Ein Schrein für die Raver der Herzen

Nachdem sich die verkannten Albert Schweitzer der Techno-, Sex- und Drogenszene, sowie all die Mütter Theresas  in Duisburg, die beim all dem aufopfernden Drängeln um eine schnelle Nummer oder einen weiteres Bier, auf dem Altar des Profits fielen und Oberbürgermeister Sauerland demnächst vors Völkerkriegstribunal wird geschleift werden müssen, da wird es auch einen Schrein, eine Humptata-Humptata-Kapelle oder auch einen Raum gehen, in dem sich verheulte Loveparadeteilnehmer gegenseitig schluchzend in die Arme fallen können, in dem sie sich trösten und versichern, eigentlich hätten sie ja gleich nach Bekanntgabe des erfolgten Massenmordes an ihren Mitravern aufhören wollen, zu hüpfen, alleine, es ging nicht und immer noch sind sie betroffen, ganz traurig und traumatisiert fürs Leben. Jedenfalls so weit, wie ihr Gedächtnis zurückreichen wird, mindestens aber bis zum nächsten Event. Und da sollten wir diesem Geschäftsmann, der diesen Weiheort schaffen will, doch ziemlich dankbar sein. Angesichts der Moscheedichte um Duisburg müssen wir uns aber fragen, ob mit der Errichtung einer Kapelle dann nicht doch nur wieder eine bestimmte Religion diskriminiert werden soll. Ich fürchte ja.

Wer hat die Kokosmilch verschüttet?

2 Responses to “Ein Schrein für die Raver der Herzen”


  1. 2 netzwerkrecherche 2. August 2010 um 06:40

    Schrecklich, was dieser sauerländische Verbrecher verbrochen hat! Ans Kreuz mit ihm!


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