Arschloch

Laut heutiger BILD – Titelblattschlagzeile soll Herr Sarrazin Herrn Friedmann ein Arschloch genannt haben. Das ist eben das Kreuz mit Herrn Sarrazin. Die Fakten stimmen, nur bringt er sie immer so grob und direkt an den Mann. Im Grunde genommen haben Deutsche nämlich nichts gegen die Wahrheit, wie unsere Politiker und Medienbetreiber befürchten, sie wollen sie nur nett präsentiert haben.

26 Responses to “Arschloch”


  1. 1 netzwerkrecherche 2. September 2010 um 06:35

    „HERR FRIEDMAN, HEUTE WAREN SIE EIN ARSCHLOCH!“

    Er hätte so höflich sein sollen, die Worte „heute“, „waren“ und „ein“ wegzulassen.

  2. 2 Hannes v. K. 2. September 2010 um 06:35

    Wenn er zu dem Hurenbock „Sie kleines, blödes Arschloch“ gesagt hätte, dann wäre dies vielleicht eine Spur freundlicher und für alle Deutschen akzeptabel gewesen.

  3. 3 netzwerkrecherche 2. September 2010 um 06:39

    Das ist auch gut:

    Ein Journalist fragt Sarrazin, ob sein Buch wegen der deutschen Vergangenheit so umstritten sei.

    „Die deutsche Vergangenheit mag zwar bewältigt sein, aber sie geht nicht vorbei“, antwortet Sarrazin. „Es ist gut, nicht zu vergessen. Man sollte auch den Dreißigjährigen Krieg nicht vergessen.“

    Ein Raunen geht durchs Publikum. Sarrazin redet über den Dreißigjährigen Krieg, obwohl er nach dem Holocaust gefragt wurde. Er würde es sich wohl leichter machen, wenn er so was lassen würde. Aber er will es sich nicht leicht machen, er glaubt, bloß die Wahrheit auszusprechen.

  4. 4 netzwerkrecherche 2. September 2010 um 07:06

    DAS ist nicht grob, sondern nett gesagt – Friedrich Küppersbusch in einem Interview mit Cigdem Akyol:

    In welcher Sprache heißt „Thilo“ „paranoides Arschloch“?

    Der Leserbrief in der Jungen Welt ist auch putzig:

    Sarrazin hat Angst, daß Deutschland infolge der Unterwanderung durch Muslime dümmer wird? … Der Orient hat so viel Reichtum an Kultur, daß Sarrazin um seine rassistische Dummheit fürchten muß.

  5. 5 Prosemit 2. September 2010 um 07:51

    Herr Sarrazin trifft wie immer den Kern der Wahrheit zielsicher.

  6. 6 ostseestadion 2. September 2010 um 08:17

    Bundesinnenminister Thomas de Maizière sagte im ARD-Morgenmagazin, Sarrazin habe ganz offensichtlich gegen seine Verpflichtung verstoßen, sich als Bundesbankvorstand öffentlich zurückzuhalten.“Das, was er gemacht hat, verstößt mindestens gegen den Grundsatz “ Das tut man nicht'“ .

    und rechtfertigt damit mindestens den rauswurf aus dem bundesbankvorstand.
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/sarrazin202.html

  7. 7 Rucki 2. September 2010 um 08:19

    Herr Sarrazin weiß was sich gehört. Er kennt Friedmann nicht persönlich, also sagt er „sie Arschloch.“

    Hätte er „du Arschloch“ gesagt, wäre das in der Tat eine Beleidigung.

    Die Bezeichnung „Arschloch“ als solche trifft in diesem Fall ja voll zu.

  8. 8 Wilhelm Entenmann 2. September 2010 um 08:42

    Meine Haltung gegenüber Angehörigen der jüdischen Religion in Deutschland und Israel beginnt sich spürbar zu verändern. Wer sich zu Helfershelfern der islamischen Eroberer macht, ja, sich mit diesen sogar solidarisch erklärt, der kann nicht mein Freund sein und hat sich meine bisherige (große) Sympathie und Solidarität verscherzt, weil nicht länger verdient. Ja, ja, ich kenne den Spruch, dass der ZdJ und dessen medialer Haudegen Friedman nicht die große Mehrheit der Angehörigen der jüdischen Religion vertritt – wo aber ist diese große Mehrheit, warum schweigt sie? Einzelfälle wie Broder widerlegen dies Gesamtbild nicht.

  9. 9 Karl Eduard 2. September 2010 um 09:27

    Ach komm, unter den Juden gibt es ebensoviel Arschlöcher wie unter allen anderen Gruppen. Uns wird nur eingeredet, das wären Elben und irgendwie höhere Wesen.

  10. 10 Wilhelm Entenmann 2. September 2010 um 10:32

    wären Elben und irgendwie höhere Wesen

    Ja, das habe ich auf schmerzliche Weise jetzt (auch) einsehen müssen – allerdings bleibe ich bei meinem Statement, dass mir das Schicksal der jüdischen Religionsgemeinschaft [Anmerk.: Von einem Volk darf man ja, eben wegen der Gen-Debatte nicht sprechen.], ob nun in Deutschland oder Israel, an eben dem besagten Arschloch vorbeigehen wird. Um die Einzelfälle tuts mir leid, aber die können sich fortan ja gerne als ganz normale Deutsche oder Israelis definieren.

  11. 11 Karl Eduard 2. September 2010 um 10:37

    Man kommt aber drüber weg. 🙂

  12. 12 netzwerkrecherche 2. September 2010 um 12:14

    @ostseestation

    Der Islamrat warf Sarrazin Islamfeindlichkeit und Rassismus vor. Der Ratsvorsitzende Ali Kizilkaya sagte: „Ich finde es sehr bedauerlich und fast schon beängstigend, dass die Islamophobie in Gestalt von Herrn Sarrazin langsam in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein scheint.“ … Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ hat der SPD-Bundesvorstand in den vergangenen Tagen rund 2000 E-Mails erhalten – 90 Prozent davon signalisierten Zustimmung zu Sarrazins Thesen und forderten seinen Verbleib in der Partei.

    Überall 80 bis 90 % Zustimmung zu Sarrazin. In den Administrationsstuben von Medien und Politik ist das Verhältnis umgedreht. Die „Volksvertreter“ sollten aufpassen, daß sie vom Volk nicht als „Extremisten“ einer „Parallelgesellschaft“ verortet werden.

  13. 13 Astrid 2. September 2010 um 12:47

    Paolo Pinkel ist ein A…….. .

    Herr Sarrazin wird mir immer sympatischer.

  14. 14 Robin Renitent 2. September 2010 um 12:57

    Vor Jahren, als ich noch pubertierte und mir einige Male heimlich die HUSTLER kaufte hatte Larry Flint dort eine Rubrik: „Asshole of the month!“ Das klang griffig, direkt, unkompliziert und sehr ehrlich. Daran erinnere ich mich jetzt. Und benenne die, die ich dafür halte. Um in diese, meine Rubrik aufgenommen zu werden reicht es nicht ein kleines Arschloch zu sein. Eine gewisse Größe ist dafür schon notwendig. Wenn die vorgestellten Arschlöcher auch wenig menschliche Größe haben, große Arschlöcher sind sie allemal.

    http://www.rebellogblog.com/text/info/favorites2.htm

    Nehme Friedmann umgehend auf. Hätte das schon viel früher tun sollen. Wie konnte ich nur ein so großes Arschloch übersehen?

  15. 15 Robin Renitent 2. September 2010 um 13:02

    Die Reihe unserer persönlichen Feinde wird fortgesetzt. Wir nennen die Reihe auch nicht wie Larry Flint „Asshole of the month!“. Das wäre wirklich zu kurz gegriffen. Sie sind und bleiben für und Dauerarschlöcher!

  16. 16 Schwarzmaler 2. September 2010 um 14:25

    Weiß ich noch gar nicht. Luther hatte mit seiner derben volksnahen Sprache durchaus Erfolg. Die Leute sind doch diese verklausulierte Politikersprache längst leid.

  17. 17 Suna 2. September 2010 um 14:36

    Ich frag mich auch, wie kann es dieser Sarrazin wagen –
    diesem Juden die Wahrheit so unverblümt ins Gesicht zu schleudern.
    Herr Sarazin ich bewundere sie ob ihres Mutes.
    Suna

  18. 18 vitzliputzli 2. September 2010 um 16:23

    broder hat sarrazin aber schon korrigiert.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hier_irrt_sarrazin/

    man, hab´ich nen zorn!!!

  19. 19 Wilhelm Entenmann 2. September 2010 um 16:55

    @vitzliputzli

    Warst schneller mit dem Loch.

    Zorn? Ja, einen Riesenzorn, s’Fraule konnt mich gerade noch zurückhalten, als ich das Haus zum Randalieren vor dem GRÜNEN-Parteibüro (liegt hier günstig um die Ecke) verlassen wollte.

  20. 20 netzwerkrecherche 2. September 2010 um 17:03

    @vitzliputzli
    Jetzt wird mir aber der Broder langsam sympathisch … ein Hin und Her ist das!

  21. 21 Karl Eduard 2. September 2010 um 17:29

    Ich kann Eure Gemütsaufwallung verstehen, trotzdem sagt man nicht das schlimme Wort. Das muß kultursensibler geschehen. Herr Broder ist da ja entschuldigt, wegen der gleichen Kappen. Aber uns, die wir Millionen von Michel Friedmanns, sozusagen, … uns steht das nicht zu. Wir könnten höchstens konvertieren, dann dürften wir auch. Aber so nicht. Kommt noch so weit, daß Google den Beitrag wegen Chillings – Effekts rausschmeißt.

    Gerade in jemand anderes Küche ZDF-Ankündigungen gesehen: Parallelgesellschaften und so. Hat da ein Staatsstreich stattgefunden?

  22. 22 siebentopf 2. September 2010 um 17:42

    Dass Friedmann ganz offensichtlich ein Arschloch ist, könnte durchaus auch genetisch bedingt sein …

  23. 23 PPQ 2. September 2010 um 18:04

    Von Hetzern und Ketzern – mit Backlink hierher. Mehr Wahrheit als „Arschloch“ über den geht gar nicht. Und Grüße noch von den ukrainischen Nymphen!

    http://www.politplatschquatsch.com/2010/09/von-ketzern-und-hetzern.html

  24. 24 Die Anmerkung 2. September 2010 um 18:28

    Ein sehr schönes Stück Kurzprosa. Habe ich gleich verlinkt.

    http://die-anmerkung.blogspot.com/2010/09/arschloch.html

  25. 25 vakna 2. September 2010 um 21:02

    @Robin Renitent:

    „Wie konnte ich nur ein so großes Arschloch übersehen?“

    Manche Dinge sind so groß, die übersieht man einfach.

    Ich zum Beispiel verdränge, daß es einen M.F. überhaupt gibt. Und wenn er im TV angekündigt wird, schalte ich um oder aus.

  26. 26 vakna 2. September 2010 um 21:05

    @ostseestadion:

    Thomas de Maizière ist ein Beispiel dafür, daß auch Hugenotten degenerieren können.


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