Archiv für 31. August 2010

Total ausgelogen

Wie man lesen kann, war der Beckmann – Talk wieder völlig ausgelogen, was die Zusammensetzung der Gäste betrifft. Das ist Pluralismus. Also der Wettstreit der Ideen, das ist das, was die Demokratie der Diktatur voraus hat. Daß ein Deliquent zur Hinrichtung eingeladen wird.

Mit Ihnen werden wir fertig!

Eine kolossale Lüge

Plötzlich und überraschend, wie gelehrt wird, überfällt Adolf Hitler morgen das ahnungslose und friedliche Polen, wobei weder plötzlich, überraschend noch ahnungslos und friedlich zutrifft. Nur kann man das nicht zugeben.

„Eine kolossale Lüge“ Kanadische Stimmen gegen englisch – französische Interventionspolitik. Montreal 31.08.  Die französisch-kanadische Tageszeitung „LÍllustration Nouvelle“ stellt in einem Leitartikel, der eine scharfe Abrechnung mit der Einkreisungspolitik der Demokratien enthält, unter anderem fest, daß England und Frankreich weder von Nahe noch von Fern bedroht würden.

Deutschland mische sich nirgends in französische oder englische Angelegenheiten. England und Frankreich mischten sich jedoch in den deutsch – polnischen Streit über Gebiete und Bevölkerungen, die nicht polnisch seien.: Wenn es einen europäischen Krieg gebe, dann nicht, weil Deutschland Frankreich oder England angreift, sondern weil Frankreich und England durch ihre Einmischung in den Streit Deutschland angreifen würden. Wenn Frankreich und England in ihrer Propaganda immer wieder behaupten: „Unsere Verteidigung ist bereit, wir sind bereit, jeden Angriff zurückzuweisen“, so sei das eine kolossale Lüge. Es handele sich nicht um einen Verteidigungskrieg, sondern um einen offensiven Interventionskrieg, den sie aus freiem Willen gegen eine Macht führen wollten, die sie in nichts bedrohe, ja ihnen sogar Nichtangriffs – , Freundschafts – und Abrüstungsverträge angeboten habe.

Die Zeitung glaubt im übrigen nicht an einen Krieg, weil die Interventionisten weder die genügende moralische noch die für den Sieg nötige physische Kraft hätten. Es handele sich für sie nur um die Rettung ihres Prestiges. Deutschland werde in dem Augenblick, wo man seinen Forderungen gerecht werde, die noch niemand als als ungerecht und unmoralisch habe bezeichnen können, dem bedrohten Prestige gestatten, heil herauszukommen, da es den Krieg ebensowenig wolle wie andere Länder. Das Blatt stellt schließlich fest, daß Kanada selbst noch weniger bedroht sei als England und Frankreich, die auch nicht bedroht seien.

Eine unverschämte Herausforderung Warschaus: Gesamtmobilmachung in Polen. Wehrfähige bis 40 Jahre einberufen – Pferde und Transportmittel beschlagnahmt. … Die polnische Generalmobilmachung kann nach der Kette polnischer Herausforderungen und militärischer Vorbereitungen als solche nicht mehr überraschen. Polen schafft aber dadurch,  daß es die Einleitungsmaßnahmen zum Abschluß bringt und in den Zustand vollkommener Mobilmachung übergeht, einen politischen und militärischen Tatbestand äußerst bedrohlichen Charakters. Es darf nicht vergessen werden, daß Polen in dem Augenblick zu dieser Handlung übergeht, in dem zwischen Deutschland und England ein Meinungsaustausch im Gange ist, dessen Kern die Gewinnung einer gerechten Friedensordnung ist. In die ohnehin gespannte Atmosphäre  trägt Polen durch seine Mobilmachung ein Spannungsmoment von größter Gefährlichkeit.

Die polnische Regierung begründet ihre Maßnahme mit der behauptung, daß sie hierzu durch den deutschen Aufmarsch gezwungen wird. Diese Behauptung ist eine Fälschung, die nur durch ihre Plumpheit überraschend wirkt. Man kann nicht annehmen, daß es in der Welt noch Beobachter gibt, die nicht wüßten, daß Polen zu den ersten Einberufungen schritt, als Antwort auf den konstruktiven Plan des Führers im März dieses Jahres zur Lösung der Danziger und Korridorfrage. In jenen Tagen hat Polen als erstes Land mit den militärischen Vorbereitungen begonnen und planmäßig die Mobilisierung pausenlos fortgesetzt. Nach eigenen polnischen Aussagen ist bis heute bereits ein Mobilisierungszustand von 2 1/2 Millionen Mann erreicht. …    .WIENER NEUESTE NACHRICHTEN.

Wenn man zum Vergleich den Beginn des Ersten Weltkrieges heranzieht, der durch die Grenzüberschreitungen russischer und französischer Truppen ausgelöst wurde, eine deutsche Regierung wäre bescheuert gewesen, darauf zu warten, daß fast 3 Millionen fremde Soldaten ins eigene Staatsgebiet einfallen und daß die sich netter verhalten hätten als zu ihren Staatsbürgern mit deutschem, ukrainischen oder tschechischem Beutehintergrund, das kann man wohl verneinen. Nun, heute haben wir jedenfalls eine solche Regierung, die zuläßt, daß eine fremde Macht ihre Kasernen in Deutschland baut, fast keine deutsche Stadt mehr ohne Moschee, und wir können stolz darauf sein. Kansas 1939.

Tschingdarassa Bumm!

Hat nichts mit Islam zu tun

Während in Jordanien Frauenrechtlerinnen gegen den schönen kulturellen islamischen Brauch kämpfen, Mädchen im Alter von 15 oder noch früher zu verheiraten, womit diese Menschen in gewolltem Hausarrest und gewollter Dumm – und ökonomischer Abhängigkeit gehalten werden, feiern das deutsche Politikerinnen und Politiker als bereicherndes Element, auf das Deutschland  seit Ende des II. Weltkrieges sehnsüchtig gewartet hat. Wenn das kein Beweis für die grassierende Dummheit in Deutschland ist, was dann?


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