Archiv für 27. August 2010

Militär – Pogrom in Wilna

Berlin, 26.August. (1914) Dem Hilfsverein der deutschen Juden kam die Nachricht von einem blutigen Militärpogrom in Wilna zu, der sich dort am 23. d. M. abgespielt hat. Dem Gouverneur von Wilna wurde es bekannt, daß die dortigen Juden beschlossen hatten, eine österreichischfreundliche Haltung einzunehmen. Er inszenierte zur Strafe einen Militärpogrom. Alle Grausamkeiten von Kischinew und Bialostok fanden getreueste Nachahmung. Die jüdische Bevölkerung errichtete Barrikaden in den Straßen und hielt sich, mit Bomben und Mausergewehren bewaffnet, sehr tapfer. Es gelang, das Militär zu zwingen, den Pogrom einzustellen.

Greuel des belgischen Franktireurkrieges. Behördliche Organisation. – Entmenschte Weiber. – Pulvergefüllte Zigaretten. – Der heilsame Schrecken. (Telegramm des k. k. Telegraphenkorrespondenzbureau.) Berlin, 26. August. Der Kriegsberichterstatter der „B.Z. am Mittag“ schreibt über den Kampf gegen die Franktireurs: Der Franktireurkrieg Belgiens ist die Schöpfung einer wohldurchdachten behördlichen Organisation. Ich sah selbst, wie man den Bürgermeister der zerstörten Stadt Clermont einbrachte, wo Weiber wie Bestien nachts über Schlafende und Verwundete herfielen und sie in nicht wiederzugebender Weise marterten, bis sie der Tod erlöste. Belgier erzählten mir, der erwähnte Bürgermeister habe trotz inständigsten Abratens des Ortspfarrers die Bevölkerung zum Überfall auf die deutschen Soldaten aufgefordert und sie mit Munition versehen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Verteilung von Waffen und Munition an die Zivilbevölkerung systematisch durchgeführt, der Mut der Bürger und die Wut gegen Deutschland künstlich durch lügnerische Nachrichten aufgestachelt wurden, es wurden Nachrichten ausgesprengt, die Russen seien schon in Breslau eingedrungen und im Zumarsch auf Berlin, die Engländer hätten den größten Teil der deutschen Flotte zerstört und seien an der Ostseeküste gelandet, im Ober – Elsaß hätten die Franzosen unter begeisterter Mithilfe der Elsässer einen großen Sieg errungen.

Derartig behördlich verbreitete Gerüchte mußten das leicht erregbare belgische Volk aufreizen. In wenigen Tagen, wähnte man, werde es mit Hilfe der Franzosen gelingen, die Deutschen aus Belgien hinauszuwerfen. Um diesen Überfällen ein Ende zu setzen, gab es nur ein Mittel, nämlich mit unnachsichtiger Strenge einzugreifen und Beispiele aufzustellen, welche durch ihren Schrecken für das ganze Land eine Warnung bilden sollten.  Die prompte Justiz, sowie auch die der Provinz Lüttich auferlegte erhöhte Kriegskontribution, wirken ausgezeichnet. Ich glaube, daß, vereinzelte Fälle ausgenommen, der Franktireurkrieg zu Ende ist. In Namur wurden viele Hundert Pakete Zigaretten beschlagnahmt, unter den Tabak war Pulver gemengt, damit sich die Soldaten beim Rauchen die Augen verbrennen. Das belgische Heer hielt sich im allgemeinen tapfer. Die Panik und die Flucht der englischen Truppen waren durch unsere strategische und taktische Führung, welche der der Gegner überlegen ist, begründet, unter den fortgeworfenen Ausrüstungsgegenständen bemerkte ich auch einigemal Hosen und erfuhr, daß einzelne Soldaten im Tornister Zivilkleidung mitnahmen, um sich, wenn es schief ginge, leicht in Zivilisten verwandeln zu können.

England und Aegypten. Erklärung des Kriegszustandes und die Landung englischer Kolonialtruppen. Der ägyptische Ministerrat hat den Kriegszustand gegen Deutschland erklärt und Ägypten unter das Protektorat Englands gestellt. So lautete eine kurze Meldung aus Kairo vom 11. August. Dann wurde berichtet, daß die Engländer Äegypten ganz als britisches Territorium behandeln und den diplomatischen Vertretungen Deutschlands  und  Oesterreich – Ungarns den Verkehr mit ihren Regierungen untersagt hat.  Es ist also das von dem Bankbeamten Baring, dem nachmaligen Lord Cromer, begonnene Werk gekrönt. England hat sich eine Kriegsentschädigung verschafft, deren Wert nicht zu ermessen ist, und dies nicht nur in materieller Hinsicht, sondern auch in politischer. Aber es wird der Boa constrictor nicht leicht werden, ihre Beute zu verdauen. Schon wird gemeldet, daß am 13. d. in Alexandrien mehrere Dampfer eintrafen, welche 10.000 Mann englischer Kolonialtruppen landeten, die zur Verstärkung der Garnision in Aegypten dienen sollen, da eine beunruhigende Aufstandsbewegung ausgebrochen ist. Aus dem Datum des Eintreffens dieser Truppensendung läßt sich der Beweis ableiten, daß noch zur Zeit der Verhandlungen Deutschlands mit Englands zwecks Erhaltung des Friedens England sich auf den Krieg vorzubereiten begann. Eildampfer legen nämlich den Weg von Bombay bis Alexandrien bei sehr forcierter Fahrt in zwölf Tagen zurück; die Hilfstruppen für Aegypten haben sich daher am 01. August in Bombay eingeschifft. Da aber sicherlich in Bombay keine 10.000 Mann garnisioniert waren, und die mit Rücksicht auf die Erregung der indischen Bevölkerung nötigen Truppenverschiebungen auch mehrere Tage in Anspruch nahmen, so wurde der Befehl zur Absendung der Verstärkungen wahrscheinlich schon am 29. Juli erteilt. DIE KLEINE ZEITUNG.

Die Amerikaner verlangen die Wahrheit. Die deutsch – amerikanische Handelskammer von Neuyork hat den folgenden Brief, der für sich selber spricht, an Präsident Wilson nach Washington gesandt:

„Herr Präsident! Das Kabel nach Deutschland ist durchschnitten und die drahtlosen Stationen in Sanville, N. J., und Tuckerton, N. J. befinden sich unter Kontrolle von Zensoren. Andererseits werden die englischen und französischen Kabel offen betrieben und stehen unter keiner wie immer gearteten Zensur. Nach bestem Glauben und Wissen werden Instruktionen und Nachrichten über Bewegungen deutscher Schiffe von hier nach England und Frankreich über diese Kabel gemeldet und sodann drahtlos englischen, französischen und russischen Kriegsschiffen mitgeteilt. Gleichzeitig werden diese Kabel offen verwendet, um in den Vereinigten Staaten und von hier nach anderen Teilen der Welt, Gerüchte, Berichte und Übertreibungen zu verbreiten, welche die öffentliche Meinung gegen Deutschland beeinflussen und geeignet sind, es in den Augen der Welt zu demütigen. Deutschland ist wehrlos dagegen weil es tatsächlich „incommonicando“ ist. Sind diese Tatsachen nicht Verletzungen der von den Vereinigten Staaten erklärten Neutralität und sollten diese Kabel nicht auch unter strenge Zensur gestellt werden? Bitte schenken Sie dieser Angelegenheit Ihre baldige Aufmerksamkeit.“

Gleichzeitig hat die Handelskammer sich mit der nach dem Goldschmidtschen System erbauten Radio – Station in Tuckerton, N. J., der mit einer Hochfrequenzmaschine und ihrem 850 Fuß hohen Turm größten des Landes, in Verbindung gesetzt, um den Versuch zu machen, wenigstens auf drahtlosem Wege einige ungefärbte Berichte über die Kämpfe in Belgien und an der russischen Grenze herüberzubekommen. COBURGER ZEITUNG. 27. AUGUST 1914.

Bild: Belgische Barbareien: Der gefangene „Bürgermeister“ einer eroberten belgischen Stadt auf dem Transport nach Deutschland, der durch das Aufziehen einer Flagge des Roten Kreuzes einen deutschen Stabsarzt in sein Haus lockte und dort ermordete. Leipziger Presse Bureau.

Es geht der Wind mit Stärke Zehn

Wer genau hinsieht, erblickt die muselmanischen Hilfskolonnen, die den Norden wieder aufbauen. Ja, die kamen aus aller Welt, um Deutschland zu helfen. Tatsächlich! Steht noch nicht in den Schulbüchern? Muß rein! Kultursensibel. Und gespendet haben sie. Gespendet! Millionen um Millionen D – Mark. Kannste glauben! Und jetzt stellen wir uns das mal im heutigen Hamburg vor, mit einem großen Bevölkerungsteil leicht beleidigter Menschen und vollkommen vertrottelten Antifas, die würden doch die Bundeswehr mit Steinen beschmeißen, falls sie noch in der Lage wäre, zu retten, bei dem Personal – und Materialabbau!

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Hemden werden teurer

Mein Haus ist weg, meine Familie ist krank, keiner da, der mir hilft, deshalb sitze ich nun da und heule in die Kamera. Komisch, der Spruch, „hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“, scheint da unten gar nicht bekannt zu sein. Dabei galt er doch auch hier mal. Da gab es noch nicht Mütterchen Kanzlerin, die Allumsorgende, die ähnlich der alten Frau im Märchen „Der Kleine Muck“  ruft: „Herbei, herbei, gekocht ist der Brei!“ und die Welt dazu einlädt, am deutschen Esstisch Platz zu nehmen. Natürlich müssen da die 7 Michelzwerge noch härter in den Bergen arbeiten, um die große nationale Aufgabe, die Mitesser zu integrieren, zu bewältigen. Froh können sie sein, dürfen sie spätabends noch die Teller ablecken und den Rest aus den Becherchen schlürfen und eine Zipfelmütze voll Schlaf nehmen, ehe es wieder raus geht, neue Steuermilliarden zu erwirtschaften, die die böse Stiefmutter dann zum Turmfenster hinausschmeisst. Die durfte dann zum Dank am Schluß des Märchens in glühenden Pantoffeln so lange tanzen, bis sie zur Hölle gefahren ist. Ein schöner alter Brauch, der wieder belebt werden sollte, wegen der Kultursensibilität.

Schneewittchen, um mal ein Beispiel zu nennen, hat sich übrigens hervorragend in den Zwergenhaushalt integriert und gekocht, geputzt und das Haus rein gehalten, nur war sie ein wenig doof und lebensunerfahren. Da kann es eben passieren, daß man dreimal auf dieselbe Alte hereinfällt und am Schluß ist es dann aus mit einem. Frau Merkel hatte ja schon zwei Amtszeiten und täglich essen wir unseren Teil des vergifteten Apfels, weil, der sieht so lecker aus.

Die Doofheit Schneewittchens lag übrigens am Bildungssystem. Da war zwar die ganze Schloßbibliothek , vollgestopft mit Wissen, aber anstatt sich in eine Ecke zu setzen und zu lesen, da war einmal der Raum zu zugig, dann das Licht so schwach, die Schrift so klein oder es wimmelte von fremden Worten, das hältst Du ja im Kopf nicht aus! Da Schneewittchen auch nur noch eine böse Stiefmutter hatte, hatte sie  die gleich als Ausrede parat. „Ich habe eine böse Stiefmutter“, rief sie öfters anklagend, „deshalb kann ich nicht lernen!“ Klar, wer aus so benachteiligten sozialen Verhältnissen kommt, der hat es ungleich schwerer, da kann man sich nicht einfach ein Buch nehmen. Stattdessen ging es raus, zu ihren Freundinnen, in den benachbarten Königreichen, die hatten alle ähnliche Benachteiligungen, wie, dumm und dazu noch nicht mal schön zu sein, Schneewittchen war da wirklich gesegnet, kann ich Euch sagen. Flink wie ein Windhund, hart wie Kruppstahl und skrupellos wie diese No – Angel, die tödliche Seuchen verbreitet, ansonsten aber ein liebes Kind. Zu schön für diese Welt. Weshalb sie dann auch fliehen mußte vorm Jäger, der sollte ihr auf Befehl der Stief – und Landesmutter einige Organe zum Spenden entnehmen, weil irgendwo auf der Welt hatte es eine Flut gegeben und die Menschen saßen hungernd auf der Erde und riefen um Hilfe.  Schneewittchen aber wollte das nicht dulden, die ganzen Narben, die das hinterlassen würde, und die Schönheitschirurgie steckte noch in den Anfängen!

Der Jäger war aber ein Guter! Statt das junge Blut so hinzumetzeln, ließ er die Kleine laufen, weil er sich sagte, lässt Du sie von den wilden Tieren zerreissen, hast Du hinterher, wenn der Wind sich gedreht hat, keinen Dreck am Stecken. Im späteren Prozess konnte er sich nicht mal mehr erinnern, jemals Uniform getragen zu haben. So etwas passiert!  Auch Schriftstellern! Eben sind sie noch moralische Instanz und dann schon wieder.

Jedenfalls können wir nun wohl damit rechnen, weil die Baumwollernte für Pakistan verloren ist, daß unsere Hemden teurer werden, was garantiert die GRÜNEN auf den Plan ruft, die, aus ökologischen und humanitären Gründen,  eine Hemdensteuer einführen werden. Denn die Welt da draußen, die braucht das Geld der Michelzwerge. So viel steht fest.


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