Archiv für 17. August 2010

Welle der Verblödung

Welle der Empörung, schreibt   DER TAGESSPIEGEL. Da hat eine Soldatin Erinnerungsfotos von ihrer Dienstzeit gemacht und die beinhaltete auch, gefangene Palästinenser zu bewachen. Nun sind die Teil ihrer Erinnerungen an ihre Dienstzeit geworden. Offenbar ist die Soldatin stolz auf sich. „Schaut her, ich, und meine Gefangenen.“ Ja was? Hat sie sie gefoltert, ausgezogen, nackt posieren lassen, am Hundehalsband geführt? Offenbar nicht. Wie kommt dieses verrottete Blatt also dazu, den Fall der amerikanischen Soldatin im irakischen Abu Ghraib zu erwähnen? Wo werden die Gefangenen gedemütigt? Was kann diese Frau dafür, die ihrem Land offenbar gut gedient hat, daß deutsche Soldaten in Afghanistan mit Totenschädeln spielen müssen, mangels gefangener Taliban? Was kann diese Frau dafür, daß deutsche Matrosen gefangene Seeräuber bekochen, statt sie, wie es der Brauch verlangt, im nächsten Hafen aufzuhängen, was kann diese Frau dafür, daß die Welt den Verstand verloren hat? Woanders posieren Araber mit ihren Entführten vor den Kameras, bevor sie ihnen publikumswirksam den Kopf abschneiden oder während sie sie um ihr Leben betteln lassen und kein Schwein regt sich mehr auf, weil wir uns daran gewöhnt haben, nur das übliche Mantra kommt noch, Islam ist Frieden, nur keinen Generalverdacht, die haben ihren Koran nicht verstanden, offenbar wurden sie so sehr gedemütigt, da mußten sie wegen der Frustbewältigung ein wenig morden. Laßt uns ihnen zum Ausgleich noch eine Moschee bauen. Verdammte Bande von Heuchlern! Posieren geht übrigens anders.

Alles eins – wenn  Berufslügner ihrem Job nachgehen

Judenverordnung in Brünn

Kundgebungen gegen jüdische Kaffeehäuser. Drahtbericht unseres Vertreters. gt. Brünn, 17.08. (39) Die Polizeidirektion in Brünn hat eine Kundmachung erlassen, mit der der Verkehr zwischen Ariern und Nichtariern im Bereich der Polizeidirektion geregelt wird. Die Anordnungen in Brünn gehen etwas weiter als die in Prag, den Juden ist unter anderem auch das Betreten sämtlicher Parkanlagen verboten. Juden ist der Besuch und die Benützung aller Badeanstalten und Freibäder verboten. Juden dürfen weder ihre Häuser, Wohnungen, Geschäftslokale, Betriebsstätten, Unternehmungen, Fahrzeuge und ähnliches mit keiner anderen als der jüdischen Flagge (blau – weiß mit Zionistenstern) schmücken, noch dürfen sie persönliche Abzeichen tragen, die den Anschein einer Zugehörigkeit zu einer anderen als der jüdischen Nation zu erwecken geeignet sind. Judenfeindliche Demonstrationen. In den späten Nachmittagsstunden des 15. August fanden an verschiedenen Stellen in Brünn judenfeindliche Kundgebungen statt. Besonders heftige Formen nahmen diese Kundgebungen vor dem vorwiegend von Juden besuchten Kaffeehaus „Esplanade“ an, in das unverantwortliche jugendliche Elemente schließlich eindrangen. Die im Kaffeehaus befindlichen Juden wurden aus dem Lokal gedrängt, wobei einer der jüdischen Gäste einem Herzschlag erlegen ist. Prag macht ernst. Drahtbericht unseres Vertreters gt. Prag 17.8. Das Gremium der Prager Kaufmannschaft hat Mittwoch mit der Ausgabe der durch die Verordnung des Prager Polizeipräsidenten vom 14. August vorgeschriebenen Tafeln, durch die jüdische Geschäfte bezeichnet werden sollen, begonnen. Den ganzen Vormittag über herrschte vor dem Hause des Gremiums starker Andrang. Bis in die Nachmittagsstunden wurden rund 2000 Tafeln an die Inhaber jüdischer Geschäfte abgegeben. WIENER NEUESTE NACHRICHTEN.

Wohnen da, wo Nazis wohnen

Ein weitgehend unbeackertes Feld, im Kampf um das Leeren von Hirnen, ist die erschreckende Tatsache, viele Menschen wohnen heute an Orten und in Wohnungen, in denen früher Mitglieder der NSDAP und ihrer angeschlossenen Organisationen wohnten. Gerade in Berlin, der Hochburg der Fackelumzüge, und nicht nur der Freien Deutschen Jugend. Da sollte endlich eine Wahrheitskommission Licht in das Dunkel bringen, wer unbekümmert Nachmieter von Leuten wurde, die damals nicht nur Hitler wählten, unterstützten und ihm zujubelten, sondern die vielleicht auch der Vertreibung der Juden Beifall spendeten. Vielleicht erklärt das so manches, was in diesem unserem Lande geschieht, wo die Geister der Vergangenheit aufsteigen, wie dieser Lord Voldemort aus dem Tagebuch Tom Riddels.

Viel zu wenig wird auch der Tatsache Aufmerksamkeit geschenkt, daß sich Nazis da Lebensmittel kaufen könnten, wo früher ebenfalls diese Dingens campiert haben. Dem sollte mal nachgegangen werden. Unglaublich, daß genau an der Stelle Nazis Brötchen kaufen, wo früher auch Nazis Brötchen kauften. Unglaublich! Und überhaupt die Strassen! Die auch!


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