Archiv für September 2010

Noch mehr Fremdenfeindlichkeit

Bluttat in Germersheim. Seitens der deutschen und französischen Behörden werden Erhebungen über die Ursache und den Hergang der Bluttat ununterbrochen fortgeführt. Wie der Vertreter der TU. in Germersheim behördlicherseits erfährt, ist diese Bluttat in sofern eine große politische Tragweite beizumessen, als gegenüber den ersten widersprechenden Meldungen keine Notwehr sondern ein reiner Willkürakt des französischen Unterleutnants Russier vorliegt. Es handelt sich aber auch nicht um eine Tat als Folge eines Wirtschaftsstreites, wie anfangs gemeldet wurde. Aus vorgenommenen Zeugenvernehmungen wurde festgestellt, daß die furchtbaren Ereignisse in Germersheim gewissermaßen der Höhepunkt eines willkürlichen Auftretens der Besatzungsarmee darstellen, was bereits am 5. Juli durch die Fahnenschändung ausdrücklich hervorgehoben worden ist. Russier ist verhaftet worden.

Die von den Behörden eingeleitete Untersuchung der Bluttat von Germersheim ist jetzt so weit fortgeschritten, daß sich der Verlauf der Tat erklären läßt. Es hat sich bei der Untersuchung herausgestellt, daß der Täter der französische Unterleutnant Rouzier vom 311. Artllerieregiment, sich schon bei dem Zusammenstoß mit dem Schuhmacher Holzmann am Ludwigstor in einem Zustand der Gereiztheit und Erregung befand, der nach dem jetzigen Stand der Untersuchung auf Ausschreitungen französischer Besatzungsangehöriger zurückzuführen ist, die sich etwa zwei Stunden vor der Bluttat ereignet hatten und an denen auch der französische Unterleutnant beteiligt war. Ein etwa 17 Jahre alter Germersheimer, namens Klein,  wurde am Sonntag abend gegen 10.30 Uhr von mehreren französischen Besatzungsangehörigen auf der Straße in der Nähe des Ludwigstores unter der Anschuldigung, er habe einen französischen Soldaten mißhandelt, in einen Hauseingang geschleppt, dort von einem französischen Zivilisten mit der Reitpeitsche mißhandelt und dann einer herbeigerufenen, vier Mann starken französischen Streife übergeben. Unter fortgesetzten Stößen mit den Gewehrkolben auf Kopf und Rücken wurde der junge Mann in eine französische Kaserne gebracht. Nachdem sich dort herausgestellt hatte, daß die gegen ihn erhobene Anschuldigung jeder Grundlage entbehrte, wurde der junge Mann gegen 12 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach einwandfreien Zeugenaussagen ist der französische Zivilist mit dem Unterleutnant Rouzier identisch, da beide einen dunklen Anzug, eine schwarze Hornbrille und eine Reitpeitsche trugen. Aus dieser ersten Ausschreitung erklärt sich die Erregung des Leutnants bei dem etwa zwei Stunden später erfolgten Zusammenstoß mit dem Schumacher Richard Holzmann. …

Stellungnahme der „Bayer. Staatszeitung„. Zu den französischen Mordtaten in Germersheim schreibt die  „Bayer. Staatszeitung“: Die Herausforderungen der französischen Besatzungstruppen in Germersheim anläßlich des deutschen Kriegervereinsfestes und der damit verbundenen Totenehrung sind noch ungesühnt, da greift ein Angehöriger der Besatzungsarmee, ein Leutnant vom 311. Art – Reg.t. zum Revolver und beschwert das lange Schuldregister der französischen Besatzungstruppen am Rhein mit einem neuen blutigen Konto. Blitzartig erhellt die Mordtat abermals die wahre Situation im Besatzungsgebiet und läßt erkennen, daß trotz aller Besprechungen der deutschen und französischen Politiker und trotz aller Vertragssiegel (wir möchten – um mit Poincaré zu sprechen – nicht allen Offizieren und Mannschaften der französischen Armee die in unseren Dörfern und Städten begangenen Barbareien zur Last legen.) ein Geist herrscht, der eher in die Gebräuche mittelalterlicher Kriegsrechte hineinpaßt, denn in eine Periode der Befriedung, von der man bei jeder Gelegenheit so dicke Töne zu reden beliebt. Die Erregung, die seit den Revolverschüssen in Germersheim die pfälzische Bevölkerung durchzittert, und die auch diesseits des Rheins deutlich genug zu verspüren ist, wird sich nicht mehr beschwichtigen lassen durch Hinweise auf diese oder jene hochpolitische Abmachungen, die sich erst auswirken müßten. Was heute von der Bevölkerung des besetzten Gebietes sowohl wie auch von all denen, die im unbesetzten Deutschland deren Not mitfühlen, verlangt werden muß, und zwar kategorisch verlangt werden muß, ist, daß endlich die Menschenrechte der Deutschen im besetzten Gebiet auch von den Angehörigen der Besatzungsarmee so respektiert werden, wie man es in einem zivilisierten und kulturell so hochstehenden Jahrhundert erwarten muß. Der Hinweis auf beklagenswerte Kriegsereignisse kann nicht mehr gelten. Der Geist des Weltkrieges, verkörpert in Hassgesängen und Repressalien, ist heute überlebt und gibt auch denen, die in ihm aufgewachsen sind, kein Recht mehr, mit Revolver oder dergleichen gegen eine friedliche Bevölkerung vorzugehen …. COBURGER ZEITUNG 30. SEPT. 1926.

Bild: „Es hat sich doch manches gebessert. Französische Offiziere erschießen jetzt schon in Zivil deutsche Bürger.“

Damals mag ja noch der Hinweis, die Deutschen hätten so etwas wie Menschenrechte, auch unter der Besetzung, berechtigt gewesen sein und Zeitungen schrieben es sogar nieder, statt ihren Feuilleton – Chef salbadern zu lassen, wie es doch der deutsche Spießer verdient hat, abgeknallt oder ausgepeitscht zu werden. Heute ist ein Hinweis darauf aber völlig unsensibel und geeignet, unter den derzeitigen Besetzern Panik, Furcht und irrationale Ängste auszulösen, deswegen ist es keinesfalls hilfreich, auch nur Andeutungen zu machen, daß Aufforderungen zur Integration keinesfalls als ausreichender Grund gelten können, die Deutschen totzuschlagen, mit Messern zu stechen oder zu vergewaltigen.

Waffenbrüder

Sowjetrussischer Heeresbericht. Moskau 28. September (1939). Der sowjetrussische Generalstab veröffentlicht folgenden Heeresbericht vom 27. September: Die sowjetrussischen Truppen besetzten auf ihrem Vormarsch in Richtung auf die Demarkationslinie die Städte Grabow (15 Kilometer westlich von Augustow), Masovetsk, Drogischin, Krasnostaw, die Station Zawada (10 Kilometer westlich von Zamac), Krakowetsk, Mosciska und die Station Sianki (im Quellgebiet des San). Ferner wurden die Operationen zur Säuberung der westweißrussischen und westukrainischen Gebiete von den Resten der polnischen Armee fortgesetzt. FREIBURGER ZEITUNG. 29. SEPTEMBER 1939.

Kriegsgefangene werden in erster Linie der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt, deren Kräftebedarf jetzt zur Hackfruchternte besonders groß ist. Anforderungen sind bei dem für den Betrieb zuständigen Arbeitsamt einzureichen, das über den Einsatz der Kriegsgefangenen entscheidet. Gewerbliche Betriebe erhalten erst Zuweisung, nachdem der Bedarf der Landwirtschaft gedeckt ist. WIENER NEUESTE NACHRICHTEN 29. SEPTEMBER 1939.

Italien und Europa erobern

Moderater, toleranter und friedlicher Moslem erklärt uns die Zukunft, dieselbe, die Schäuble, Merkel und Helfershelfer für uns eingefädelt haben. Wer jetzt nicht zum Islam konvertiert, ist später ein armer Hund. Und natürlich heißt erobern, nicht mit Waffengewalt. Die schiere Anzahl der Gebärenden reicht aus, um den grünen Faschismus auf demokratischem Wege einzuführen. Ach, das war jetzt wieder völlig  unsensibel. Der Blogwart muß noch sehr an sich arbeiten.

Erschütternd und menschenverachtend

wie das zionistische Regime mit Holocaustüberlebenden umgeht, die lediglich eine Blockade ihrer eigenen Regierung durchbrechen wollen, um den hungernden und frierenden Palästinensern im GAZA, die an allem darben müssen, wenigstens etwas Mehl, Mais, abgelegte Kleidung und abgelaufene Medikamente zu bringen. Inzwischen schreitet der Holocaust durch die Zionistenregierung im  GAZA munter voran, von den ehemals Millionen dort lebenden Palästinensern, die vor dem überwältigenden Wahlsieg der Hamas ein glückliches, selbstbestimmtes Leben führten, existieren kaum noch einige Hundert, die kaum ausreichen, um vor den Kameraaugen westlicher Reporter die ihnen zugedachte Rolle spielen können, so erschöpft sind sie.

Um so höher ist die couragierte Tat dieser wackeren Israelis zu bewerten, wir würden sonst nie vom Konsumterror erfahren, dem die letzten Verhungernden im GAZA ausgesetzt sind. Danke dafür.

Der Hunger hat ein neues Gesicht

Da sprach der alte Häuptling der Indianer

Aus dem Kommentar des geschätzten Stammbesuchers Prosemit, der sich die Mühe gemacht hat, den nachfolgenden Text aus der Nazischrift zu übersetzen. Der Blog und alle seine Mitarbeiter distanzieren sich von dem Text, denn er ist kulturunsensibel und ohne jegliche Rücksichtnahme auf die Gefühle der darin beschriebenen Menschen. So etwas ist in unser heutigen Zeit nicht hilfreich.

Man hat viel über die Grausamkeit der Weißen gegen die Indianer deklamirt und mit vollem Rechte dagegen geeifert, sehr häufig aber auch vergessen, daß nicht diese Grausamkeit und Herzlosigkeit allein an dem traurigen Schicksale der rothen Leute schuld ist. Wer Tanners Denkwürdigkeiten aufmerksam liest, dem wird es begreiflich werden, daß Indianer und Weiße unmöglich lange beisammen leben können; der wird finden, daß jene, auch ohne Berührung mit den Europäern, im Fortgänge der Zeit, wenn auch langsamer, an Zahl immer mehr hätten abnehmen müssen. Überhaupt waren die nordamerikanischen Stämme, die ackerbautreibenden in Mexico ausgenommen, nie sehr zahlreich.

Es ist eine Notwendigkeit, daß, wenn ein schwaches, ungebildetes Jäger Volk mit einem zivilisirten, mächtigen Ackerbau Volke zusammenstößt und mit demselben in ein und demselben Lande wohnt, entweder sich gleichfalls zum Ackerbau bequemen und das unstäte Leben aufgeben oder untergehen muß. Alle Indianerstämme auf dem Gebiete der Union, ohne eine einzige Ausnahme, waren bisher Jägervölker. Daß die, nun auch nach dem Westen gewanderten, Tschirokis in Georgien Ackerbau trieben, kann hier nicht in Betracht kommen, da sie zur Hälfte aus Mestizen bestanden, und, auf einen engen Raum beschränkt, verhungert wären, wenn sie sich nicht zum Anbau des Bodens bequemt hätten. Sie waren aber auch die einzigen, welche regelmäßig säeten und ernteten, und einen Viehstand hielten; bei allen übrigen, ohne Ausnahme, beschränkte sich der Ackerbau, wenn von diesem überhaupt die Rede seyn kann, auf den Anbau von etwas Mais und das Einernten von Sumpfreis, den die Natur wild wachsen läßt.

Kein Stamm hatte sich über die niedrige Stufe des Fischer- und Jägerlebens erhoben; kein Volk hatte vor Ankunft der Europäer Herden. Und doch waren zwei Rindvieharten vorhanden, welche die ausgedehnten, mit dem saftigsten Grase bedeckten Prairien durchschwärmten. Allein noch jetzt schmücken sich diese schönen Ebenen am Missouri und Oregon vergebens mit herrlichem Grün, vergebens wachsen Futterkräuter in üppiger Fülle empor, der nordamerikanische Urbewohner zähmt den Bison und Moschusochsen nicht, er läßt das Rennthier im wilden Zustande, und steht daher in dieser Hinsicht weit hinter Hottentotten und Lappen zurück.

Und als Jäger verfährt er so unklug und bedachtlos, daß er die trächtigen Weibchen nicht einmal schont, sondern vorzugsweise diese erlegt. Daher hat sich, seit die Indianer mit dem Schießpulver bekannt geworden sind und von den Weißen Flinten erhielten, die Anzahl des Wildes von Jahr zu Jahr vermindert.

Haben sie Ueberfluß an Speise, so schwelgen sie; Vorräthe werden nur selten aufbewahrt. Die Tschippeways genießen, wie wir aus Hearne’s Reise l deutsche Übersetzung S. 82) ersehen, von den erlegten Thieren oft nur Mark, Zunge und Fett, und als der genannte Brite sie davon abhalten wollte, das Wild ohne Noth niederzuschießen, entgegneten sie stumpfsinnig: „es sey ganz recht, viel zu tödten, wenn Ueberfluß sey, und falls man es haben könne, müsse man nur das Leckerste genießen.“

Sie gingen nicht einmal an einem Vogelneste vorüber ohne die Jungen zu tödten, oder die Eier zu verderben. Der Lappe hat sein Rennthier, der Hottentotte seinen Büffel, der Kaffer große Herden und selbst Städte, der Neger sein bestimmtes Dorf, der nordamerikanische Indianer nichts von dem Allen; er lebt nur in Stämmen und Horden zusammen. Alle Bemühungen wohldenkender Männer, ihn an feste Wohnsitze und an Ackerbau zu gewöhnen , sind beinahe ohne Ausnahmen gescheitert. In jedem Jahre verhungern Hunderte, weil sie in dm Zeiten des Ueberflusses nichts aussparen; Tausende kommen um in den Fehden, welche mit der größten Grausamkeit geführt werden, und ebenso viele durch Ausschweifungen, denen sie sich im Rausche überlassen.

Die Alten werden von den meisten Stämmen mit empörender Geringschätzung behandelt; man reicht ihnen, sobald sie selbst nicht mehr jagen können, immer die schlechteste Nahrung und auch diese nur kärglich; man läßt sie im strengsten Winter fast ohne Kleidung, und die Alten ertragen Alles, ohne eine Klage auszustoßen, und sehen stumpfsinnig der Stunde entgegen, wo ihre Kinder hartherzig und ohne Mitleid zu fühlen, sie im Schnee zurücklassen werden, um einsam und verlassen vor Hunger und Mangel umzukommen, wenn sie der Horde nicht weiter folgen können.

Für alles oben Gesagte wird der Leser in vorliegenden Denkwürdigkeiten den Beweis finden. Tanner, ist, wie alle ungebildeten Leute, nicht selten sehr ausführlich über Kleinigkeiten, man könnte sagen, er sei episch breit; er beschreibt, was er sah und hörte, bis in die kleinsten Einzelnheiten. Aber eben deshalb giebt uns seine Erzählung ein um so treueres Bild von den inneren Zuständen jener Völker, unter welchen er so lange gelebt hat…

Edler Wilder

Es ist eine Notwendigkeit, daß, wenn ein zivilisiertes, Gewalt verabscheuendes Volk, mit einem unzivilisierten, gewalttätigem Volke zusammenstößt und mit demselben in ein und demselben Lande wohnt, entweder sich gleichfalls zum Gewalttätigkeit  bequemen und das zivilisierte Handeln aufgeben oder untergehen muß.

Dies und das

Erneuter fremdenfeindlicher Zwischenfall. 12 Mitglieder der Wells – Expedition, welche die von den Kannibalen bewohnte Insel Torturas im Golf von Kalifornien erforschen wollten, sind den Wilden dieser Insel in die Hände gefallen; nur drei Männer konnten sich retten, die anderen wurden ermordet. FREIBURGER ZEITUNG 28. SEPT. 1900.

Energiekosten steigen weiter. Wie aus Schwerin i. M. geschrieben wird, hat das Ministerium mit Rücksicht auf die hohen Kohlenpreise ein Rundschreiben an die Forstinspektionen und Oberförstereien ergehen lassen, nach welchem der ärmeren Bevölkerung der Bezug von Brennholz erleichtert und so früh wie möglich mit den Hauungen begonnen werden soll. Billige Sortimente, wie sie sich bei Durchforstungen ergeben, sollen baldmöglichst zum meistbietenden Verkauf kommen und der ärmeren Bevölkerung soll ferner Gelegenheit zum Roden unentgeltlich oder ganz geringem Preis  geboten werden.

Spitzentechnologie nach China. Nach China werden am nächsten Freitag zwei Röntgenstrahlmaschinen abgeschickt. Zwei Gefreite und sechs Gemeine von verschiedenen Provinzialregimentern, in ihrem bürgerlichen Berufe Metalldreher und Schlosser, nehmen sie vom Anhalter Bahnhofe mit, um sich am 2. Oktober in Genua einzuschiffen. Die Leute liegen seit Freitag voriger Woche in der Kaserne des 2. Garde – Regiments zu Fuß; in China werden sie dem Kriegslazareth unterstellt. Die Maschinen sind von Siemens und Halske gebaut worden.

Ärzte gegen Krankenkassengängelei.  In Leizig ist, wie die medizinische Wochenrundschau „Medico“ mittheilt, soeben ein „Verband der Aerzte Deutschlands zur Wahrung ihrer wirthschaftlichen Interessen“ gebildet worden. Vorsitzender des Verbandes, der hauptsächlich gegen die, dem Aerztestande durch die Krankenkassengesetzgebung erwachsenen und noch drohenden Gefahren ankämpfen will, ist Dr. Hartmann – Leipzig. COBURGER ZEITUNG 28. SEPT. 1900.

Neue alternative Energien. Anzeige: Warum ist Acetylen das billigste und schönste Licht? Weil 1. Ein Kilo Karbid nur 17 kr. kostet, garantiert für 300 Liter Gas und 1 Brenner 10 Liter Gas die Stunde braucht. 2. Ist das Licht sonnenweiß, wogegen elektrisches Glühlicht und Petroleum roth, Spiritus – und Auer – Licht gelb ist. 3. Braucht man keine Glühstrümpfe und Cylinder, in dem die Flamme schon direct vom Brenner weiß ist und immer ruhig bleibt. So ein Brenner  für 7 kr. schon erhältlich ist. … Jirotka und Roth, Bregenz, kirchgasse. VORALBERGER VOLKSBLATT. 28. SEPT. 1900.

Jesus nach Scharia gerichtet

Hat er geklaut? Hat er schlecht über den Propheten gesprochen? Hatte die LINKS – Jugend ihren Aktionstag, die rückständigen Bauern zur Schädlichkeit des Christentums aufzuklären, das Opium fürs Volk ist, nicht aber der Koran? Waren es lediglich verantwortungsbewußte Bürger, die „ein Zeichen“ setzen wollten?  Schariamäßig, also wie nach der Rechtsnorm des toleranten Islam, wurden dem Menschheitserlöser in Sachsen die Hände abgeschlagen, was nicht nur den betroffenen Kirchenmann traurig macht, dessen Vorväter den Heiland in Stein stifteten.

Dieses christliche Symbol hat die Weimarer Republik, die Nazi-Zeit und 40 Jahre DDR unbeschadet überlebt. Aber jetzt, in der Zeit unbegrenzter und totaler Freiheiten werden der Figur die Arme abgeschlagen. Das ist einfach nur abscheulich.

Abscheulich schon, aber auch nur folgerichtig. In unseren modernen Massenmedien gilt nichts als so furchtbar, fortschrittsbremsend und hinterwäldlerisch wie die Christenheit und ihre Kirchen. Jeder islamische Bombenleger, Halsabschneider und Massenmörder hat eine gewogenere Presse und Berichterstattung und wenn deutsche Politiker ihren Mund öffnen, um sich zur Religionsfreiheit zu bekennen, dann geht es immer nur darum, welche weiteren Freiheiten der Islam geniessen muß und wird, und wie dem kinderschänderischen Treiben der Kirchen endlich ein Ende zu setzen ist, das zwar nicht an das kinderschänderische Treiben einer zugewanderten Menschengruppe heranreicht oder an die der GRÜNEN, über das muß aber medienchartagerecht geschrieben werden, sensibel, und in der Wahrnehmung der Verantwortung vor den Folgen. Niemand soll für sein weiteres Leben anonym untertauchen müssen.

Wer den Jesus nun amputiert hat, ist bislang ungeklärt, sicher können wir nur sein, daß als Folge der Tat weltweit keine Botschaften, Flaggen und Menschen brennen werden und das ist vielleicht der Fehler, den diese Zimmermannsanhänger machen. Daß sie nicht morden, brandschatzen und vergewaltigen, wie ihre, von der Presse hochgeachteten Kollegen vom mohammedanischen Ufer. Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. So ist das.


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