagen und Kokosnüsse knacken.

    Das Problem ist die Raffgier des „Westens“, die in funktionierende Systeme, die sich selbst entwickelt hatten, eingreift, Probleme schafft, um diese dann zu beseitigen, damit die eigene Ausbeutungsmöglichkeit nicht in Frage gestellt wird.

    „Entwicklungshilfe ist die Umverteilung des Geldes der Armen aus den reichen Ländern an die Reichen aus dem armen Ländern.“ – Joachim Fernau

    „Kolonisierung ist die Umverteilung der Güter der Armen aus den armen Ländern an die Reichen aus dem reichen Ländern.“ – nwr

  4. 4 Hessenhenker 29. Juli 2010 um 06:22

    @ netzwerkrecherche

    Die funktionierenden Systeme, die sich selbst entwickelt hatten, waren die Sklavenmärkte von Sansibar und Tanga.

    Da „wir“ die böswillig zerstört haben, sind wir den Arabern natürlich eine Kompensation schuldig, die sie nun in Form unserer Heimat von Joschka Fischer und Co zugeschanzt bekommen.

  5. 5 Karl Eduard 29. Juli 2010 um 06:27

    Das funktionierende System war, sich selber auszurotten. Da eingegriffen zu haben, war tatsächlich ein schwerer Fehler.

  6. 6 Karl Eduard 29. Juli 2010 um 06:29

    Eigene Ausbeutungsmöglichkeit? Wenn ich ein Haus kaufe, beute ich da den Verkäufer aus? Wenn ich Land erwerbe, beute ich da den Verkäufer aus? Wenn ich Eisenbahnen baue, um die auf meinem Land erworbenen Güter zu transportieren, beute ich da die Nachbarn aus? Wohl kaum.

  7. 8 Prosemit 29. Juli 2010 um 06:38

    Ein passender Beitrag zum Brunnenbau und gleichzeitig ein Beitrag zum Thema in SA : „Die Weissen haben den Eingeborenen das Land gestohlen“.

    Aus Farini, Durch die Kalahari Wüste 1886 (Seite 273)

    ————————————————-
    Sie sind alle arm sowohl an Vieh wie an Schafen, während sie unter denselben äussern Umständen reich sein könnten, falls sie nur ein wenig mehr Energie besässen. Selbst wenn sie rührigere Völker in ihrer Nähe gedeihen sehen, können sie es nicht über sich gewinnen, ihrem guten Beispiel zu folgen.

    Da kam z. B. einst ein gewisser Händler Rautenbach zu ihnen um zu jagen, und nahm eine Menge Buschmänner in seinen Dienst. Er machte nicht allein durch Handeln und Jagen Geld, sondern gab auch Verlander Credit bis zum Betrage von ca. 1500 Pfund Sterling.

    Um die Schuld abzutragen, gab ihm Verlander unter Zustimmung seiner Grootmen einen Landstrich, der von Mier an sich etwa 100 km südlich und von da soweit östlich bis in den Sand hinein
    erstreckte, dass er Betschuana-Land erreichte. Auf diesem
    Gebiete grub Rautenbach Brunnen, baute Dämme, um das
    Wasser in der Regenzeit für den Bedarf in der trockenen
    Zeit zu sammeln, errichtete für sich ein festes steinernes
    Haus, und begann mit der Viehzucht im kleinen Maßstabe.

    In wenigen Jahren wuchs seine Herde auf 1500 Köpfe an,
    und jetzt blicken alle Bastards mit Neid auf ihn und tadeln
    Verlander, dass er ihm das beste Land gegeben, wo alles
    Wasser sei. Einer von ihnen verstieg sich später soweit, mir
    zu sagen, „Verlander hätte alles Land für sein eigenes Volk
    behalten und dem spitzbübischen Juden nichts bezahlen sollen“.

    Er vergass, dass Rautenbach’s Land, bevor die Brunnen von ihm gegraben wurden, nicht mehr wert war als die umliegenden Ländereien, welche alle auf denselben Wert gehoben
    werden könnten, wenn man dieselbe Arbeit an sie wendete.

    Er ist der einzige Weisse, welcher mit seinem Schiff in diesem
    Grasmeer vor Anker gegangen ist, um die Viehzucht in passen-
    der Weise zu betreiben, und er wird grossen Erfolg haben,
    wie auch andere, welche es in ähnlicher Weise anfangen.

    ———————————————————

    Grootmen sind die Ältesten des Stammes. Verlander der Name des Häuptlings eines kleinen Stammes von vielleicht 100 bis 200 Köpfen. Bastards sind Mischlinge. Man sprach Afrikaans. Auch die Eingeborenen hatten holländische Namen. Damit passt der Eintrag auch zu der Boers Thematik.

  8. 9 Hessenhenker 29. Juli 2010 um 06:42

    Wilhelm Entenmann

    „Ich bin hier zum die Fledermaus zu retten“.

    Wieso, ist die Dings von der Viadrina gefährdet?
    Wie hieß sie noch, die Alte die Köhler anstelle des Rau werden wollte?

  9. 10 netzwerkrecherche 29. Juli 2010 um 07:04

    Die funktionierenden Systeme, die sich selbst entwickelt hatten, waren die Sklavenmärkte von Sansibar und Tanga.

    Ja, alles schrecklich, ich weine gleich. Auch, daß früher jeder Negermutti 6 von 8 Kindern vor Erreichen des Fortpflanzungsalters wegstarben, dafür der Rest aber wenigstens zu fressen hatte. Ich könnt mich gruseln! Diese armen, süßen Negerbabys!

    Den ganzen Müll wie christliche Missionare und gierige Händler haben die eigentlich nie gebraucht. Natürlich werden sie sich nach der Umbruchs- und Übergangssituation, in der sie sich befinden – Überbevölkerung, Hunger, Agrarindustrialisierung, Verstädterung, Auswanderung – irgendwann den Gegebenheiten anpassen, vielleicht sogar einen gewissen Grad selbständiger Industrialisierung erreichen.

    Ja, und wofür? Damit sie abends Zeit zum Fernsehglotzen haben?

  10. 11 Wilhelm Entenmann 29. Juli 2010 um 07:05

    @Hessenhenker

    Du meinst „Das Vogelnest“?

    Der Film Water (1985 film) ist zwar eine Kritik am britischen Kolonialsystem und an internationalen Konzernen, aber man kann ihn auch komplett anders sehen.

  11. 12 Hessenhenker 29. Juli 2010 um 07:34

    @ Wilhelm Entenmann

    Der Film scheint ganz lustig zu sein.

    Vogelnest? So sieht sie auch aus.

  12. 13 LePenseur 29. Juli 2010 um 08:22

    … die UNO, der Abstellplatz für verbeamteten Humanmüll

    Herrlich! Werde ich sofort als Zitat in meine „Rechtes Wort zu rechter Zeit“-Leiste aufnehmen. Danke!

  13. 14 vitzliputzli 29. Juli 2010 um 15:43

    „Warum müssen heute immer noch Weiße nach Afrika reisen und den Colorierten zeigen, daß man Brunnen graben kann?“

    eigentlich ein deutliches zeichen für das vorhandensein hoher intelligenz in afrika.

    ich bin ehrlich gesagt zu doof, mich unter einen schönen baum in den schatten zu setzen und aus fernen erdteilen menschen anreisen zu lassen, die mir brunnen bohren und das brot backen und zum verzehr herantragen 😦

    die haben das echt drauf!

  14. 15 vitzliputzli 29. Juli 2010 um 15:47

    „Abstellplatz für verbeamteten Humanmüll“

    für sprachsensible antimenschenverachtendausdrückler bietet sich die sozialverträgliche ausweichformulierung : „verbeamtete Biomasse“ an. 😀


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